Mobilität

Motormanipulationen

Audi ruft 64.000 Euro-6-Diesel zurück

Audi muss weitere Diesel in die Werkstatt zurückrufen. Betroffen sind erneut Motoren mit der Abgasnorm Euro 6, die als sauber galten und noch 2018 gebaut wurden.

Audi

Audi A6 Avant

Donnerstag, 06.12.2018   15:56 Uhr

Der Autokonzern Audi ruft im Zusammenhang mit dem Dieselskandal weitere 64.000 Fahrzeuge zurück. Bei den betroffenen Autos mit V-TDI-Motoren sollen Teile einer Software aus der Motorensteuerung entfernt werden, wie die VW-Tochter am Donnerstag mitteilte. Betroffen sind folgende Baureihen und Motorisierungen:

Damit seien dann Änderungen an rund zwei Drittel der insgesamt 151.000 von Dieselmanipulationen betroffenen Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 6 erfolgt. Die Zulassungsbehörde KBA habe der von Audi vorgeschlagenen Lösung zugestimmt.

Bei der Softwareaktualisierung handelt es sich um einen verpflichtenden Rückruf. Sie soll jedoch keine Auswirkungen auf Verbrauch, Motorleistung oder die CO2-Emissionen haben.

ene/rtr

insgesamt 38 Beiträge
gerd0210 06.12.2018
1.
Wird diesmal beim Rückwärtsfahren die Abgasanlage ausgeschaltet? Oder jedesmal, wenn man den Blinker anmacht? Nichts genaues erfährt man...
Wird diesmal beim Rückwärtsfahren die Abgasanlage ausgeschaltet? Oder jedesmal, wenn man den Blinker anmacht? Nichts genaues erfährt man...
Nachtsegler 06.12.2018
2. Wer das glaubt
"Sie soll jedoch keine Auswirkungen auf Verbrauch, Motorleistung oder die CO2-Emissionen haben.", glaubt und meint, damit seien alle möglichen Nachteile des Updates ausgeräumt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Es [...]
"Sie soll jedoch keine Auswirkungen auf Verbrauch, Motorleistung oder die CO2-Emissionen haben.", glaubt und meint, damit seien alle möglichen Nachteile des Updates ausgeräumt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Es fällt allerdings auf, dass bei der zitierten Aufzählung von Folgen des Updates, die angeblich nicht auftreten, die Zuverlässigkeit und die Motorlebensdauer fehlen. Da wird dann wohl der Hund begraben sein, denn ohne Motiv betrügt kein Betrüger. Betrogen wird letztlich dann der Kunde sein, denn wenn die Gewährleistungsfrist rum ist und ein versiffter Motor stehen bleibt, hat der halt Pech gehabt.
dirkcoe 06.12.2018
3. Was braucht es denn noch
an Beweisen, dass die Betrugskonzern VW nicht einmal die Absicht hat, legale Autos zu bauen. Wo VW Konzern drauf steht, ist einfach Betrug drin. Das bringt doch nichts. Die betrogenen Kunden entschâdigen - dann den Stecker [...]
an Beweisen, dass die Betrugskonzern VW nicht einmal die Absicht hat, legale Autos zu bauen. Wo VW Konzern drauf steht, ist einfach Betrug drin. Das bringt doch nichts. Die betrogenen Kunden entschâdigen - dann den Stecker ziehen. Dieser Konzern hat inzwischen einfach keine Daseinsberechtigung mehr.Und um etwas für die Umwelt zu tun - werft den ganzen Diesel Müll endlich in den Schredder.
marcaurel1957 06.12.2018
4.
Was soll das Geschätz? Hier hat das KBA lediglich verlangt, dass bestimmte Softwarebestandteile geändert werden sollen....von Betrug ist keine Rede, nicht mal von einer Ordnungswidrigkeit. Irgendein Schäden ist [...]
Zitat von dirkcoean Beweisen, dass die Betrugskonzern VW nicht einmal die Absicht hat, legale Autos zu bauen. Wo VW Konzern drauf steht, ist einfach Betrug drin. Das bringt doch nichts. Die betrogenen Kunden entschâdigen - dann den Stecker ziehen. Dieser Konzern hat inzwischen einfach keine Daseinsberechtigung mehr.Und um etwas für die Umwelt zu tun - werft den ganzen Diesel Müll endlich in den Schredder.
Was soll das Geschätz? Hier hat das KBA lediglich verlangt, dass bestimmte Softwarebestandteile geändert werden sollen....von Betrug ist keine Rede, nicht mal von einer Ordnungswidrigkeit. Irgendein Schäden ist ebenfalls nicht entstanden.... Vw baut erstklassige Autos zu angemessenen Preise.....und 600.000 Mitarbeiter werden mit dem Unsinn, den Sie verbreiten kaum einverstanden sein! Im übrigen ist der Diesel durchaus nicht weniger Umweltfreudlich als der Benziner
dirkcoe 06.12.2018
5. @4. Mit Verlaub
interessieren mich die 60000 Mitarbeiter in dem Zusammenhang keine Spur. Die haben alle am Massenbetrug mitversichert - durch entsprechende Sonderzahlungen. Und wenn Sie glauben, dass kein erneuter Betrug vorliegt, dann bleibt [...]
interessieren mich die 60000 Mitarbeiter in dem Zusammenhang keine Spur. Die haben alle am Massenbetrug mitversichert - durch entsprechende Sonderzahlungen. Und wenn Sie glauben, dass kein erneuter Betrug vorliegt, dann bleibt ihnen das unbenommen. Ich kenne eine Reihe von Firmen, die Audi bereits aus der Liste der möglichen Dienstwagen gestrichen haben - ist einfach zu peinlich geworden ein Betrugsauto vor der Tür. Und es werden laufend mehr.....
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