Mobilität

Mit E-Autos und Chauffeuren

Uber kehrt nach Frankfurt am Main zurück

Nach Berlin, München und Düsseldorf kehrt Uber nun nach Frankfurt am Main zurück - allerdings ohne den besonders umstrittenen Service UberPop.

REUTERS
Mittwoch, 05.12.2018   15:56 Uhr

Der Fahrdienstvermittler Uber kehrt nach Frankfurt zurück und ist damit in vier deutschen Städten aktiv. Über die App seien verschiedene Dienste des US-Unternehmens ab Mittwoch in der Mainmetropole nutzbar, sagte Deutschlandchef Christoph Weigler der "Bild"-Zeitung. Dazu gehören Mietwagen mit Chauffeur im Tarif UberX, der Elektroautoservice UberGreen sowie die Vermittlung klassischer Taxis. Uber hatte schon früher erklärt, dass gerade in Frankfurt viele Touristen und Geschäftsreisende die App nutzen wollten - und sie nicht vorfanden.

Taxi-Verbände sehen sich durch die Konkurrenz bedroht. Besonders umstritten war lange das Angebot UberPop. Dabei vermittelte die Uber-App Fahrgäste an private Fahrer, die ohne Taxilizenz oder Personenbeförderungsschein im eigenen Auto unterwegs waren.

Proteste gegen Uber auch in den USA

Gerichte in zahlreichen EU-Mitgliedstaaten verboten diesen Service, auch in Frankfurt wird es ihn nicht geben. In New York, wo Fahrdienstvermittler wie Uber ohne eine Begrenzung der Zahl an Fahrzeugen aktiv sind, protestierten Taxifahrer im September dieses Jahres für eine Regulierung der Branche, nachdem sich verzweifelte Fahrer das Leben genommen hatten.

Uber war in Deutschland jahrelang nur noch in Berlin und München aktiv und seit Oktober auch wieder in Düsseldorf. Der "Bild"-Zeitung zufolge sollen für Uber mehr als 100 Fahrzeuge im Frankfurter Stadtgebiet im Einsatz sein.

ene/dpa

insgesamt 8 Beiträge
yabba-dabba-doo 05.12.2018
1. Guter Service und willkommen
Wurde bisher in USA nicht enttäuscht und man spart Geld dabei. Auch Uber Eats funktioniert prima.
Wurde bisher in USA nicht enttäuscht und man spart Geld dabei. Auch Uber Eats funktioniert prima.
missourians 05.12.2018
2.
Sind Uber-Fahrer auch lizenziert und kontroliert wie normale Taxifahrer? Dann spricht nichts dagegen, ansonsten weg damit. Oder normale Taxifahrer und Taxifahrdienste auch davon befreien.
Sind Uber-Fahrer auch lizenziert und kontroliert wie normale Taxifahrer? Dann spricht nichts dagegen, ansonsten weg damit. Oder normale Taxifahrer und Taxifahrdienste auch davon befreien.
khnw 05.12.2018
3.
Das Prinzip von Uber in den USA beruht auf der Selbstausbeutung der Fahrer. Wenn wir hier immer fordern, dass die Menschen von ihren Löhnen leben können sollen, dann müssen wir gerade bei den Dienstleistungen weg von dem [...]
Zitat von yabba-dabba-dooWurde bisher in USA nicht enttäuscht und man spart Geld dabei. Auch Uber Eats funktioniert prima.
Das Prinzip von Uber in den USA beruht auf der Selbstausbeutung der Fahrer. Wenn wir hier immer fordern, dass die Menschen von ihren Löhnen leben können sollen, dann müssen wir gerade bei den Dienstleistungen weg von dem immer billiger kommen. Denn das was der Nutzer spart geht auf Kosten des Dienstleistungsanbieters. Und wer hat schon mal von Millionengewinnen in der Taxibranche gehört?
hplanghorst 05.12.2018
4. Nur noch uber
Ich fahre seit 2 Jahren nur noch uber. Bester Service, immer inerhalb von 10 Minuten da (meistens 5), und kommt auch in abgelegene Ecken und fuer kurze Strecken. Die Fahrer sind freundlich; sie bekommen fuer jede Fahrt eine [...]
Ich fahre seit 2 Jahren nur noch uber. Bester Service, immer inerhalb von 10 Minuten da (meistens 5), und kommt auch in abgelegene Ecken und fuer kurze Strecken. Die Fahrer sind freundlich; sie bekommen fuer jede Fahrt eine Bewertung. Die meisten fahren nebenberuflich und sind zufrieden. Ein junger Russe hat mir haarklein erklaert wie er in seinem zweitem Jahr hundert tausend Dollar eingefahren hat. Im regulierungs fanatischem Deutschland geht so was natuerlich nicht. Da muss die Regierung natuerlich "behilflich" sein. Geht's noch?
krautrockfreak 05.12.2018
5. Ein gutes Beispiel, was bei uns alles falsch läuft!
Wir erlauben es ausländischen Unternehmen, bei uns auf Kosten der Allgemeinheit die Sahne abzuschöpfen, ohne nennenswert Steuer zu bezahlen und das noch auf Kosten der Fahrer, dazu noch das Problem, dass das Taxigewerbe [...]
Wir erlauben es ausländischen Unternehmen, bei uns auf Kosten der Allgemeinheit die Sahne abzuschöpfen, ohne nennenswert Steuer zu bezahlen und das noch auf Kosten der Fahrer, dazu noch das Problem, dass das Taxigewerbe benachteiligt ist mit zig Vorschriften und Hemmnissen. Entweder alle zu den gleichen Bedingungen oder weg mit Uber! Das braucht niemand.

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