einestages

Nazi-Sklaven in Brasilien

"Ich hatte nicht mal einen Namen"

Frondienst unterm Hakenkreuz: Auf einer Sklavenfarm hielten brasilianische NS-Anhänger in den dreißiger Jahren Waisenkinder als "Nummernmenschen", später feierten Krupp-Erben hier wilde Jetset-Partys. Ein überlebender Ex-Sklave spricht jetzt zum ersten Mal über das Leiden auf der Nazi-Hazienda.

Thomas Milz
Von , Rio de Janeiro
Donnerstag, 25.06.2009   10:56 Uhr

Aloísio Silva, 85, war immer ein Außenseiter. Früher hatten die Leute Angst vor ihm, er galt als aufsässig und aggressiv. Im Dorf erzählt man sich, wie er als junger Mann wilde Jungstiere bei den Hörnern packte und zu Boden zwang.

Muskulös ist der dunkelhäutige Greis immer noch, jeden Tag geht er aufs Feld. Misstrauisch mustert er den Besucher durch das Gittertor vor seinem Haus am Stadtrand von Campina do Monte Alegre, einem verschlafenen Städtchen 250 Kilometer westlich von Sao Paulo in Brasilien. Erst nach langem Zureden öffnet er die Tür. Seine Geschichte erzählt er langsam und stockend, die Erinnerung schmerzt. "Ich war ein Nummernmensch", sagt er. "Rinder und Pferde haben Stammbäume, aber ich hatte nicht einmal einen Namen."

"Nummernmenschen" nennen sie hier die Waisenkinder, die der Großgrundbesitzer Octávio Rocha Miranda vor über 70 Jahren aus Rio de Janeiro mitgebracht hatte. Weil er sich die Namen der Jungen nicht merken wollte, hatte er sie einfach durchnumeriert. Aloísio war die 23.

Unter dem Zeichen des Hakenkreuzes

Die Geschichte der Nummernmenschen war bislang ein gut gehütetes Geheimnis. Es gibt in Campina do Monte Alegre nur zwei Überlebende, die ihr Schicksal erzählen können: Nummer 23 und Nummer 41. Seu Renato, die 41, will nicht reden, er lebt einsam und zurückgezogen. Nur Aloísio spricht über seine Vergangenheit. Er hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass ihm eines Tages doch noch Gerechtigkeit widerfährt.

Der alte Mann ist Zeuge einer der dunkelsten Episoden der brasilianischen Geschichte - und eines bislang unbekannten Kapitels des Faschismus. Im Jahr 1933, wenige Monate nach dem Machtantritt Hitlers in Deutschland und 45 Jahre nach dem Ende der Sklaverei in Brasilien, verschleppten die Söhne einer der traditionsreichsten Familien des Landes 50 Waisenkinder aus Rio und zwangen sie, unter dem Zeichen des Hakenkreuzes auf ihren Farmen Fronarbeit zu leisten.

Stockend berichtet Aloísio, wie seine Aufpasser ihn stundenlang bei glühender Hitze ins Getreidesilo sperrten, wenn er die Arbeit verweigerte. Wie sie die Hunde auf ihn hetzten, wenn er zu flüchten versuchte. Wie er an Feiertagen ein grünes Hemd anziehen und den Arm zum faschistischen Gruß recken musste. "Anaue!" ruft er und imitiert den Hitler-Gruß.

Aufmarsch der Grünhemden

"Anaue" heißt "Sei gegrüßt!" in der Indianersprache Tupi-Guaraní. Es ist das vom Hitler-Gruß inspirierte Erkennungsmerkmal der "Integralisten", der brasilianischen Spielart des Faschismus. Anfang der dreißiger Jahre hatte die Bewegung über eine Million Anhänger, heute sind es immer noch Zehntausende. Im Stechschritt marschierten die "Grünhemden", wie sie wegen ihrer Uniformen genannt wurden, 1934 vor dem Präsidentenpalast in der damaligen Hauptstadt Rio de Janeiro auf.

Im südlichen Bundesstaat Santa Catarina, wo viele deutsche Einwanderer der Auslands-NSDAP beigetreten waren, teilten sich die Integralisten ihre Parteibüros mit den Nazis. Über dem Eingang hing ihr Wahrzeichen, der griechischen Buchstabe Sigma, neben dem Hakenkreuz. "Der Integralismus war das Auffangbecken für faschistisch gesinnte Brasilianer", sagt die Historikerin Maria Luiza Tucci Carneiro. "Der NSDAP durften sie nicht beitreten, weil sie nur Deutsche akzeptierte."

Ihr Anführer Plinio Salgado bewunderte Hitler und Mussolini. Gustavo Barroso, der Ideologe der Bewegung, verbreitete antisemitisches und rassistisches Gedankengut. "Die Integralisten hielten die Schwarzen für minderwertig", sagt Tucci Carneiro. "Sie hingen der Eugenik an und schwadronierten über eine Aufhellung des brasilianischen Volkes."

Das Geheimnis der Ziegelsteine

Viele Integralisten verehrten das Hakenkreuz. Die Brüder Rocha Miranda ließen sogar die Gebäude auf ihren Farmen aus Ziegelsteinen errichten, in die das Nazi-Symbol eingebrannt war. Später, als die Nazi-Insignien in Brasilien verboten wurden und die Regierung die Integralisten verfolgte, ließen sie das Mauerwerk verklinkern. Über 70 Jahre lang hüteten die Gebäude ihr dunkles Geheimnis. Mehrmals wechselten sie den Besitzer, verfielen zusehends, Unkraut überwucherte das Mauerwerk.

Die Hakenkreuz-Ziegel wären wohl nie ans Licht gekommen - wenn nicht José Maciel, 51, genannt "Tatao", eines Tages den Entschluss gefasst hätte, aus dem Abbruchmaterial der Farm "Cruzeiro do Sul" einen Schweinestall zu errichten. Vorsichtig meißelte er eine Mauer der ehemaligen Garage auf - und als ihm der erste Stein in die Hände fiel, leuchtete ihm ein Hakenkreuz entgegen. Neugierig brach er weitere Ziegel aus dem Gemäuer. Alle tragen auf der Innenseite das Wahrzeichen der Nazi-Diktatur. Selbst die Kapelle Santa Teresinha, die zu dem Hof gehört, steht auf einem Fundament aus Hakenkreuz-Ziegeln.

Die Entdeckung belebte einen alten Verdacht, den Tatao schon immer gehegt hatte - dass nämlich die Farmen der Rocha Mirandas ein düsteres Geheimnis bargen. Bei Aufräumarbeiten hatte er einmal einen verrosteten Metallzylinder mit Dokumenten und Fotos aus den dreißiger Jahren gefunden. Sie zeigen Rinder und Pferde, die mit dem Hakenkreuz gebrandmarkt waren; aus einer alten Urkunde ging hervor, dass es bis 1938 das offizielle Brandzeichen der Farm war. Und auf der Flagge, die über dem Hauptgebäude von "Cruzeiro do Sul" wehte, prangte neben dem Kreuz des Südens ein riesiges Hakenkreuz.

Gerüchte hinter vorgehaltener Hand

Nachdem eine Studentin einen der Hakenkreuz-Ziegel mit in die Uni gebracht hatte, wurde der Historiker Sidney Aguilar Filho auf die Geschichte aufmerksam. Er stöberte nach alten Dokumenten, besuchte gemeinsam mit Tatao den alten Aloísio. Sein Befund: "Die Integralisten hatten unter dem Zeichen des Hakenkreuzes eine Sklavenkolonie errichtet."

Für die Bewohner von Campina do Monte Alegre kam diese Erkenntnis weniger überraschend. Seit Jahrzehnten machten in dem Städtchen Gerüchte die Runde, hinter vorgehaltener Hand. Denn die Rocha Mirandas galten als gute Arbeitgeber, sie zählten zu den reichsten und einflussreichsten Familien des Landes. In Rio de Janeiro ist ein ganzes Stadtviertel nach ihnen benannt, eines der ältesten Luxushotels der Stadt gehörte der Familie.

Patriarch Luis Rocha Miranda hatte Anfang des vergangenen Jahrhunderts für seine Söhne drei Farmen bei Campina do Monte Alegre gekauft. Die Großgrundbesitzer errichteten eine eigene Eisenbahnstation und legten eine Flugpiste an. Sie züchteten Rinder und Pferde und bauten Mais und Getreide an. Arbeitskräfte brachten sie aus Rio mit: 50 Waisenkinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren aus der Erziehungsanstalt "Casa da Roda" im Stadtteil Flamengo.

Endstation Babyklappe

Das Heim ist nach einer Drehscheibe neben der Eingangstür benannt. Dort legten Mütter, die sich ihrer Babys entledigen wollten, die Neugeborenen ab. Sie drehten an dem Rad, dann verschwand das Baby durch eine Klappe im Inneren des Waisenheims, wo sich Nonnen seiner annahmen. Die "Casa da Roda" funktionierte bis in die dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts, dann wurde diese Art der Säuglingsentsorgung verboten.

Aloísio ist dort vermutlich 1924 abgegeben worden, die genauen Umstände kennt er nicht. Bis zu seinem neunten Lebensjahr wurde er von Nonnen aufgezogen. Dann erschien eines Tages ein Abgesandter der Familie Rocha Miranda im Waisenheim. Die Großgrundbesitzer sahen in den elternlosen Jungen ideale Arbeitskräfte: Sie hatten keine Familie, niemand würde nach ihrem Verbleib forschen. "Wir wurden betrogen", erinnert sich der alte Aloísio. "Man versprach uns, dass wir auf Pferden reiten und Zuckerrohr lutschen dürften, dabei wurden wir zur Landarbeit gezwungen".

Mehrere Polizisten begleiteten die Jungen auf ihrer Eisenbahnfahrt zu den 800 Kilometer entfernten Farmen. Aloísio traf Mitte 1933 auf dem Bahnhof des Gehöfts ein. Die Kinder wurden in Baracken untergebracht und durchnummeriert. Ein Verwalter kommandierte sie zur Feldarbeit ab. Als Lohn erhielten sie ein paar Münzen, die nur auf der Farm gültig waren.

Finger in Holzblöcken

Zwei große Hunde bewachten die Jungen während der Feldarbeit. Die Kinder liefen barfuß, Aloísio erhielt sein erstes Paar Schuhe mit 16 Jahren. Aufsässige Jungen mussten ihre Finger durch Löcher in einem Holzblock stecken, der mit Wasser bespült wurde, bis er aufquoll und die Finger quetschte. Aloísio war der rebellischste der Jungen, er musste zur Strafe oft stundenlang auf harten Maiskörnern knien. Wer sich devot verhielt, bekam dagegen eine Vorzugsbehandlung: "Nummer 2 wurde von der Frau des Großgrundbesitzers adoptiert und stieg zum Vorarbeiter auf", erinnert sich der alte Mann.

Die Brüder Rocha Miranda fanden offenbar Gefallen an den billigen Arbeitskräften: Sie wollten weitere hundert Jungen aus dem Waisenheim in Rio holen. Ein Offizier, der die Kinder auf der Reise begleiten sollte, verweigerte jedoch die Genehmigung. Er forderte von Rocha Miranda Dokumente über deren Herkunft und Identität. Daraufhin verzichtete der Großgrundbesitzer.

Das Martyrium der Jungen dauerte bis 1938, als eine Verschwörung der Integralisten gegen Staatschef Getúlio Dornelles Vargas scheiterte und der Diktator die Hakenkreuz-Anhänger verfolgen ließ. Die Brüder Rocha Miranda ließen alle Spuren ihrer Vergangenheit verwischen. "Ich musste die grünen Uniformen und Parteiabzeichen auf der Flugpiste vergraben", erinnert sich Aloísio. "De Facto" seien "der Großgrundbesitzer und seine Angestellten Anhänger der Integralisten", meldete der Polizeichef nach oben, die "verdächtigen Personen" allerdings seien nicht aufzufinden. Aloísio und die anderen Kindersklaven wurden noch bis Anfang der vierziger Jahre auf den Farmen festgehalten, dann entließen die Besitzer sie in die Freiheit.

Der Playboy und die Prinzessin

Anfang der sechziger Jahre erwarb der deutsche Krupp-Erbe und Playboy Arndt von Bohlen und Halbach eines der Rocha-Miranda-Anwesen als Zweitwohnsitz für sich und seine Mutter Annelise. "Vermutlich hatten Freunde in Brasilien ihm das Grundstück empfohlen", sagt seine Witwe, die österreichische Prinzessin Hetty von Auersberg, die heute in Kitzbühel lebt. Der Stahlkonzern Krupp hatte beste Beziehungen nach Brasilien: Vor dem Krieg lieferte die Firma Waffen für die brasilianische Armee, später eröffnete sie in der Nähe von Sao Paulo eine eigene Fabrik.

Der homosexuelle Industriellensohn vergnügte sich auf der Farm mit seinen brasilianischen Liebhabern, oft kam auch internationaler Jetset zu Besuch. "Die Farm war Arndts Refugium", erinnert sich Hetty von Auersberg, die ihn häufig nach Brasilien begleitete. "Aber seine herrschsüchtige Mutter hat ihm den Aufenthalt verleidet." Wenige Jahre später stieß er das Anwesen ab. Seine Mutter, die vornehme Annelise von Bohlen und Halbach, ist in Campina do Monte Alegre bis heute als "die Madame" in Erinnerung. Ex-Sklave Aloísio spielte als Musiker auf einigen Festen, aber persönlich hatte er keinen Kontakt zu den Multimillionären aus Deutschland. Ob Arndt oder seine Mutter von der Vorgeschichte ihres Anwesens wussten, ist unbekannt.

In Campina do Monte Alegre tut man sich schwer mit der Vergangenheit; viele Einwohner werfen dem alten Aloísio Undankbarkeit vor. Er sei auf der Farm immer gut versorgt worden, meint ein Dorfbewohner: "In Rio wären die Waisenkinder womöglich in die Kriminalität abgerutscht."

Aloísio, der acht Kinder hat, bekommt eine Mindestrente von umgerechnet 130 Euro monatlich. Als Opfer von Sklaverei und Faschismus hätte er womöglich ein Anrecht auf Entschädigung - aber darum geht es ihm nicht. Der Greis hat nur eines im Sinn: Er möchte noch einmal im Leben nach Rio reisen und im Waisenhaus nach Dokumenten über seine Herkunft forschen: "Bevor ich sterbe", sag Aloísio, "möchte ich herausfinden, wer meine Mutter war."

insgesamt 4 Beiträge
joachim noack 26.06.2009
1.
Eine tiefe Verbeugung vor Aloísio Silva. Das treibt einem Tränen in die Augen so etwas zu lesen. Möge er auf seiner Suche nach seiner Mutter Erfolg haben! Take Care!
Eine tiefe Verbeugung vor Aloísio Silva. Das treibt einem Tränen in die Augen so etwas zu lesen. Möge er auf seiner Suche nach seiner Mutter Erfolg haben! Take Care!
Paulo Wallauer 26.06.2009
2.
Das Thema dient sicherlich um mit dem größten Klischee zwischen uns Deutschen und deutschstämmigen Brasilianern aufzuräumen: lebt man ein Paar Jahre in Deutschland, wenn Land und Leute interessieren, wird klar welche Wolke [...]
Das Thema dient sicherlich um mit dem größten Klischee zwischen uns Deutschen und deutschstämmigen Brasilianern aufzuräumen: lebt man ein Paar Jahre in Deutschland, wenn Land und Leute interessieren, wird klar welche Wolke über uns fremden deutschstämmigen in Deutschland herrscht: "ja, das sind die ausgewanderten Nazis!" Stimmt aber nicht! Was mit den Auswanderungswellen ab 1824, die ganzen erfolgreichen Siedlungen wie Säo Leopoldo, Teutonia, Novo Hamburgo, Blumenau, Westfalia? Alles noch im 19 Jahrhundert angelegt. Um politische Bewegungen einzuführen braucht man Eliten, die es anpacken, wie der Artikel zeigt. Allerdings versucht sich jetzt wieder braunen Gedankengut über das Internet breit zu machen, das sich "Neuland" in Brasilien selbst nennt. Einfach googeln "Neuland and nazistas". Schon wieder werden die Städtchen mit deutschen Wurzeln und deren aus Bauern und Handwerkern stammenden Bevölkerung wie in den Zeiten der Integralisten instrumentalisiert.
Tania Schlüter 26.06.2009
3.
Es gab vor den II W.K sehr viele Simpatizanten unter den deutschstämmigen in Brasilien. Und die grosse Schamm ist, das dieser Krebs wieder in Deutschland ausbricht und die Menschen verhamlosen es. Nacher will keiner was gewusst [...]
Es gab vor den II W.K sehr viele Simpatizanten unter den deutschstämmigen in Brasilien. Und die grosse Schamm ist, das dieser Krebs wieder in Deutschland ausbricht und die Menschen verhamlosen es. Nacher will keiner was gewusst haben.
Christine Messelken 29.06.2009
4.
Zu dem Thema habe ich kürzlich zufällig eine Neuerscheinung gelesen ( keine Sorge, habe mit dem Buch selbst nichts zu tun), das ich jedem Dt. in Brasilien oder Personen, die sich für die (dt.)-brasil. Geschichte interessieren, [...]
Zu dem Thema habe ich kürzlich zufällig eine Neuerscheinung gelesen ( keine Sorge, habe mit dem Buch selbst nichts zu tun), das ich jedem Dt. in Brasilien oder Personen, die sich für die (dt.)-brasil. Geschichte interessieren, nur empfehlen kann: "Das Schicksalsschiff Rio-Lissabon-New York 1942", DVA- Verlag, Autorin: Risne de Dijn Mit diesem Schiff reisten Reichsdeutsche aus Brasilien ins "Reich", um sich am 2. Weltkrieg zu beteiligen bzw. weil sie in Brasilien nicht mehr geduldet wurden. Auf der umgekehrten Strecke flohen die letzten Juden Europas, denen es noch gelang. Brasilien hat wie viele andere Länder damals bedauerlicherweise nicht viele Menschen ins Land gelassen. Im Buch sind einzelne Biographien enthalten, die stellvertretend für viele Schicksale sind. Es baut, soweit ich mich erinnere, auf Doktorarbeiten auf und ist gut recherchiert (Daten aus Archiven). Auch über die Integralisten, die Politik unter Getulio Vargas, sowie Abkömmlinge dter Emigranten ( die oben zitierten frühen Einwanderer) kann man viel erfahren. Details insbesondere über die Epoche von Vargas sind vielen Brasilianern wahrscheinlich nicht bekannt und wurden möglicherweise in Geschichtsbüchern einfach "vergessen".

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