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Rundfunkdebatte: "So viel Geldverschwendung hält kein System aus"

ZDF/ Sammy Hart ARD und ZDF sollen reformiert werden, doch sie verweigern Sparmaßnahmen und strukturelle Neuerungen. Jetzt sagt Hamburgs Kultursenator Brosda: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss ganz neu gedacht werden.
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#1 - 13.06.2018, 15:46 von micsei

10 Euro pro Monat und keinen Cent mehr

Netflix kostet 10€, Spotify 10€. Die öffentlich/rechtlichen bieten jeweils erheblich weniger. 10€ Rundfunkbeitrag, für Radio und Fernsehen zusammen, das wäre schon mehr als genug. Und da hätte ich schon das Gefühl aus Mitleid zu spenden

#2 - 13.06.2018, 15:51 von Psychotic

die ARD muss ihre Sender radikal zusammenstreichen, besonders die Westdeutschen Rundfunkanstalten.
der WDR und der NDR muss zusammengelegt werden und der SR, SWR und der HR zu einen Rundfunkanstalt
in einer Regionalnachrichtensendung haben internationale Nachrichten nichts zu suchen,dafür gibts die Tagesschau
auch das ZDF braucht nicht in jeder Landeshaupstadt ein Studio dafür sollten diese mehr mit der ARD und Privaten zusammen arbeiten.

#3 - 13.06.2018, 15:52 von sogehtdasnicht

wenig konkret

Am Ende war das wenig konkret und das Wort Quote durch Reichweite zu ersetzen, ändert nichts am Kernproblwm. Besinnung auf Qualität und Nische. Nicht das tun, was Private auch könnten, stattdessen wieder Ausbau des Korrespondentennetzes und mehr Sendezeit für Relevantes und Kritisches.

#4 - 13.06.2018, 15:53 von tropfstein

Lieber zugespitzten Diskurs als Wohlfühlsülze

Einspruch! Eine zugespitzte Diskussion, die dem Diskurs dient, muss möglich sein. Wir haben gesehen, wie fast schon kriminell fahrlässig es ist, wenn man nur Wohlfühlbrei bietet. Der Aufstieg der AfD kam genau durch die Verweigerung des Diskurses, durch das Totschweigen unerwünschter Bedenken zustande.

#5 - 13.06.2018, 15:54 von lynx999

Kein freier Marktzugang

Ich möchte auf die Tatsache aufmerksam machen, dass die Milliardengelder auch verhindern dass sich neue Rundfunksender überhaupt erst etablieren können und zu einem überregionalen Programm wachsen können. Gutes Beispiel aus Baden: Dort gibt es „BadenTV“ Für einen so kleinen Fernsehsender ein absolut respektables Programm zu lokalen Themen in Baden mit Schwerpunkt auf Karlsruhe und neu auch Freiburg. Sogar mit Liveübertragungen usw. Dies wird von Werbekunden und den Zuschauern geschätzt. Der Sender ist erfrischend modern und trotzdem hochseriös. Eine weitere Expansion des Senders wird aber vom SWR verhindert. Nicht aktiv - sondern schlichtweg weil er da ist und mit riesigen Budgets und unzähligen Studios eigentlich alles berichtenswerte mehrfach abdeckt. So wird der Marktzugang unmöglich gemacht. Die Werbebudgets der ganz großen Unternehmen landen auch beim SWR.

#6 - 13.06.2018, 15:57 von wexelweler

Schlussfolgerung falsch!

Zitat: Da bin ich optimistisch: Die Bürgerinnen und Bürger gehen ja auch nicht bei steigenden Müll- und Straßennutzungsgebühren auf die Straße, wenn sie behutsam und verantwortungsvoll alle zwei Jahre hochgesetzt werden.
Die braucht man ja auch, Rundfunkgebühren müssen alle zahlen, ob sie's nun Nutzen oder nicht. Jeder Betrag ohne Nutzung ist zu hoch.
Eine Umwandlung in eine Mediennutzungsgebühr die auch die Ansprüche der Content Industrie abdecken wäre ein demokratischer Ansatz der jeden alles egal woher konsumieren liesse. Die Dummen wären dann für einmal die arbeitslosen Abmahnanwälte...

#7 - 13.06.2018, 15:58 von ringomeier

Sachlicher als gedacht ...

Die Überschrift ist wieder typisch SPON - die Geldverschwender vom ÖR. Brosda hat das in einem anderen Zusammanehang gesagt. Zitat:
Muss ein Sender in Zeiten, in denen er viel mehr Plattformen zu bespielen hat, um sämtliche Zielgruppen zu erreichen, immer wieder zu den Ministerpräsidenten, um sich jede Aktivität einzeln genehmigen zu lassen? Das ging beim ZDF ja so weit, dass man ZDFkultur über ein Jahr weiter laufen lassen musste, obwohl klar war, dass man die Aktivitäten eigentlich zu Funk verlagern wollte. So eine Geldverschwendung hält kein System aus, da müssen die Sender mehr Gestaltungsraum kriegen und so etwas künftig über die Rundfunk- und Fernsehräte entscheiden können.
Es ist immer leicht, auf den ÖR rumzuhacken. Wahrscheinlich tippen sich jetzt schon wieder Dutzende Trolle die Finger wund ... Die Fehler liegen aber nicht immer beim ÖR. Und schön wäre es auch, wenn man zwischen ARD und ZDF unterscheiden würde. Die ARD ist mit ihrer Vielzahl an regionalen Sendern und ihrer engen Anbindung an die Politik ein ganz anderer Fall. Im Übrigen - für nicht mal 18,- Euro im Monat gibt es über 20 Vollzeitfernsehprogramme, 60 Radiosender und eine breites Online-Angebot. Ein Monat BILD kostet wesentlich mehr ...

#8 - 13.06.2018, 15:59 von vliege

Von vorne bis hinten überteuert

Die öffentlich rechtlichen Sender ARD/ ZDF sind Relikte aus der Vergangenheit und eher für das ältere Publikum interessant. Die überteuerten Produktionen a la Tatort, Traumschiff, Bergdoktor oder Musikanten Stadl sowie der fünfte Aufguss von Kochsendungen oder lahme Prominentenquizshows spricht nicht mehr die breite Masse an. Wären da noch die wohlwollenden Politik Hofberichtestatter in den wöchentlichen Talkshows Will, Illner oder Plasberg mit stets ähnlichen Themen und denselben Gästen. Die Spartensender sind da sehr viel interessanter und informativer. Ich persönlich kann die immensen Kosten für ARD und ZDF nicht nachvollziehen. Der Großteil geht wahrscheinlich wirklich für üppige Gehalts und Pensionszahlungen drauf. So manch ein ehemaliger Politiker wird ja auch zum Ende der Karriere dort geparkt.

#9 - 13.06.2018, 15:59 von ralle58

Kein Wort dazu.,

dass das lineare TV doch schon halbtot ist. Wirkliches Weiterdenken sieht anders aus.

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