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Drohne DJI Mavic Air im Test: Überflieger

SPIEGEL ONLINE Bisher waren Hobby-Drohnen entweder Spielzeug oder schwere Hightech-Geräte. Unser Test der neuen Mavic Air von DJI zeigt, dass es auch anders geht.
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#1 - 13.02.2018, 09:08 von yang0815

"4km dann doch nicht getraut"

Bitte auf die rechtliche Situation hinweisen. Der Satz "...bis zu vier Kilometer weit wegfliegen lassen. So viel Mut habe ich bei meinem Test freilich nicht aufgebracht."
Das impliziert dass der Autor absichtlich eine Rechtsverletzung begehen würde (Line-of-Sight) und das will man natürlich nicht sagen, oder?

#2 - 13.02.2018, 09:26 von smartphone

Werbetext udn Realität

Sie sollten schon wesentlich differenzierter berichten . Die Drohnen von früher, die qualitativ wesentlich besser waren schon vor 10 Jahren .... waren u.a. deswegen klobiger, weil gute(!!) Kameras logischerweise 300-1000g wogen und wiegen. Dann sollten Sie nicht unspezifisch von 4km Reichweite sprechen. Es gibt zum einen genug "Idioten" die bar jeglicher Funkkenntnisse dies gerne möglichst in der Stadt austesten wollen usw. Weiter als Sichtweite ist nihct erlaubt also defecto kann man keine 300m weit (und max 100m hoch) mit solchem Gerät fliegen . Das "Selfie"Fliegen a la auf der Skipiste, Radfahren usw... ist weitenteils VERBOTEN , und nur unter erheblichen Auflagen möglich. AUf Reisen die Dinger mitzunehmen ( Kreuzfahrtschiffe verboten , Flieger teilweise auch ) sollte wohlüberlegt und im Vorfeld explizit abgeklärt werden..... Viele Touristenressorts ( Thailand) haben Störsender installiert ...wenn dann Ihre Selfiedrohne unerwartet wegfliegt .....oder sie im Knast landen ..... Hier in D dürfen Sie in Wohngebieten , neben Bundes(wasser)straßen nicht fliegen ...oder kurz , wo es interessant wäre ists verboten .... egal wie klein
die Drohne ist ...

#3 - 13.02.2018, 10:10 von kantino

Zitat von smartphone
..... Hier in D dürfen Sie in Wohngebieten , neben Bundes(wasser)straßen nicht fliegen ...oder kurz , wo es interessant wäre ists verboten .... egal wie klein die Drohne ist ...
In diesem Video wurden gleich mehrere Verstöße gegen aktuelles Recht gemacht. Allein der Zug, der da ganz sicher nicht 100m entfernt vorbei fährt. Herrrjeee....

#4 - 13.02.2018, 10:21 von mr.pixel

@2

Ich weiss nicht genau was sie unter einer "guten Kamera" verstehen, aber meine Hero Session 5 wiegt grade mal etwa 100 Gramm. Und wenn Sie sich mal ein paar Drohnenvideos auf Youtube anschauen, werden Sie bemerken das die Qualität recht ordentlich ist. Zumindest absolut ausreichend wenn man nicht tausende von Euro ausgeben möchte.

#5 - 13.02.2018, 10:32 von Wulff Isebrand

850? ?

Dann doch lieber die kleine Lösung für 50?. Damit kann man auch Bilder seines Hauses schießen, in geringer Qualität aber Spaß macht das auch. Das ist für mich Spaltung der Gesellschaft, wer Mal eben 1k? für Spaß liegen lässt

#6 - 13.02.2018, 10:42 von kantino

Zitat von Muttimörkel
...die meisten interessiert die Rechtslage doch nicht, da diese ganzen Verbote gar nicht kontrollierbar sind! Bei 20 Minuten Akkulaufzeit sind die Drohnenflieger längst weitergezogen, bis die Polizei anrückt - falls sie überhaupt anrückt.
na ja....mittlerweile werden doch sehr häufig schon alle Flugdaten (Zeit, Ort, Weite, Höhe, etc) geloggt und vorher muss man sich auch richtig registrieren, um beispielsweise die App von dji nutzen zu können. Wäre dann ja ohne weiteres abrufbar bzw. einem Nutzer zu zuordnen, wenn er in "unerlaubten" Bereichen fliegt. Oder nicht?

#7 - 13.02.2018, 11:49 von Hans58

Zitat von smartphone
... Dann sollten Sie nicht unspezifisch von 4km Reichweite sprechen. Es gibt zum einen genug "Idioten" die bar jeglicher Funkkenntnisse dies gerne möglichst in der Stadt austesten wollen usw. Weiter als Sichtweite ist nihct erlaubt also defecto kann man keine 300m weit (und max 100m hoch) mit solchem Gerät fliegen .
Ich wundere mich sowieso, wieso man diese 450 gr leichte Drohne nicht bauartbedingt auf eine geringe Reichweite auslegt.
Mit einer (angeblichen) Reichweite von 4 km verführt sie geradezu zu einem Verstoß gegen die LuftVO.
Andererseits, bei einem Preis von rund 900,00 € dürfte eine Schmerzgrenze erreicht sein, die viele vom Kauf abschrecken wird.

#8 - 13.02.2018, 13:36 von sh20

Zitat von Hans58
Ich wundere mich sowieso, wieso man diese 450 gr leichte Drohne nicht bauartbedingt auf eine geringe Reichweite auslegt. Mit einer (angeblichen) Reichweite von 4 km verführt sie geradezu zu einem Verstoß gegen die LuftVO.
In Europa, zumindest Deutschland, hat die Mavic Air laut Hersteller sowieso nur eine Reichweite von 2000 Metern (CE, anstatt 4 km bei FCC). Ich bin (noch) kein Drohnenflieger, aber was man immer wieder hört: Je mehr Funkleistung, desto besser, denn selbst wenn man im Nahbereich fliegt, kann es trotzdem zu Störungen durch andere Einflüsse kommen, und dann ist ein stärkeres Signal halt nunmal sicherer als ein schwächeres.

#9 - 13.02.2018, 13:40 von sh20

Zitat von Wulff Isebrand
Dann doch lieber die kleine Lösung für 50?. Damit kann man auch Bilder seines Hauses schießen, in geringer Qualität aber Spaß macht das auch. Das ist für mich Spaltung der Gesellschaft, wer Mal eben 1k? für Spaß liegen lässt
Da kann man aber auch ganz anderer Meinung sein. Wenn man eben hochwertige Videos für Travelblogs etc. oder auch nur für den 4K-Fernseher zu Hause machen will, dann braucht man eben eine hochwertige Kamera. Die kleine Lösung verursacht dabei Augenkrebs.
Aber was soll das mit der Spaltung der Gesellschaft zu tun haben?! Wenn mein Proletennachbar an Silvester hunderte von Euros zum Spaß innerhalb weniger Stunden in der Luft verpulvert, dann ist das auch Spaltung der Gesellschaft? Da habe ich lieber eine Drohne, an der ich vielleicht mehrere Jahre Freude habe, das ist nachhaltiger und vermutlich auch umweltfreundlicher...

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