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Ex-Minister Kinkel zur RAF: "Ich bin damals schier verzweifelt"

DPA Bis 1998 bekämpfte die RAF gewaltsam das kapitalistische System, dann löste sie sich auf. Ex-Justizminister Klaus Kinkel über Versöhnung mit Mördern - und über frühere Terroristen, die den Absprung nicht schaffen.
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#1 - 11.10.2018, 12:30 von Bernie59

Die RAF ? Wer´s glaubt. Wie hat sich denn die Banken und Geldpolitik nach Herrhausens Tod geändert ? Vielleicht mal hier unter den Profiteuren die wahren Täter suchen. Wäre eine schöne Aufgabe für "Journalisten" von heute.

#2 - 11.10.2018, 12:35 von paula_f

irreführende Bilder

aus dem Artikel ergibt sich gerade nicht dass Herr Kinkel ohne Zweifel davon ausgeht, dass die RAF Herrn Herrhausen umgebracht hat. Das Bild vom Attentat soll dies aber vermitteln!

#3 - 11.10.2018, 12:37 von Belle

"er serviert Bienenstich"

Welchen Beweggrund hat der Interviewer die Bemerkung "er serviert Bienenstich" voranzustellen ? Wie soll der Leser das auffassen ? Tut das etwas zur Sache ? Hat der Bienenstich etwa nicht geschmeckt ? Oder ist dem Interviewer dieser Akt der Höflichkeit völlig fremd ? Es scheint wohl so zu sein, denn eine förmliche Bedankung für das Interview hielt er auch nicht für nötig...

#4 - 11.10.2018, 12:45 von three-horses

Auch das eigene Volk.

Terrorismus war nie eine Loesung der Probleme. Aber die RAF war nicht entstanden um Kapitalismus zu bekaempfen. Die wollten die Nazis aus der Regierung, Verwaltung und Industrie weg haben.
Erst später in Verbindung zu DDR kam alles durcheinander.
Ein Bekannte von mir, immer schwarz wie die CDU sagte, "das ist das Einzige wovon die Angst haben". Damit meinte er die Regierungen, nicht eine spezielle Regierung. Und so kam es auch. Neue Gesetze und immer weniger Rechte fuer die Buerger. Heute haben wir andere Terroristen aber das gleiche Vorgehen und Ergebniss. Man bekaempft neben den Terroristen auch das eigene Volk.

#5 - 11.10.2018, 12:46 von ir²

Was wäre wohl für ein Aufschrei zu hören wenn ein Politiker auch nur annährend so viel Verständnis zeigte für die NSU Mörder als hier für die RAF Terroristen durchschimmert.....

#6 - 11.10.2018, 12:50 von redfish

Danke, SPON...

... für die Artikel der letzten Tage zum Thema RAF, so auch diesen. Es ist gut, unter der fast täglich in den Medien stattfindenden Erinnerung an den NS-Terror auch mal wieder eine Erinnerung an den Linksterrorismus der RAF zu finden. Auch deren Opfer dürfen nicht vergessen werden, und auch jungen Leuten sollten Namen wie Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin etc. und die mit ihnen verbundene menschenverachtende Ideologie wieder deutlicher in Erinnerung gerufen werden.

#7 - 11.10.2018, 13:08 von bollocks1

Man sollte...

...der Ordnung halber erwähnen, das man mit “Nicht”rechtstaatlichen ‘Methoden’ die Straftaten sehr wohl aufklären kann...

#8 - 11.10.2018, 13:10 von geilundgemein

Am Schluss hat der Spiegel leider die falsche Frage gestellt

Relevant für einen Vergleich mit der RAF sind nicht islamistische Terroristen, sondern Rechtsterroristen wie die NSU und das was sich gerade in Chemnitz zusammenbraut. Entwertet leider das gesamte Interview

#9 - 11.10.2018, 13:11 von bicyclerepairmen

Das wäre...

Zitat von Bernie59
Die RAF ? Wer´s glaubt. Wie hat sich denn die Banken und Geldpolitik nach Herrhausens Tod geändert ? Vielleicht mal hier unter den Profiteuren die wahren Täter suchen. Wäre eine schöne Aufgabe für "Journalisten" von heute.
...löblich. Nur, was hätte das für einen Nutzen ? Sehen wir doch an dem NSU Skandal wo Handlanger, Mitwisser und Förderer auch Dank investigativen Journalismus bekannt sind.
Davon völlig losgekoppelt sehen wir ja die juristische Aufarbeitung die sich ausschließlich nur um die überlebende Täterin kümmert.
Allerdings ist das ja auch so ein bisschen Deja-vu zum sich gejährten Oktoberfest Attentat. Ähnliches Muster rund um die Mitwisser und Kreisen des Täters sind bekannt, ebenso das zu beobachtende "Schutzschild" das jene umgab.

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