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Atomabkommen mit Iran: EU-Ratschef Tusk greift Trump scharf an

DPA "Mit solchen Freunden, wer braucht da noch Feinde?" So hat sich EU-Ratspräsident Tusk über die US-Regierung geäußert. Er plädiert angesichts der "America First"-Strategie für mehr Geschlossenheit der EU-Staaten.
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#1 - 16.05.2018, 16:11 von Pensionskassen

Eine klare Aussage der Kanzlerin ist gefordert!!

Leider wird in diesem Konflikt die Schwäche von Frau Merkel überdeutlich und hoffentlich wird dies auch bei ihren Wählern angekommen. Sie hätte unmittelbar nach den Ausführungen des US-Botschafters reagieren müssen mit der Abberufung bzw. ihn als "nicht akzeptabel und unerwünscht" zu erklären. Mal sehen wie sie versucht sich in ihrer Art aus dem Dilemma herauszuwinden.

#2 - 16.05.2018, 16:21 von bugcat

Augen auf

es sollte bei den ganzen Anstrengungen das Atomabkommen aufrecht zu erhalten nicht vergessen werden... Das im Iran ein sehr aggressives Regierungssystem herrscht was so gut wie keine Opposition zulässt Andersgläubige verfolgt und homosexualität sogar unter Todesstrafe steht.... um nur einiges zu nennen.

#3 - 16.05.2018, 16:22 von pavel1100

Pyrrus Sieg

Die EU werde sich an das Abkommen halten, so lange wie sich der Iran daran hält. Das ist der Punkt. Weil es wohl keinen Weg geben wird, die europäischen Firmen vor US Strafzahlungen zu schützen, werden die meisten den Handel mit Iran einstellen. Der wird über Kurz oder Lang das Abkommen nicht mehr einhalten. Dann werden sich auch die Europäer nicht mehr gebunden fühlen und Trump hat sein Ziel erreicht. Aber es wird für die USA ein Pyrrhus Sieg. Niemals mehr wird Europa den USA vertrauen oder auf Gegenseitigkeit mit den USA Handel treiben. Es wird in Zukunft gelten: Europe first. Das Tischtuch ist zerschnitten und der Kreml reibt sich die Hände.

#4 - 16.05.2018, 16:26 von Ottokar

Hoffentlich bleibt es nicht nur bei Worten

Durch die, sogenannte, Politik des US-Präsidenten ergibt sich einen einmalige Gelegenheit sich der Vormachtstellung der USA zu entziehen.

#5 - 16.05.2018, 16:27 von sven2016

Die EU sollte versuchen, in den wichtigen Politik- und Wirtschaftsbereichen so zu planen, als ob die USA ein beliebiges Drittland wären.

Das wird Umstrukturierungen und Kosten mit sich bringen, und ob die osteuropäischen Mitglieder mitziehen, ist ungewiss. In den politischen und moralischen Abwärtstrend der neo-rassistischen Amerikaner darf sich Europa nicht hineinziehen lassen. Sonst ist die Grundlage weg.

#6 - 16.05.2018, 16:28 von CriticalPost

Danke Mr. Trump

Wenn am Ende Europa sich aus Notwehr von Amerika emanzipiert, wäre das für mich eine der größten Errungenschaften, die dieser Präsident erreicht hat.


Allein am Willen aller europäischen Staatschefs dazu darf gezweifelt werden.

#7 - 16.05.2018, 16:30 von Willi.Bald

Klare Sache!

Die Schaffung der USE (United States of Europe) muss höchste Priorität haben.

#8 - 16.05.2018, 16:33 von NauMax

Zitat von Pensionskassen
Leider wird in diesem Konflikt die Schwäche von Frau Merkel überdeutlich und hoffentlich wird dies auch bei ihren Wählern angekommen. Sie hätte unmittelbar nach den Ausführungen des US-Botschafters reagieren müssen mit der Abberufung bzw. ihn als "nicht akzeptabel und unerwünscht" zu erklären. Mal sehen wie sie versucht sich in ihrer Art aus dem Dilemma herauszuwinden.
Akkreditierung (und damit auch Entzug selbiger) von Botschaftern ist Sache des Bundespräsidenten, nicht der Kanzlerin. Mehr als formell protestieren kann sie in dem Fall nicht.

#9 - 16.05.2018, 16:34 von stadtmusikant123

falsche Reihenfolge

Bevor Tusk unseren Bündnispartner so harsch angeht, sollte er vielleicht erst einmal mit dem Iran über das Raketenprogramm sprechen, sowie über die Terrorfinanzierungen.

Ich will nicht glauben, dass sich die EU ernsthaft mit dem Mullah-Regime gemein machen will.

Inzwischen wird aber immer deutlicher , dass die Diskussion nur vordergründig um den Iran geht, es geht wohl eher um den Disput in Handelsfragen und Sanktionen.

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