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CDU-Ministerpräsident: Günther warnt vor Überbietungswettbewerb mit der AfD

imago/ photothek Kanzlerin Merkel steht in der Flüchtlingspolitik schwer unter Druck - nun bekommt sie Unterstützung von Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther: Der CDU-Mann ist gegen die Zurückweisung von Asylbewerbern an der Grenze.
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#1 - 13.06.2018, 11:49 von sir wilfried

Typischer Reflex

Der Reflex ist typisch: statt Argumenten warnt man vor Gemeinsamkeiten mit der AfD. Der Joker sticht immer. Sobald die AfD behauptet, die Erde sei eine Kugel, werden bestimmt welche aufstehen und das schwer anzweifeln.

#2 - 13.06.2018, 11:51 von Arkham

Zeichen der Zeit

Dieser Politiker hat es leider immer noch nicht verstanden. Die Handlungsmaxime kann nicht immer sein, dass Gegenteil davon zu fordern was die AfD unterstützen könnte, sondern sich davon endlich mal frei zu machen. Applaus aus falscher Ecke muss man dann auch mal aushalten können. Ansonsten kommt man nie dazu selbstbewusste, selbstständige Entscheidungen zu treffen, wenn man als Reflex immer das Gegenteil fordert wofür die AfD steht.

#3 - 13.06.2018, 11:56 von dieter.sp

Günther warnt vor Überbietungswettbewerb mit der AfD

Der glaubt offenbar noch an ein politisches Überleben der Frau Merkel. Will sich ihree Gnade sichern.
Beschämend die Aussage lieber schlechte Frauen als keine Frauen. Es braucht nicht "Männer" oder "Frauen" irgendwo, es braucht gute Leute, egal ob Mann oder Frau

#4 - 13.06.2018, 11:56 von cato.

Wer es ähnlich sieht wie die CSU, die vernünftigen Teile der CDU und die AfD, kann seine Meinung bei einer Petition auf der Seite des Bundestages ausdruck verleihen. Es geht hier nicht um einen Überbietungswettbewerb, sondern schlicht die Intention des GG einzuhalten (ob die derzeitige Politik illegal ist, kann man ja gerne Streiten, dass die Väter und Mütter von Artikel 16a in seiner heutigen Fassung die derzeitige Flüchtlingspolitik verhindern wollten ist aber eindeutig).

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_05/_17/Petition_79822.nc.html

#5 - 13.06.2018, 11:57 von skeptikerin007

Falsch

Die Ablehnung der Asylbewerber immer, als AfD Produkt nennen und die unverschämten, die nicht die willkomenskultur der Kanzlerin unterstützen, ist sträflich falsch.
Die Leute sind satt und mit jedem Mord und Vergewaltigung, Belästigung und Diebstahl wird diese Ablehnung stärker werden und damit die AfD. Wer das nicht zur Kenntnis nehmen will, ist für diese Verstärkung mitverantwortlich, wie auch für alles, was inzwischen passierte und passieren wird. Oder ist Günther. So naiv zu glauben, Wiesbaden war der letzte Mord?

#6 - 13.06.2018, 11:57 von unky

Falsche Strategie

Wenn Horst Seehofer meint, dass er die AfD rechts überholen muss, erweist er der Demokratie einen Bärendienst. Diese Linie mag zwar für die CSU in Bayern in Hinblick auf die Landtagswahlen Punkte bringen - aber sie zerstört den Zusammenhalt in Europa, weil Italien und Griechenland mit den Flüchtlingen allein gelassen werden.

#7 - 13.06.2018, 11:59 von peterpeterweise

Mit der jetzigen Situation kommen wir nicht weiter

Natürlich wäre eine europäische Lösung am besten. Aber da es diese nach mehreren Jahren immer noch nicht gibt, müssen die Probleme national angegangen werden. Sonst bleibt es auf ewig bei einer Situation, von der alle sagen, so kann es nicht weitergehen. Kopf in den Sand und warten auf ein Wunder hatten wir doch jetzt lange genug. Einen Fehler weiter zu machen, nur weil man auf ein Wunder hofft, ist schlimmer, als eine kleine Lösung zu nehmen, die zwar nicht so perfekt ist, aber besser als den Fehler unbegrenzt weiter zu machen.

#8 - 13.06.2018, 11:59 von salomohn

Sie lernen nicht

Offenbar fehlt den christlichen Parteien (...ach ja, übrigens auch der SPD-Spitze) die Fähigkeit, Erfahrungen gewinnbringend zu analysieren. Der Wettbewerb mit der AfD hat bisher nur Stimmen gekostet. Was daran ist so schwer zu verstehen? Sie sollten das Gegenteil machen, einmal an Barmherzigkeit erinnern und ein paar syrische Akademiker oder Handwerker zu Wort kommen lassen. Das würde sie vor dem Aussterben bewahren.

#9 - 13.06.2018, 12:00 von wahrsager26

Ich gehe davon aus, das sich Herr Günther irrt!

Keine Partei hat das Privileg alles richtig zu machen .Von links bis rechts kann es durchaus gute und richtige Gedanken geben .Es stellt sich die Frage: Will man den guten Vorschlag negieren, nur weil eine ungeliebte Partei ihn ausgesprochen hat? Herr Günther agiert in den angestammten Bahnen dieses Landes ...und wird nichts! erreichen! Immerhin bewegt sich aber etwas,quälend langsam ,denn eines ist auch klar: so kann es nicht mehr weitergehen! Danke

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