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Donald Trump in Brüssel: Geschwafel eines Handlungsreisenden

DPA Donald Trumps Attacken gegen Nato-Partner wie Deutschland richten erheblichen Schaden an. Das Bündnis jedoch wird trotzdem weiterbestehen - aus einem einfachen Grund.
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#1 - 11.07.2018, 18:35 von braumoeller73

Weniger Ausgaben.

Anstatt 2 Prozent fuer Militaer auszugeben sollte man besser das Geld in Zukunftstechnologien und Frieden-stifftende Massnahmen investieren!
(Kein Krieg ist gerechtfertigt, jedes Leben ist heilig...)

#2 - 11.07.2018, 18:43 von hzj

Nur noch "deutsch-amerikanische Partnerschaft"

Gut, dass nicht mehr von Freundschaft geschrieben wird. Trump hat so viel Porzellan zerschlagen, dass es lange dauern wird, bis so etwas wie "Freundschaft" wieder wachsen kann. Wenn überhaupt, erst in der Ära nach Trump. Wobei niemand heute vorhersehen kann, wie weit die Veränderungen in Wirtschaft und Politik noch von ihm und seinen NeoCons noch führen werden. Das kann jetzt sehr gut auch der Anfang vom Ende der weltweiten US Dominanz werden. Die US Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die "westlichen Werte" sind jedenfalls bereits extrem angegriffen.

#3 - 11.07.2018, 18:44 von kritikderreinenvernunft

Wenn, dann bitte richtig

Sehr geehrter Herr Nelles, ich wußte nicht, dass Russland unser Gegner ist. Wenn das die aktuelle Doktrin der Nato sein sollte, dann will ich hier nicht sein.
Auch muss man klar sagen, dass die Vermischung von Wirtschaft und Verteidigung in der Art und Weise wie sie durch die Amerikaner geschieht, einfach nicht statthaft ist.
Wenn man sich dann auch noch klar macht, dass die Nato eigentlich nur als Schutzschild Amerikas gegenüber Russlands gedacht war - und offenbar wieder ist - und in nahezu sämtlichen Szenarien eine Zerstörung Europas in Kauf genommen wird, dann stellt sich noch viel weitergehend die Frage nach einem Bündnis, das seine Daseinsberechtigung nur aus beständigen Konflikten erhält.
Hält man sich dann noch vor Augen, dass der gesamte Verteidigungshaushalt Russlands mit ca. 66 Mrd USD nur etwa ein drittel höher ist, als der Deutschland und nichts im Vergleich zu den ca. 900 Mrd.USD der Nato, dann fragt man sich schon, wen man sich da zum "Gegner" aufbaut und in wessen Interesse das liegt.

#4 - 11.07.2018, 18:45 von littletruth

Mir gehen langsam die Überschriften aus,

das Geschehen um diesen Tausendsassa zu kommentieren.
Wie schön war es doch mit meinen Lieblingen Reagen & 2x Bush!
Da wusste man wenigstens in etwa, woran man war. Da waren die Skandale noch überschaubar. Aber was uns die USA-Politik mit dieser
aktuellen Gestalt antut, stellt alles Dagewesene in den Schatten.
Bei DT habe ich gelernt: grundsätzlich "alle Kraft voraus".
Flurschäden der übelsten Art inbegriffen.
Gibt es denn dort Niemanden, der diesem Poiltberserker das kleinstmögliche diplomatische 1x1 erläutert?

#5 - 11.07.2018, 18:47 von claus7447

Was kratzt es den Mond, wenn der Wolf in anheult,

Nein ganz so ist es nicht. Aber ruhig Blut. Ich weiß ja nicht woher die zwei Prozent herkommen, die D noch nie geleistet hat, braucht man die oder ist es einfach EFFIZIENZ die unsere Bundeswehr braucht. Es sollte doch möglich sein, mit dem Geld den Laden am laufen zu halten, und nicht hinterher wegen fehlender Stiefel Manöver ausfallen zu lassen! Die Privatisierung kostet vermutlich mehr als sie einspart. Gleichzeitig geht Know-how verloren. Uschi, such dir einen anderen Spielplatz, vielleicht sollte man mal einen Ex-General zum BfV machen. Aber Trampel kommt, Tramplel geht... und wenn man jedes seiner Worte auf die Goldwaage gelegt, so bewegt sie sich nicht, denn heiße Luft wiegt nichts.

#6 - 11.07.2018, 18:52 von fotos

Die Nato wird Trump überleben

das ist sicher - aber vergiftete Atmosphäre zu beseitigen und das zerstörte Vertrauen
in der Zeit nach Trump und seinen Vasallen wie dem US Botschafter Grenell wieder aufzubauen
das wird eine Generation dauern.

#7 - 11.07.2018, 18:54 von hirlix

Trump mag viele Fehler machen,

aber die Kritik an den Rüstungsausgaben der übrigen NATO-Mitglieder ist kein Fehler. Er hat zu 100% Recht. Man muss nur mal die Berichte über den Zustand der Bundeswehr lesen, die u.a. auch hier im Spiegel immer wieder erscheinen. Der Laden ist in einem desolaten Zustand und hat einen Investitionsstaub von vielen vielen Milliarden. Im Ernstfall würde die Mobilmachung Monate dauern. In dieser Zeit müssen wir uns aktuell auf die Amis verlassen. Von der Befähigung Auslandseinsätze durchzuführen wollen wir erst gar nicht reden...

#8 - 11.07.2018, 18:55 von brutus972

Europa gibt 3 x mehr aus für das Militär, als Russland!

Wofür brauche wir also die Nato? Doch wohl nur, um die Rüstungsindustrie reich zu machen! Wenn mehrere Milliarden Menschen dahin vegetieren, kann das wohl mit den 2% des BIP für Rüstung die Lösung sein. Schon jetzt könnten mit einer EU-Armee die Hälfte der Militärausgaben gespart werden.

#9 - 11.07.2018, 18:56 von GoaSkin

Würde ein Unternehmens-Chef bei möglichen Geschäftspartnern so auftreten wie Donald Trump, so er niemals mit irgendwem Geschäfte machen. So sollten auch die Staatschefs auf dieser Welt einmal einsehen, dass man mit den USA keine Geschäfte machen kann, solange diese von einem Kasper wie Donald Trump vertreten werden. Trump sollte einfach ignoriert und vor allem nicht gebraucht werden. Die Welt geht auch ohne ihn weiter.

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