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Einigung bei GroKo-Sondierung: Aufbruch ins Weiter so

Getty Images Die Parteichefs Merkel, Schulz und Seehofer geben sich größte Mühe, als Visionäre einer brandneuen Zukunft aufzutreten. Die aber hätten sie doch schon längst gestalten können.
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#1 - 12.01.2018, 17:05 von Freidenker10

Höheres Schmerzensgeld!

Von Visionär kann hier wahrlich keine Rede sein. Die ganzen genannten Punkte sind eigentlich Themen die man in der letzten Legislatur hätte erledigen müssen, hat sie aber total verpennt! Internetausbau, als ob es das Internet erst seit 2 Jahren geben würde. Pflegenotstand, gibts auch schon seit 15 Jahren! Marode Schulen, Gott das kenn ich schon gar nicht mehr anders! Und Und und - und das soll jetzt ernsthaft der ganz große Wurf sein? Riecht für mich verdächtig nach "weiter so" und das dürfte Merkel sehr gelegen kommen, sind wirkliche Erneuerungen doch ihre Sache nicht. Aber ich hätte mir schon ein deutlich höheres Schmerzensgeld gewünscht dafür das ich Merkel noch mal 4 Jahre ertragen muss!!!!

#2 - 12.01.2018, 17:06 von INGXXL

was anderes kann man

ja anhand des Wahlergebnisse auch nicht erwarten. wo sollen den die Impulse für Grösse Veränderungen herkommen? Wir sind eine alternde Gesellschaft. Da der überwiegende Teil der Flüchtlinge auch nur eine sehr Bescheidene Bildung aufweist ist da auch nicht viel zu erwarten. Also bleibt nur ein weiterso

#3 - 12.01.2018, 17:07 von thomasp1965

Tschö, bis zu den 20er und 10er Prozentanteilen

Naja, CDU+CSU werden es nächstes Mal kaum über 30, die SPD kaum über die 20 % Hürde schaffen.
Ein peinliches Ergebnis. Wo ist der Aufbruch, wo das Ziel für das Land etwas zu erreichen? Konsumausgaben steigern für sinnfreie Mütterrente und Lebensleistungsrente, Themen zukleistern mit wolkigen Äußerungen und Geld.
Wo bleiben die Strukturreformen der Infrastruktur, der Energie, der Bildung, der Verteidigung?

#4 - 12.01.2018, 17:10 von Luna-lucia

hervorragende Ergebnisse

zum totlachen! Renten, alles schon lange bis 2025 festgeschrieben! Nicht mal eine danach ansatzweise Lösung wurde angesprochen. Keine Bürgerversicherung! Keine wirklichen Änderungen im Steuerrecht! Und in den "Papieren" ist alles so verklausuliert, dass man es jederzeit ohne große Mühen ändern kann. Aber Herr Schulz, mit Anhang, war wohl schon zu müde, um das Ganze wirklich zu durchschauen. Sehr schade! Die SPD ist mal wieder echt abgezockt worden. Das werden auch die kommenden Wahlen beweisen!

#5 - 12.01.2018, 17:12 von j.vantast

Berechtigte Fragen

Nach der Wahl (und 4 Jahren GroKo) darf man zu Recht fragen warum aus der bisherigen GroKo nun so viele Differenzen auftreten die jetzt mühsam auf einen halbwegs brauchbaren Nenner gebracht werden müssen. Es zeigt nur ganz deutlich die Uneinigkeit die offenbar schon lange vorherrschte und uns nun weitere 4 Jahre bescheren wird. Viele der "gemeinsamen" Ziele kommen einem altbekannt vor, geändert hat sich bis heute nichts. Der Breitbandausbau in Deutschland hat trotz zahlreicher Bekenntnise in den letzten Jahren nicht stattgefunden und bei den meisten anderen Themen sieht es nicht anders aus. Allein die Angst vor Neuwahlen hat wohl die Ergebnisse geprägt und wenn ein Herr Seehofer "hoch zufrieden" ist, dann ist da sowieso etwas falsch gelaufen.

#6 - 12.01.2018, 17:18 von spon_4_me

Visionäre einer brandneuen Zukunft?

Wo genau kommt dieser Anspruch, den Sie nur in der Überschrift erheben, eigentlich her, Herr Kuzmany? Dass diese Koalition kein Herzensbündnis ist, haben wir vorher gewusst. Dass es wahrscheinlich nur darum geht, Neuwahlen mit noch stärkerer AfD zu vermeiden: Auch keine Überraschung. Und Frau Merkel ist in meinen Augen kompetent, abgeklärt, wenig histrionisch, wenig emotionsgestuert, aber eben auch eine Status Quo-Verfechterin, jemand, der nicht inspiriert, sondern beruhigt. Vielleicht brauchen wir Unruhe, neue Ideen und Visionen in unserem Land. Aber dann machen Sie sich doch bitte die Mühe, diese auch ansatzweise zu benennen. Die Erfolge der AfD - und zum Teil der FDP - scheinen mir nicht durch den Wunsch nach Neuem begründet, sondern vielmehr durch einen quasi folkloristisch-nostalgischen Impuls und die Rückwendung zu einer Vergangenheit, die so nie existiert hat. Und diese Ängste scheint mir die Koalition mit ihrer unausgesprochenen "Wende" in der Flüchtlingspolitik adressieren zu wollen - man mag das finden, wie man will. Aber "Visionen", Herr Kuzmany? Im Ernst, das ist Euer Journalistentraum von Rambazamba und ein klein bisschen nach einer Art Berichterstattung aus Krisengebieten. Bei der geringen Lust am Regieren allerorts bin ich froh, wenn sich ein paar Freiwillige finden.

#7 - 12.01.2018, 17:56 von kratzdistel

mit Heinrich Heine

"Franzosen und Russen gehört das Land, das Meer gehört den Briten, wir aber besitzen im Luftreich des Traums die Herrschaft unbestritten"
So ist es nunmal mit den Deutschen. sie träumen im wolkenkuckucksheim von einer welt, wie sie sein sollte, und bemerken nicht, wie sie tatsächlich ist. da gibt es eine deutsche Fabrik für Haushaltsgeräte,, die hat sich nie geändert und sie hat bis heute gut überlebt, während andere immer mit massenentlassungen, verlagerung von produktionsstandorten, insolvenzen usw.in Turbulenzen waren. nur mit beiden füßen steht man fest auf dem boden. wir brauchen keine Traumtänzer deren visionen ihren nutzen nicht belegt haben sondern bodenständige
mit einem reichtum an praktischer erfahrung

#8 - 12.01.2018, 18:00 von sufou

Zitat von INGXXL
ja anhand des Wahlergebnisse auch nicht erwarten. wo sollen den die Impulse für Grösse Veränderungen herkommen? Wir sind eine alternde Gesellschaft. Da der überwiegende Teil der Flüchtlinge auch nur eine sehr Bescheidene Bildung aufweist ist da auch nicht viel zu erwarten. Also bleibt nur ein weiterso
Ich bin ein wenig verwirrt!!! Warum bringen sie die Flüchtlinge mit ins Spiel??
Ich finde es unglaublich wie dieses "Ereignis" ein Land wie Deutschland politisch so prägen kann???

Was haben SIE von den Flüchtlinge erwartet??? Den heiligen Gral? Den neuen Messias? Elvis Presley taucht wieder auf??

Ich glaube kaum das Menschen aus einen nicht sehr liberalen Kulturkreis uns NICHT weiterbringen werden in der Welt der Globalisierung

Es sei denn aus militärische Gründen... Allerdings werden sie "Ungläubige" nicht folgen wollen

Aber Sie haben recht wir sind alt!!! Im internationalen Ranking sind nur die Japaner und Monegassen älter als wir

Houston wir haben ein Problem!!!

Eigentlich ist es jetzt schon zu spät..

#9 - 12.01.2018, 18:09 von hugahuga

Habe mir bisher nur die Seiten 3-5 vorgenommen, die "Europa" behandeln. Man hätte das Ganze auch abkürzen können und sich auf die französische Vorstellung von Europa verständigen können. Diese lautet bekanntlich:
l'Allemagne peiera!

Ich sage hier ganz deutlich - unter diesen Umständen lehne ich das "Projekt Europa" ab. Denn schickt man das Land, das bisher der Motor sein sollte, durch finanzielle Zugeständnisse auf die gleiche Ebene, wie die Nehmerländer, dann wird es nur noch "Arme" geben und die Sache ist für alle gestorben.
Wuropäische Zusammenarbeit in Bereichen wie Verteidigung und Terrorabwehr sind in jedem Fall zu begrüßen. Eine gemeinsame Finanzverwaltung ist abzulehnen. Punkt und Ende.

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