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Ermordete Linken-Ikone: SPD will keine Schuld an Rosa-Luxemburg-Mord tragen

DPA SPD-Chefin Nahles lehnt es nach SPIEGEL-Informationen ab, dass ihre Partei Verantwortung für die Ermordung von KPD-Mitbegründerin Rosa Luxemburg im Jahr 1919 übernimmt. Jüngst hörte sich das noch anders an.
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#1 - 11.01.2019, 12:18 von David.Forster

Mordbefehl

Kann jemand mal erklären, warum Herr Pabst in der Bundesrepublik nie strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wurde? Mord (und Anstiftung zum Mord) verjähren doch eigentlich nicht. Danke

#2 - 11.01.2019, 12:25 von isi723

Was soll das?

ich frage mich, ob wir sonst keine Probleme haben!

#3 - 11.01.2019, 12:27 von johnnypistolero

Da sieht man mal...

Zitat von breguet
.......aber wenn die eine Diktatur errichten wollten, dann ist es doch mindestens nachvollziehbar, dass da jemand was dagegen unternahm. Mich wundert, dass die Linken und die SPD so ein Theater wegen den Beiden machen? Kann man eine Diktatur auch gutheißen?
wie gut man sich in so einem Text beeinflussen lassen kann, denn hier wird von einer Diktatur geredet...und der Freiheitskampf von Rosa Luxemburg tritt komplett in den Hintergrund... so etwas nennt man auch Medialetäuschung
Wer hat uns verraten... ach, Ihr kennt ja die Antwort, und die ist heute so gültig wie damals

#4 - 11.01.2019, 12:30 von nestor01

Ausgerechnet unsere "Genickschuss-Kommunisten" vom Stamme Stalins

maßen sich an, der SPD die Verantwortung für den Mord an Luxemburg zuzuweisen. Ausgerechnet jene, die für Millionen Morde an Andersdenkenden und "Klassenfeinden" bis zu den Tausenden an Mauer und Grenze Getöteten eine Verantwortung tragen. Es wird Zeit, dass für die Millionen Opfer der Partei Luxemburgs und Liebknechts ein Denkmal erreichtet wird, um daran jährlich Kränze niederzulegen.

#5 - 11.01.2019, 12:31 von rockwater

Demagogik aus dem Falschwörterbuch

Die Kommunisten wollten mitnichten eine "Diktatur" in Deutschland errichten, sondern: "Die eigentliche Ursache des Januaraufstands waren die gegensätzlichen politischen Ziele und Methoden der an der Novemberrevolution beteiligten Gruppen. Die MSPD-Führung um Ebert, Scheidemann und Noske strebten eine rasche Rückkehr zu "geordneten Verhältnissen" über die Wahlen zur Nationalversammlung an. Die USPD, die Arbeiterschaft und die Revolutionären Obleute sowie die KPD wollten die Fortsetzung und Absicherung der Revolutionsziele (Sozialisierung, Entmachtung der Militärs) und erkannten in der Absetzung Eichhorns einen Anschlag auf die Revolution."
https://de.wikipedia.org/wiki/Spartakusaufstand
Ich verlange eine Korrektur, das ist unerhört.

#6 - 11.01.2019, 12:31 von eichenbohle

Keine Diktatur.

Das Ziel war eine Räterepublik. Luxemburg und Liebknecht zu diskreditieren ist schon seit 100 Jahren das Ziel der Konservativen und Rechten.

#7 - 11.01.2019, 12:33 von yvowald@freenet.de

Hätte der Erste Weltkrieg verhindert werden können?

Zitat von breguet
.......aber wenn die eine Diktatur errichten wollten, dann ist es doch mindestens nachvollziehbar, dass da jemand was dagegen unternahm. Mich wundert, dass die Linken und die SPD so ein Theater wegen den Beiden machen? Kann man eine Diktatur auch gutheißen?
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wollten erreichen, daß die SPD dem preußischen Staat keine Kriegskredite bewilligt. Das war 2012 oder 2013. Die SPD-Rechten unter Gustav Noske boxten diese Kredite jedoch durch und ermöglichten Kaiser Wilhelm II dadurch den Eintritt in den Ersten Weltkrieg.
Klar, daß Luxemburg und Liebknecht sich dadurch zu Gegnern ihrer eigenen Partei, der SPD, gemacht hatten.
Hätte es noch mehr Aufrechte innerhalb der SPD gegeben, wäre der Erste Weltkrieg womöglich verhindert worden. Es ist also ehrenvoll, sich an die beiden Pazifisten Luxemburg und Liebknecht zu erinnern.

#8 - 11.01.2019, 12:33 von bs2509

Wer die Geschichte nicht kennt

sollte einfach einmal die "BILD" zur Seite legen und sich mit den wahren Fakten beschäftigen.
Alles andere ist vergeudete Zeit.

#9 - 11.01.2019, 12:35 von flaffi

Verständlich

Der Noske ist den Sozen halt furchtbar peinlich. Am Liebsten würden sie aus den Geschichtsbücher ganz streichen. Ob er den Aufdrag direkt oder indirekt gab, ist gleichgültig. Die Stimmung hat er auf jeden Fall angeheizt und froh dürfte er auch gewesen sein.

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