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Nato: Bündnispartner geben mehr Geld für Verteidigung aus

DPA Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg rechnet damit, dass in diesem Jahr acht Bündnispartner das Zwei-Prozent-Ziel verwirklichen werden. Deutschland wird es wohl auch 2024 nicht erreichen.
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#1 - 13.02.2018, 17:15 von moistvonlipwik

Die Haushaltszahlen sind nicht vergleichbar.
In den U.S.A. wird die Coast Guard unter "Streitkräfte" geführt, in Frankreich und zahlreichen anderen Staaten Polizeien (Gendarmerie, Carabinieri, Guardia Civil, Koninklijke Marechaussee, etc.). Umgekehrt gibt es viele zivile Dienste, die überwiegend oder auch ausschließlich für das Militär arbeiten, deren Kosten nicht eingerechnet werden. Daher ist der Etat als Kriterium unbrauchbar.

#2 - 13.02.2018, 17:33 von MiguelD.Muriana

Wer hat das beschlossen?

Die Regeln der NATO, ebenso wie die der EU, werden von den Regierungen der Mitgliedsländer beschlossen und fallen nicht plötzlich vom Himmel.
Hatte eine Bundesregierung den 2% zugestimmt? Und wenn ja, welche und warum? Damit Sie ein Argument mehr für die Waffenlobby und somit gegen den gemeinen Steuerzahler hat: Die NATO will das so!
Es war und ist schon interessant, wenn sich Parteimitglieder regierender Parteien über solche Eskapaden der NATO oder der EU aufregen...

#3 - 13.02.2018, 17:54 von peter.teubner

Wir sollten

ehrlich sein und sagen für Waffen. Denn das ist es. Verteidigung klingt so nobel aber wer wollte denn die mit Abstand bestgerüstete Militärmacht der Welt angreifen wollen?

#4 - 13.02.2018, 18:01 von gersois

Frankreich

Macron will ab 2019 auf 6 Jahre ca. 295 Mio. Euro in die Verteidigung, Waffe etc. investieren. Mal sehen, woher er das Geld nimmt.

#5 - 13.02.2018, 18:09 von Bernhard.R

Vergeudung wertvoller Ressourcen

Die Vorräte an Erzen und Energieträgern auf unserer Erde sind begrenzt. Es ist unverantwortlich, sie für Waffensyteme zu verbrauchen. Einige Jahre lang nach dem Ende des kalten Krieges hatte es den Anschein, als hätte die Menschheit das begriffen. Mit der Lüge von der Bedrohung aus dem Osten wird diese positive Entwicklung nun zurückgedreht. Obwohl alle wissen, daß seit Napoleon die Gefahr immer aus dem Westen kam.

#6 - 13.02.2018, 18:10 von viceman

jeder euro in der rüstung,

egal durch welches land, ist verschwendung... wer bitte bedroht die nato, mit bald rüstungsausgaben von über 800.000.000.000 $ ...- ein wahnsinn und kein ende in sicht!

#7 - 13.02.2018, 18:25 von kerstinalpers

Primär wird keinesfalls mehr für "Verteidigung" ausgegeben werden.

Es sind Wirtschaftssubventionen, grundsätzlich, immer und überall!
Damit das Zeug dann auch mal weg kommt muß dann und wann eine Aggression in Form von Krieg her.
Ob man den Dreck verkauft oder selbst "anwendet" spielt keine Rolle!
Mit der Erlaubnis zur Herstellung macht man sich bereits zum Täter !
Da Wirtschaftsinteressen immer über absolut alles gehen werden sich in einer Welt mit einem einzigen
Staat noch immer kranke Menschen finden welche "Verteidigen" "müssen" !
Wer rüstet treibt Krieg !
Aus wirtschaflichen Gründen !
Ekelhaft, unmenschlich !

#8 - 13.02.2018, 18:31 von tuedelich

Verteidigung?

Bitte ehrlich machen: Verteidigung? Wenn man denn meint, die Freiheit auch der Natostaaten müsse am Hindukusch, auf dem Balkan, dem Irak, Syrien, Nordafrika (um nur einige Länder zu nennen) verteidigt werden, fällt mir nichts mehr dazu ein. Und dann kommt zusätzlich noch ein Herr Macron um die Ecke und fordert von den Mitgliedsländern der EU noch weitere Ausgaben für "Verteidigung", um dann natürlich am Hindukusch, auf dem Balkan, dem Irak ..... eingreifen zu können. Sind wir denn noch zu retten? Wir setzen alles daran, den Menschen, denen wir evtl. Demokratie bringen wollen, zu massakrieren.
Also ersetzen wir das Wort "Verteidigung" ehrlicherweise mit "Angriff" ..... und geben das Geld sinnvoll FÜR die Menschen aus.

#9 - 13.02.2018, 18:31 von Kein Besserwisser

Krieg ist der öffentliche Meineid der Politik

Krieg führen ist der offensichtliche Beweis, dass die Politiker der kriegsführenden Nationen versagt haben!
Wenn nun Politiker fordern, die Rüstungsausgaben auf ein Zwei-Prozent-Ziel erhöht werden sollen, offenbart dies auch noch zusätzlich, dass die Politiker überhaupt nichts mehr verstehen.
Ich bin gerne beriet, mehr Steuern für intelligente Politiker zu bezahlen, aber nicht um unfähige Politiker zu unterstützen!

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