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SPD vor heiklem Parteitag: Alle Augen auf Schulz

DPA Das Wahldebakel aufarbeiten - so lautete mal der Plan für den SPD-Parteitag. Doch nun steht nur eine Frage im Mittelpunkt: wieder Große Koalition oder doch nicht? Für Martin Schulz geht es um alles.
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#1 - 07.12.2017, 08:05 von ayee

Wieso die Eile?

Erstmal sollte man das Wahldebakel aufarbeiten und eine Linie herausarbeiten, danach kann man sich in Sondierungen mit der CDU/CSU begeben. Man sollte sich nicht treiben lassen, sondern sich die Zeit nehmen, die man braucht. Wenn die CDU/CSU dann meint, sie müssten noch dieses Jahr Entscheidungen machen, na dann ist das eben so, sollen sie's halt machen.

#2 - 07.12.2017, 08:10 von drent

Wasch mir den Pelz,

aber mach mich nicht nass. Hehre Worte über die tiefe Verantwortung für das Wohlergehen des Landes und seiner Menschen werden zu hören sein. Und über die Pflicht der ältesten deutschen Partei, dieser Aufgabe nachzukommen. "Wenn wir schreiten Seit an Seit"!

#3 - 07.12.2017, 08:11 von th.diebels

Wenn die Genossen

noch einen REST Glaubwürdigkeit behalten wollen, dürfen sie nicht "umfallen" -
sonst: Gute Nacht SPD !

#4 - 07.12.2017, 08:12 von redbayer

Wieso nicht "GROKO light"

Die SPD ist doch schon seit Jahren GROKO, was soll da noch diskutiert werden. Wenn dann geht es nur darum, die jetzige "Minderheitsregierung, einschl. Gabriel, Maas" zu tolerieren oder aber darauf zu warten, dass das Merkel System zusammenbricht und neue (Schein-)Wahlen angesetzt werden.

#5 - 07.12.2017, 08:14 von M.P.F.C.

Politik als Selbstzweck

das sollte als Thema über diesem Parteitag stehen. Immer klarer kommr der Subtext des herrschenden Parteienfeudalismus an die Oberfläche: Machtgier der Einzelnen, gepaart mit der Geldgier der Parteien, die sich den Staat aufgeteilt haben und sehr bequem ihre Privilegien geniessen. Der Wähler ist aufmerksamer geworden und sucht Alternativen. Die Hoffnung keimt, daß diese Alternative keine andere Partei mehr sein wird, sondern der Wunsch nach Demokratie i.S. von Herrschaft des Volkes aufkommt. Die Zeichen stehen an der Wand.

#6 - 07.12.2017, 08:16 von Aranea avicularia

Hopeless

die SPD hat nichts verstanden und wird such jetzt nicht kappieren, warum sie abgewatscht wurde. Es genügen ein paar Stichworte: Hartz IV, Pflege, Krankenversicherung, Griechenland, Multkulti-Naivität à la Berlin, Flüchtlingskrise. Auf allen Feldern Totalversagen in Schulterschluss mit Merkel.

#7 - 07.12.2017, 08:22 von Rudra

Basisbefragung zu Groko schon abgeblasen?

Schulz hatte eigentlich alles richtig gemacht mit der Groko Absage (zumindest für die SPD....nicht aber für die Eliten). Auch seine Ankündigung, nach dem Scheitern von Jamaika die Parteibasis zum Thema Groko zu befragen, wäre in den meisten Ländern als richtige und demokratische Entscheidung interpretiert worden. Da die Parteibasis aber keine Lust auf eine Groko hat, wird dieses Thema jetzt anders kommuniziert. Schuz (genauso wie Seehofer) wird als Verlierer dargestellt und soll klein beigeben damit er unserer Pattex Königin Merkel noch ein paar Jahre die Steigbügel halten kann. Das ganze ist eine Farce, die mit Demokratie nichts zu tun hat. Hoffen wir, dass die SPD Basis diesmal den Mund auf macht....

#8 - 07.12.2017, 08:24 von paulvernica

aber gar nichts

Zitat von Aranea avicularia
die SPD hat nichts verstanden und wird such jetzt nicht kappieren, warum sie abgewatscht wurde. Es genügen ein paar Stichworte: Hartz IV, Pflege, Krankenversicherung, Griechenland, Multkulti-Naivität à la Berlin, Flüchtlingskrise. Auf allen Feldern Totalversagen in Schulterschluss mit Merkel.
wirklich nicht. Wenn die SPD wieder Glaubwürdigkeit erlangen will, muss sie tatsächlich die sozialen Probleme im Land anpacken. Ich erinnere daran, dass der Mindestlohn zu häufig umgangen wird oder dass auch die Mietpreisbremse nicht funktioniert. In einer GroKo werden sie die SPD eh nur wieder faule Kompromisse eingehen müssen. Und zum Thema Multikulti erzählt er, dass nichts dagegen hat einen islamischen Feiertag einzuführen. Er hat wirklich das letzte Wahlergebnis nicht vestanden Gar nicht.

#9 - 07.12.2017, 08:28 von marialeidenberg

Der arme Kerl

verdient eigentlich nur noch Mitleid. Unglückliches Agieren, wenig erfreuliches Erscheinungsbild, linkische Körpersprache - eigentlich nur Set Backs. Sollte es ihm gelingen, die Genossen noch einmal hinter sich zu versammeln oder diese sich noch ein letztes Mal solidarisch zeigen, dann rennt er mit der Partei in die aufgestellte Merkelfalle. Passiert das nicht dann erwischt es ihn plus Partei auf die andere (endgültige) Art. Tragik im klassischen Sinne: Was immer der Protagonist unternimmt, es schlägt ihm zum Nachteil aus.

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