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Weltrekord: Kami Rita schafft es zum 22. Mal auf den Mount Everest

AP Das Bergsteigen gehört für Kami Rita zur Familientradition: 22 Mal stand er schon auf dem Everest-Gipfel. Das reicht dem 48-Jährigen aber nicht.
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#1 - 16.05.2018, 15:55 von iimzip

Erstbesteigung des Cho Oyu

am 19. Oktober 1954, undzwar ohne zusätzlichen Sauerstoff(!), durch einen Sherpa und 2 Tiroler. Ausserdem mussten sie nicht ganz so hoch klettern, da bei der Neuvermessung in den 90ern seine Höhe um 13m auf 8188m korrigiert wurde. Inzwischen ist der Manaslu 7m höher (Quellen: mehrere Wikipedias).

#2 - 16.05.2018, 16:25 von uzsjgb

Zitat von iimzip
am 19. Oktober 1954, undzwar ohne zusätzlichen Sauerstoff(!), durch einen Sherpa und 2 Tiroler. Ausserdem mussten sie nicht ganz so hoch klettern, da bei der Neuvermessung in den 90ern seine Höhe um 13m auf 8188m korrigiert wurde. Inzwischen ist der Manaslu 7m höher (Quellen: mehrere Wikipedias).
Der Cho Oyu ist seit 1954 nicht gewachsen. Er ist 2018 noch genau so hoch wie 1954. Die Bergsteiger 1954 mussten genau so hoch klettern, wie die Bergsteiger 2018.

#3 - 16.05.2018, 17:24 von TiWi

Zitat von uzsjgb
Der Cho Oyu ist seit 1954 nicht gewachsen. Er ist 2018 noch genau so hoch wie 1954. Die Bergsteiger 1954 mussten genau so hoch klettern, wie die Bergsteiger 2018.
Da der Subkontinent Indien weiterhin gegen die Asiatische Platte drückt, stimmt das nicht ganz. Etwa 4mm pro Jahr drücken sich die Berge im Massiv nach oben ... also sind die Berge dort absolut etwa 2,54 Meter höher als 1954.

#4 - 16.05.2018, 18:15 von iimzip

Und um wieviel

werden die einzelnen Basislager mit nach oben gedrückt...? Fragen über Fragen. An den paar Metern wird es wohl nicht scheitern. Natürlich müssen alle gleichweit/-hoch kraxeln - falls keiner da oben eine Kehrwoche mit Schneeräumung absolviert hat. - Was mir bei der Gelegenheit auffiel: Es gibt anscheinend keine Referenzseite für Höhenangaben, die zB für die 8000er die aktuellsten Messwerte vorhält. peakware, peakbagger, summitpost - alle warten mit teils identischen, teils abweichenden Höhenangaben auf. statista könnte sowas haben, ist aber kostenpflichtig. google maps trau ichs ebenfalls zu, es gibt da aber auch kein 'gemessen am...' Die wikipedia-Angaben unterscheiden sich teilweise auch je nach Sprache. Als am zuverlässigsten würde ich NASA/ESA einschätzen, aber wo findet man das bei denen?

#5 - 16.05.2018, 18:45 von iimzip

NASA? Pustekuchen...

Zitat: 'The altitudes of the Nepalese mountains are taken from the Finnmaps and for the Karakorum mountains they are from the Chinese snow map. The altitude of Shisha Pangma was taken from the Austrian Alpine Club map, it was revised recently also on Chinese maps!' Zu finden hier: http://www.8000ers.com/cms/en/8000ers-mainmenu-205.html Für die Chronik(en) interessant ist auch folgende Seite http://www.8000ers.com/cms/en/history-of-chronicles-mainmenu-183.html, wobei ich bis dato nur Liz Hawley kannte (Himalayan Database) und Billi Bierling.

#6 - 17.05.2018, 17:24 von agricolus

Da der Subkontinent Indien weiterhin gegen die Asiatische Platte drückt, stimmt das nicht ganz. Etwa 4mm pro Jahr drücken sich die Berge im Massiv nach oben ... also sind die Berge dort absolut etwa 2,54 Meter höher als 1954.

Kleiner Rechenfehler...4 mm in 64 Jahren macht 256 mm, also 25,6 cm...

Mal abgesehen davon, die sportliche Leistung ist natürlich bewundernswert. Auch wenn ich ein großer Gegner des kommerziellen Trubels dort bin.