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Rodel-Gold für Geisenberger: Die Alleinherrscherin

Getty Images Goldmedaille für Natalie Geisenberger, Silber für Dajana Eitberger - die deutschen Rodlerinnen haben ihre Dominanz erneut bestätigt. Ein schwerer Unfall hat die Feierstimmung allerdings getrübt.
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#1 - 13.02.2018, 16:59 von retterdernation

Der Adler auf dem Helm ...

man wundert sich schon - dass das in diesem Land noch keine Diskussion ausgelöst hat. Das ist doch so was von deutlich - ähm - schwer das richtige Wort zu finden „landesnah“ - wo man doch im Vorfeld diskutierte: Fahnen und Landeswertungen deutlich in Frage zu stellen. Rodeln ist ein heißer Wettkampf und diese Goldmedaille verdient großen Respekt. Und ich persönlich finde den Adler - irgendwie „piratenmässig.“ ...

#2 - 13.02.2018, 17:28 von flesh

Der Adler hat schon seinen Grund:

Zitat von retterdernation
man wundert sich schon - dass das in diesem Land noch keine Diskussion ausgelöst hat. Das ist doch so was von deutlich - ähm - schwer das richtige Wort zu finden „landesnah“ - wo man doch im Vorfeld diskutierte: Fahnen und Landeswertungen deutlich in Frage zu stellen. Rodeln ist ein heißer Wettkampf und diese Goldmedaille verdient großen Respekt. Und ich persönlich finde den Adler - irgendwie „piratenmässig.“ ...
Natalie Geisenberger, Felix Loch und Johannes Ludwig gehören zur Sportgruppe der Bundespolizei, Dajana Eitberber und Tatjana Hüfner sind Sportsoldaten.

#3 - 13.02.2018, 18:00 von retterdernation

Der Adler ...

stört mich bestimmt nicht :-)). Trotzdem scheint die Geschmacko irgendwie geschlafen zu haben. Zumindest im Selbstverständnis der Neutralitätsbewahrer. Schnickschnack. Super Leistung der deutschen Rodlerinnen - auch wenn es diesmal „nur“ zu Gold und Silber reichte. Doch eine Frage bleibt: ist der Adler deshalb legitim - weil seine Träger beim Bund beschäftigt sind oder ist der Adler nicht sowieso rechtens - weil er das Wappentier Deutschlands ist ?? ... Auch wenn diese Version - piratenmässig - also - offensiv erscheint.

#4 - 13.02.2018, 18:13 von spon-facebook-572119267

kein schwerer Unfall

das war eine Sammlung von Fahrfehlern. Sie ist auf eigenen Füßen aus der Bahn gegangen und hat später sogar dem deutschen Reporter ein Interview gegeben. Ein Experte sagte dazu, dass Rennrodeln eben ein gefährlicher, ähh.. Rennsport sei und immer mit Gefahren verbunden.

#5 - 13.02.2018, 18:22 von GyrosPita

@Retterdernation: Sie sind innerhalb von zwei Tagen jetzt schon der zweite der sich über so einen Kleinkram den Kopf zerbricht? Doppel-Account, oder tobt sich hier eine Selbsthilfegruppe aus?

#6 - 13.02.2018, 19:15 von Frietjoff

Stimmt: offizieller Bundesadler hat im Sport nix zu suchen!

Zitat von retterdernation
Der Adler auf dem Helm ... man wundert sich schon - dass das in diesem Land noch keine Diskussion ausgelöst hat.
Sehe ich genau so (und hatte das zu einem Artikel über Felix Loch auch schon geschrieben).

Schwarz-rot-gold darf gern in den Uniformen auftauchen. Aber das offizielle Logo des Bundes, das als Siegel des Staates auf zahllosen Urkunden prangt, hat auf Sportleruniformen einer Demokratie nichts zu suchen.

Sowas machen Diktaturen, keine freien Gesellschaften. Unsere Sportler kommen aus Deutschland, aber sie sind keine Repräsentanten der Regierung. Selbst in der hyperpatriotischen USA wäre es undenkbar, Athleten mit dem offiziellen Siegel des Bundes zu versehen.

#7 - 13.02.2018, 19:43 von laberbacke08/15

@retterdernation: was für eine Opfermentalität. wenn sich niemand drüber aufregt machen wir es eben selber zum Problem? Hauptsache „wir“ sind die unterdrückten? Echt erbärmlich.

#8 - 13.02.2018, 19:47 von retterdernation

Die Dimension des Adlers ...

ist es wohl - die irritiert. Irgendwie kämpferisch sieht unser Wappentier doch auf diesen Helmen aus. Erinnert irgendwie an den Fluch der Karibik, wenn die Piraten, also in diesem Fall die Rodlerinnen, über ihre Gegner herfallen, also diese fantastischen Zeiten erzielen, was ich wirklich toll finde. So erschrecken die sowieso schon durch Leistung beeindruckten Gegnerinnen. Auch das finde ich nicht schlimm, andere vielleicht schon. Dieser Adler, also unser Wappentier, setzt in der Dimension natürlich neue Maßstäbe. Das es auch eine Nummer kleiner geht, kann man zum Beispiel beim Biathlon sehen. Dort hat der Adler noch immer seine Normalgrösse :-))) also ungefähr ein Viertel so groß, wie auf den Helmen. Für die kommenden Spiele sollte man es vielleicht dann mit 100% Helmgestaltung des Adlers versuchen. Das wäre dann top stylisch und der Burner auf den Pisten ...

#9 - 13.02.2018, 19:48 von niska

Zitat von Frietjoff
Sehe ich genau so (und hatte das zu einem Artikel über Felix Loch auch schon geschrieben). Schwarz-rot-gold darf gern in den Uniformen auftauchen. Aber das offizielle Logo des Bundes, das als Siegel des Staates auf zahllosen Urkunden prangt, hat auf Sportleruniformen einer Demokratie nichts zu suchen. Sowas machen Diktaturen, keine freien Gesellschaften. Unsere Sportler kommen aus Deutschland, aber sie sind keine Repräsentanten der Regierung. Selbst in der hyperpatriotischen USA wäre es undenkbar, Athleten mit dem offiziellen Siegel des Bundes zu versehen.
Der Bundesadler ist ein demokratisches Symbol und darüberhinaus werden die Sportler von den demokratischen exekutiven Organen BuPol, BW (auch legislativ) oder Zoll in D gefördert. Sind dort Beamte oder Zeitsoldaten. Also alles gut.

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