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Streetstyle in Berlin: Lieber cool als madamig

Lottermann and Fuentes Die Berliner mögen es unordentlich, heißt es. "S", das Stilmagazin des SPIEGEL, hat Hauptstädter getroffen, die sich gekonnt in Schale werfen. Zu perfekt darf es allerdings nicht aussehen.
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#1 - 13.03.2018, 18:24 von hegri

Timmi Nina und Valeska

Fehlen noch der Tom, der Josch, der Vince und die Merle. Boah, wie diese Berlin-Nummer ödet. Diese Hipsterei nervt. Und sind die gezeigten Klamotten denn nun wirklich sooo überwältigend? Man könnte glauben, dass in B nur noch irgendwelche Kreativ-Fuzzis rumrennen. Aber wer weiß, es mag ja auch Maschinenbauingenieure, Softwareentwickler und sonstige Normalos dort geben.

#2 - 15.03.2018, 07:35 von gourmet?gourmand?

Ehrlich?

Zunächst gebe ich meiner/m VorrednerIn recht.
Und dann möchte ich die essentielle Erkenntnis aus dem Artikel benennen: Diese Berliner Menschen kaufen Klamotten! Und kombinieren sie! Das ist wahrhaft neu. Interessant Ist, dass im Text von lokalen Labels und Subkultur die Rede ist. In der Bildserie werden dann jedoch Marken wie Prada, Zegna und Boss in zwar bunten, aber doch biederen Kombinationen präsentiert. Und dieser Querstreifen Pulli ist für Prada ja extrem brav und (jetzt kommt das NoGo-Wort für Berlin!) ANGEPASST.
MAN bedenke: Wenn sich alle bunt kleiden ist das auch nicht mehr individuell. Oder herrscht in Berlin immer noch der kollektive Zwangsindividualismus der vergangenen 20 Jahre?

#3 - 16.03.2018, 13:10 von mag-the-one

Yes...

Zitat von gourmet?gourmand?
Zunächst gebe ich meiner/m VorrednerIn recht. Und dann möchte ich die essentielle Erkenntnis aus dem Artikel benennen: Diese Berliner Menschen kaufen Klamotten! Und kombinieren sie! Das ist wahrhaft ......
"ANGEPASST" und "kollektiver Zwangsindividualismus"... You made my day :-D Genauso kommt das rüber. Das Bedenkliche jenseits alles Modischen ist jedoch: das trifft leider auch oft für das Denken zu.

#4 - 17.03.2018, 23:24 von ach

Zitat von hegri
Fehlen noch der Tom, der Josch, der Vince und die Merle. Boah, wie diese Berlin-Nummer ödet. Diese Hipsterei nervt. Und sind die gezeigten Klamotten denn nun wirklich sooo überwältigend? Man könnte glauben, dass in B nur noch irgendwelche Kreativ-Fuzzis rumrennen. Aber wer weiß, es mag ja auch Maschinenbauingenieure, Softwareentwickler und sonstige Normalos dort geben.
Für Hipsterei ist das Durchschnittsalter aber zu hoch.

#5 - 17.03.2018, 21:33 von pansenhans75

Berlin ist tot, lang lebe Berlin

Nach zwanzig Jahren kann ich sagen, Berlin pulsiert, die Stadt meiner Jugend ist es nicht mehr, aber es bleibt nichts so wie es ist...... an alle Neider: Berlin ist und bleibt die einzige Metropole in Deutschland, mit allen Vorteilen und leider auch vielen Nachteilen, also liebt Berlin oder hasst es! Ich kann nicht ohne

#6 - 19.03.2018, 14:46 von troy_mcclure

Zitat von gourmet?gourmand?
Zunächst gebe ich meiner/m VorrednerIn recht. Und dann möchte ich die essentielle Erkenntnis aus dem Artikel benennen: Diese Berliner Menschen kaufen Klamotten! Und kombinieren sie! Das ist wahrhaft.....
Bravo, genau auf den Punkt gebracht.
Wir sind alle so individuell, Wahnsinn.