Forum
Wirtschaft

Söders Wahlversprechen: Teure Geschenke im Märchenland

DPA Mit einem Hundert-Punkte-Plan und Wahlgeschenken will Ministerpräsident Söder bei der Bayern-Wahl überzeugen. Doch das scheint nicht so recht aufzugehen. Woran das liegt, zeigt der Blick auf die vermeintlichen Wohltaten.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/7    
#1 - 11.10.2018, 12:42 von RedEric

naja

Söder probierts halt über Wahlgeschenke.

Nürnberg hat er auch zugeschüttet mit Zuwendungen.

Über die UBahn Erweiterung bin ich ja recht froh. Das alte Jugendstilbad, das Söder renovieren will, wird wohl eher enorme kosten nach sich ziehen.

Und die neue Uni... Das ist ja auf Seehofers Mist gewachsen, als sie sich noch um den Posten des Ministerpräsidenten stritten. Wird aber mittlerweile vergessen und auch Söder zugeordnet.

Vielleicht gibts ja demnächst Schwarz/grün mit einer MP Aigner.

#2 - 11.10.2018, 12:46 von tobi1991

Glaubt Söder wirklich das die Menschen so naiv sind und sich jetzt kurz vor der Wahl kaufen lassen? Das macht alles nur noch schlimmer für die csu.

#3 - 11.10.2018, 12:55 von micromiller

Markus Söder und Bayern

setzen sich wohltuend vom Rest Deutschlands ab. Niedrigste Arbeitslosenquote, höchste Einkommen, gute Integration der Zugereisten und überdurchschnittliche Einkommen und ein ausgeglichener Haushalt. Eigentlich vorbildlich ..... Wenn Herr Söder jetzt noch den Wohnungsbau intensiv fördern will und andere Wohltaten fuer sein Land verteilen möchte, dann ist das sicherlich bürgernahe und von Bayern ohne grosse Problem zu verkraften, wäre toll wenn alle Bundesländer so vorbildlich geführt würden....

#4 - 11.10.2018, 12:56 von As good as it gets

Wähler sind nicht käuflich

Die ganzen (Geld)geschenke sind der verzweifelte Versuch von Herrn Söder die eigene politische Karriere zu retten. Aus Angst vor dem Machtverlust zweifelhafte Wohltaten über die Wähler auszuschütten werden die CSU und ihr Leitungspersonal nicht retten. Menschen wie Herr Söder, Herr Dobrindt und Herr Seehofer wären bei jedem Arbeitgeber längst wegen ihrer Unfähigkeit und ihrem Sozialverhalten entlassen worden.

#5 - 11.10.2018, 12:57 von claus7447

Ja ja der Freistaat

Ich Frage mich immer wieder warum Bayern sich immer so herausputzen müssen. Sind das verdrängte Minderwertigkeitskomplexe? Überall in Deutschland ist das Rote Kreuz das "Deutsche Rote Kreuz" nur in Bayern ist es das "Bayerische Rote Kreuz" dabei nehme ich an wird diese Sektion genau so mit bundesmitteln versorgt wie der Rest.

Bayerische Alleingänge haben dieses Jahr bereits zweimal zu massiven Regierungskreisen geführt. Beides mal Petitessen, das zweite mal hat allerdings Frau Merkel und Frau Nahles nicht aufgepasst.

Schon die Herdprämie war eigentlich etwas worüber man den Kopf schütteln könnte, die wird jetzt aus Wahlkampfgründen umgebaut, mit dem Risiko dass es neue Konflikte mit der Rechtslage gibt.

Für mich ist die letzte Zeile entscheidend

Zusammengefasst: Seit seinem Amtsantritt im April hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder etliche teure Wahlgeschenke auf den Weg gebracht. Doch dabei gibt es einige Haken: Es entstehen neue Konflikte (etwa beim Familiengeld), strukturelle Probleme werden nicht angegangen (etwa bei der Hebammenausbildung) oder lang vorhersehbare Fehlentwicklungen sollen nun im Schnellverfahren gelöst werden (etwa beim Wohnungsbau).



Und jetzt, das ist söders weg, den Länderfinanzausgleich zu unterlaufen. Immer schön Sozial und christlich.

#6 - 11.10.2018, 13:05 von meinungsforscher

gut so

Die Bilanz in Bayern ist doch gut; da träumen viele andere Bundesländer von. Und wenn ENDLICH etwas zur Entlastung der FAMILIEN getan wird, ist das doch auch gut. Weiter so!

#7 - 11.10.2018, 13:06 von Poli Tische

Ein Populist .....

........in Reinkultur. Dabei vergißt Söder, dass er, bevor er "dem Volk" nach dem Mund redet, sich erst mal kundig machen sollte, was über den Stammtisch hinaus das Volk bewegt.
Bei Söder ist alles so offensichtlich, eitel, rücksichtslos und großspurig. Das genaue Gegenteil von unserer Bundeskanzlerin. Wir Bayern wollen keinen "Möchtegern Elvis Presley" wir wollen einen gütigen Landesvater oder ...mutter und da ist Söder noch meilenweit davon entfernt...

#8 - 11.10.2018, 13:07 von haarer.15

Wähler haben inzwischen mehr Weitsicht als Kurzsicht

Tja - der bayerische Wähler ist eben kritisch geworden und zwar quer durch alle Schichten. Vorallem beim bezahlbaren Wohnen muss man Söder gnadenlos den Spiegel vorhalten. Über 30.000 Wohnungen der Landesbank ausgerechnet an ein fragwürdiges privates Investoren-Konsortium zu verkaufen, war eine Fehlleistung der Extraklasse, die ihm noch lange auf den Magen schlagen wird. Seither hat sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt vorallem in München und Nürnberg weiter verschärft. Ein unverzeihlicher Fehler, der im Schnellverfahren gar nie korrigiert werden kann.

#9 - 11.10.2018, 13:13 von lspring

Ein Hoch auf die Lächerlichkeit der Inszenierung

Söder bräuchte dringend einen Fotoberater, die die lächerlichen Bilder von den akzeptablen trennt. Söders bildliche Selbstinszenierungen sind ein Leckerbissen für jeden Comedian. Das Bild mit dem Fernglas beispielsweise erinnert mich irgendwie an Nordkoreas dicken Kim, wenn er mit grimmiger Miene die Welt durchs Fernglas betrachtet. Wie sagte Napoleon so trefflich: "Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt."

    Seite 1/7