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Young-Money-Blog: Kneipe, Netflix, Yogaleggings - warum jeder ein Haushaltsbuch führe

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#90 - 13.02.2018, 15:05 von Stäffelesrutscher

Zitat von Crom
Das diese wie ein Pyramidenspiel aufgebaut ist, nur das wir keine Alterspyramide mehr haben.
Falsch. Dass nicht alle einzahlen müssen, dass es eine Beirtagsbemessungsgrenze gibt, dass Einkünfte aus Kapitalvermögen usw. nicht einbezogen werden, dass politisch motivierte Sozialleistungen bisher zum Großteil den Beitragszahlern aufgebürdet werden ...

#91 - 13.02.2018, 15:17 von misterknowitall2

@cabeza cuadrada

Nee, brauch ich nicht. Ich sagte ja, das nur mit Material es billiger ist zu kochen. Wenn ich aber den Ofen, das blech, Messer, Käsereibe, Strom und Wasser zum saubermachen draufrechne, dann brauche ich einen Kühlschrank und Dosen oder Schränke zum deponieren der Zutaten. Was aber mächtig ins Kontor schießt, ist meine Zeit. Ich koste andere weit über 100 Euro die Stunde. Ich koche gerne und gut. Bin so ein kochshowjunkie. Leider habe ich wenig Zeit. Und das ist mit der Hauptgrund, warum ich zur Zeit wenig koche. Und für einen alleine macht es auch keinen Spaß.

#92 - 13.02.2018, 15:30 von katja78

Och Leute

hier geht's doch gar nicht darum, über zu höhe Beamtengehälter oder zu niedrige Hartz 4 Sätze zu jammern. Es geht in der Artikelreihe um JUNGE Leute, Berufseinsteiger, und deren Verhältnis zu Geld und Finanzen. Und die junge Frau ist einfach nur ein typisches Beispiel einer nicht schlecht verdienenden städtischen Akademikerin ohne finanzielles Ziel vor Augen. Sie kann aufgrund günstiger Umstände (billige Miete) 300 € im Monat zur Seite legen und muss nicht darben. Natürlich legt ihr Haushaltsbuch viel mehr Sparpotential offen. Aber muss sie das? Momentan nicht. Später, mit Kinder o.ä. vielleicht schon.

Ein Haushaltsbuch ist eine tolle Sache um die eigenen Ausgaben nachzuverfolgen. Gerade das Kleinvieh läppert sich. Genauso wie die "irgendwas-ist-immer"-Ausgaben (ungeplante Reparaturen, Nachzahlungen, etc). Das Haushaltsbuch hilft, diese Kosten langfristig im Griff zu haben, beispielweise zu wissen, dass im Schnitt eben 75€ pro Monat für die Waschmaschine, defekten KAT, neuen Fön, ungeplante Bahnfahrt zur Seite zu legen sind. Und der Rest dann auch mit gutem Gewissen ausgegeben werden kann.

Mit Sparziel vor Augen (EK für Immoerwerb, berufliche Auszeit o.ä.), hilft das HHBuch, Ausgaben zu priorisieren und unnützen Kram wegzulassen.

Man muss nicht zwangsweise sparen. Aber denjenigen, die jammern, dass sie nicht auskommen, öffnet ein HHBuch tatsächlich die Augen. Um das Thema von oben aufzugreifen: ich reibe mir auch immer die Augen, wenn ich sehen, was die angeblich so schlecht bezahlten Handwerker sich zum Mittag holen. Das würde ich mir als vermeintlich gutverdienender Bauherr nur in Ausnahmesituationen leisten. Da wird schon einmal locker ein Riestervertrag pro Monat beim Bäcker, Wurstbude o.ä. gelassen. Grundsätzlich zeiht sich das allerdings durch alle Schichten. Ich kenne Menschen, die bei 4000,- netto am Ende des Monats noch 25,- hinterherlaufen, da sie sonst den Dispo überziehen. Manche können einfach nicht mit Geld umgehen, egal wie viel man ihnen gibt.

#93 - 13.02.2018, 15:33 von Crom

Zitat von g5z2z542gv
Nein, Beamte zahlen nicht die Steuern wie andere auch. Beamte zahlen viel weniger / kaum Steuern.
Echt, dann können Sie mir sicher das Gesetz nennen, wo das so festgelegt wurde.

#94 - 13.02.2018, 15:34 von katja78

Zitat von phekie
60,- € Strom im Monat für einen 2-Personen-Haushalt? Ich nehme mal an, die Stromkosten teilt man sich, dann würde ein Abschlag von 120,- € monatlich bezahlt. Das entspricht etwa 4000kw/h pro Jahr. Bissl viel.
Dachte ich zuerst auch. Aber sie hat eine Ofenheizung. Da vermute ich mal stark, dass das Warmwasser per Durchlauferhitzer oder Boiler bereitet wird. Dann kommt das schon wieder hin.

#95 - 13.02.2018, 15:38 von katja78

Zitat von misterknowitall2
Zum Thema Kochen, ja klar ist es günstiger selber zu kochen. Stimmt das denn? Wenn man Utensilien und Strom etc dazu rechnet und dann noch die eigene Arbeitszeit einrechnen, dürfte das fast pari sein. Ist halt Geschmackssache.
Die Argumentation höre von einem Kumpel auch immer wieder. Insbesondere das Einrechnen der eigenen Arbeitszeit. Letzteres ist aber nur dann korrekt, wenn man tatsächlich statt zu kochen arbeiten würde. Was bei den wenigsten Angestellten der Fall ist. Ich habe einen 40h -Vertrag und wenn ich mehr arbeite, sind das unbezahlten Überstunden. Dann koche ich doch lieber.

Glaubwürdiger ist es dann doch die Kochzeit, gegen die Freizeit aufzurechnen. Da muss dann jeder selbst wissen, ob es einem das wert ist.

#96 - 13.02.2018, 15:39 von g_bec

Also bitte.

Zitat von mama_arbeitet
Kann hier wärmstens die App YNBY (you need a budget) empfehlen. Einteilung seines verfügbaren Vermögens in diverse Budgets, Erfassung jeder Ausgabe auf den Cent genau auf ein Budget. Kein Budget mehr? Keine Ausgabe ;-) Hilft enorm, ist einfach zu handhaben, man erfasst seine ......
Ernsthaft: Sind wir wirklich schon so verblödet, dass man nicht von selber darauf kommt, die Ausgaben mal den Einnahmen gegenüber zu stellen? Wer das nicht schafft und in der Grundschule bei den Grundrechenarten schon versagte, hat wohl noch deutlich andere Probleme.

#97 - 13.02.2018, 15:40 von Crom

Zitat von brasshead
Wird sie nicht definitionsgemäß unmittelbar aus dem Volkseinkommen/BIP bestritten? Haben wir kein BIP Wachstum mehr? Seit wann denn dieses?
Nein, sie wird nur aus einem Teil des Volkseinkommens bestritten, nämlich dem aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Zudem verschiebt sich die Verteilung, hin zur "Urnenform". Auch diese Benennung ist passend, denn damit wird das Umlageverfahren langsam begraben.

#98 - 13.02.2018, 15:41 von mzerbe

Realistischer

ich bin 22 und verdiene im Schnitt ca. 2000? netto. kann aber trotz eigener (Miet) Wohnung jeden Monat mindestens 900? zurücklegen. ich könnte sogar noch wesentlich mehr sparen wenn ich nicht so viele Klamotten kaufen würde.
gut die Miete ist mit 330? Recht niedrig und aber trotzdem kann ich so pro Jahr 10.000 ? ansparen (bin aktuell bei 45.000).

#99 - 13.02.2018, 15:44 von g_bec

Oh.

Zitat von g5z2z542gv
Meistens kommen auch noch Vergünstigungen bei Mieten, Versicherungen, Theaterbesuchen oder beim ÖPVN hinzu, von denen der Normal Angestellte auch nur träumen darf.
Und welche wären das?
Bei Versicherungen hilft schon ÖD allgemein, alles andere klingt doch sehr nach Fabel.

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