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Helis verfolgen die Laufgruppe:

"Wegen solcher Helis ist die Laufgruppe zur Schule gescheitert, da diese Eltern den Kindern heimlich gefolgt sind, um uns anderen Eltern dann über WhatsApp alle Vergehen zu schildern - natürlich nur die der anderen Kinder."

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Mama im Klassenzimmer:

"Eine Mutter ging jeden Tag mit ihrem Erstklässler-Sohn ins Klassenzimmer und baute für das Kind die Schulsachen 'richtig' auf - und das, nachdem sie dem Kind die Hausschuhe angezogen und die Schultasche getragen hatte", berichtet eine Lehrerin. Auf die Bitte der Pädagogin, dem Kind mehr Selbstständigkeit zu ermöglichen, entgegnete die Mutter: "Lassen Sie mich! Nur ich weiß, was für mein Kind am besten ist!"

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Papa will mit auf Klassenfahrt:

"Elternabend einer vierten Klasse, Diskussionspunkt: Wie gelangen die Kinder zur Unterkunft der bevorstehenden Klassenfahrt? Wir Eltern einigten uns darauf, einen Bus für alle zu mieten, damit wir die Kinder nicht chauffieren müssen. Als alles geklärt schien, fragte ein Vater: 'Und wie kommen wir dahin?' Er hatte wirklich gedacht, die Eltern fahren mit auf Klassenfahrt."

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Genervte Lehrerin:

"Unsere Grundschule beginnt um acht Uhr", erzählt eine Lehrerin. Um 20 Minuten vor acht rief eines Morgens eine Mutter an: Mutter: "Frau XY, was unterrichten Sie in der ersten Stunde?" Lehrerin: "Warum wollen Sie das wissen?" Mutter: "Ja, mein Kind schläft noch, soll ich es wecken?"

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Dreiste Eltern

"Könnten Sie uns bitte einmal wöchentlich darüber informieren, wie XY sich am Englischunterricht beteiligt hat? Es reicht per Mail."

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Wenn Babys schulpflichtig werden:

"Ich arbeite als Erzieherin an einer Schule. Während des Unterrichts versteckte sich ein Erstklässler in der Garderobe unter den Jacken. Auf mehrere Gesprächsversuche ging er nicht ein, antwortete frech und überheblich. Die Lehrkraft informierte daraufhin die Eltern. Nach einer Stunde kam ich wieder an der Garderobe vorbei. Da saß die Mutter neben ihrem Sohn, der sich immer noch unter den Jacken versteckte, und spielte ihm etwas auf einer Babyspieluhr vor."

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Geburtstagsfeier statt Deutscharbeit:

"Eines Mittags erhielt ich eine E-Mail von einem Vater, sein Sohn habe demnächst Geburtstag und für diesen Tag die halbe Klasse zu einer Feier eingeladen. Nun gebe es leider ein Problem: Am Tag darauf werde ja die Deutscharbeit geschrieben. Die könne man doch getrost verschieben. Sonst sei die Laune des Geburtstagskinds und der Gäste - also der gesamte Geburtstag - verdorben. Ich antwortete freundlich, dass so etwas nicht möglich sei. Wenige Stunden später rief mich die Elternvertreterin an - mit just demselben Anliegen. Ich machte also auch sie darauf aufmerksam, dass ich wegen diverser Geburtstagsfeiern von 25 Zweitklässlern keine Arbeiten verschieben kann."

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Bauen Sie einen Tunnel:

"Als mein Sohn eingeschult wurde, sollte die Schule nach und nach saniert werden. Dafür wurden direkt vor dem Haupteingang Container aufgebaut, in denen die Grundschulklassen im Wechsel Unterricht hatten. Etliche Eltern regten sich fürchterlich über die 'unzumutbaren' Zustände auf und forderten die Schulleitung schriftlich auf, einen beheizbaren Tunnel ins Hauptgebäude zu errichten - damit die armen Kleinen sich nicht erkälten, wenn sie auf die Toilette müssen. Es handelte sich um einen Weg von maximal 30 Metern. Natürlich lehnte die Schulleitung den Antrag ab."

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Jahresurlaub in der Klausurenphase:

Elternabend im Herbst an einem beliebten Hamburger Gymnasium. Thema: die Klassenarbeiten im 6. Schuljahr. Ein Vater: "Kommen die Arbeiten im Frühjahr wieder so geballt? Wenn ja, muss ich das jetzt wissen! Dann muss ich meinen ganzen Jahresurlaub im April nehmen, damit ich mit meinem Sohn lernen kann."

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Mama macht die Hausaufgaben:

"Mein Sohn geht in die zweite Klasse. Eines Nachmittags klingelte die Mutter eines Nachbarkindes und fragte, ob wir die Hausaufgaben schon erledigt hätten. Ich erklärte, dass ich nicht mehr in die Schule ginge, deswegen keine Hausaufgaben erledigt hätte, mein Sohn allerdings seine Hausaufgaben gemacht habe. Sie schaute verwirrt und bat mich, ihr eine Aufgabe zu erklären. Ich fragte sie, wo ihr Sohn sei, da es ja seine Hausaufgabe sei und unser Sohn ihm sicher gern behilflich wäre. Nein, das sei unmöglich, ihr Kind liege mit Weinkrämpfen ob der Unlösbarkeit der Aufgabe zu Hause auf dem Teppich und könne deshalb nicht selber kommen. Wir müssten das schon ihr erklären."

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Wer geht hier zur Schule:

"Die Mütter der neunten Klasse eines Gymnasiums haben beschlossen, eine WhatsApp-Gruppe zu eröffnen, um untereinander Lernmaterial ihrer Kinder austauschen zu können."

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Drohender Vater

"Wenn meine Tochter keine Gymnasialempfehlung bekommt, haben Sie versagt!"

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Helikopter-Eltern in der Schule: Papa will mit auf Klassenfahrt