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"Huff Post Deutschland" wird eingestellt

2013 startete die deutsche Ausgabe des US-Newsportals "Huffington Post" mit großen Erwartungen. Nun kündigt der Verlag Burda Forward das Aus für Ende März an.

Homepage der "Huff Post Deutschland"

Freitag, 11.01.2019   11:28 Uhr

Die "Huff Post Deutschland" wird zum 31. März 2019 eingestellt. Dies teilte der Verlag Burda Forward in einer Pressemitteilung mit. Burda hatte die deutsche Lizenzausgabe der "Huffington Post" seit Oktober 2013 betrieben. Herausgeber ist Cherno Jobatey, die Position des Chefredakteurs war zuletzt vakant.

Die "Huffington Post" machte nach ihrer Gründung in den USA als politisch liberale Nachrichten-Website neuen Typs Furore, personifiziert durch die Chefredakteurin und Namensgeberin Arianna Huffington. 2011 begann eine weltweite Expansion, in der Regel in Kooperation mit nationalen Medienhäusern - in Frankreich mit "Le Monde" als Partner, in Spanien mit "El País". Für Deutschland tat man sich mit der damaligen Burda-Tochter Tomorrow Focus zusammen.

Die "Huff Post Deutschland" verstand sich als "Informations- und Diskussionsplattform", die ihren Nutzern die "Möglichkeit, sich zu beteiligen" versprach - "als Leser, Autor, Kommentator oder Verteiler".

picture alliance/ Jan Haas

Herausgeber Cherno Jobatey

Tanja zu Waldeck vom Burda Forward Executive-Board, die Geschäftsführerin der "Huff Post Deutschland", sagte, sie sei "sehr stolz auf die Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren". Einen Grund für das Aus nannte sie in der Mitteilung nicht.

Dafür dankte zu Waldeck "dem gesamten Team für das große Engagement und die Leidenschaft". Für die 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von der Schließung betroffen sind, würden individuell Lösungen zum weiteren Verbleib bei BurdaForward gesucht. Eine Lizenzvergabe der Huff Post an ein anderes Medienunternehmen in Deutschland sei nicht geplant.

feb

insgesamt 28 Beiträge
k.k.laake 11.01.2019
1. Herausgeber Cherno Jobatey
Das sagt schon alles. Vermutlich ist das Humorverständnis etwas auseinandergedriftet.
Das sagt schon alles. Vermutlich ist das Humorverständnis etwas auseinandergedriftet.
jens_hh 11.01.2019
2. lange überfällige Entscheidung
Die ganze Sache - Zeitung möchte ich sie eher nicht nennen, um andere Journalisten nicht zu beleidigen! - lebte zuletzt nur noch von dämlichsten Clickbaits und Artikeln, die kaum Sinn ergaben. Hatte im Niveau-Limbo sogar den [...]
Die ganze Sache - Zeitung möchte ich sie eher nicht nennen, um andere Journalisten nicht zu beleidigen! - lebte zuletzt nur noch von dämlichsten Clickbaits und Artikeln, die kaum Sinn ergaben. Hatte im Niveau-Limbo sogar den Focus getoppt. Von daher war dieser Schritt lange überfällig!
spon_5112961 11.01.2019
3. Mag ja sein
das die Huffpost in USA als liberal gilt, hier hab ich die Seite nur als Boulevard-Geblubber wahrgenommen. Kein Verlust.
das die Huffpost in USA als liberal gilt, hier hab ich die Seite nur als Boulevard-Geblubber wahrgenommen. Kein Verlust.
sober 11.01.2019
4. Nichts fürs Auge
Schreckliches, absolut abschreckendes Layout. Darüber hinaus ist mir dieses Medium nie aufgefallen. Ich werde nichts vermissen.
Schreckliches, absolut abschreckendes Layout. Darüber hinaus ist mir dieses Medium nie aufgefallen. Ich werde nichts vermissen.
ogoehni 11.01.2019
5. Gut,
dass dieses politisch einseitige Medienportal eingestellt wird. Diese politische Agenda wird schon von anderen Medien vollabgedeckt.
dass dieses politisch einseitige Medienportal eingestellt wird. Diese politische Agenda wird schon von anderen Medien vollabgedeckt.

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