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Hessen

Bouffier plant Rechtskunde-Unterricht für Flüchtlingskinder

In Hessen werden Flüchtlingskinder an Schulen womöglich bald ein neues Unterrichtsfach bekommen. Nach Informationen des SPIEGEL sollen die Schüler darin Sprache und Eigenheiten Deutschlands kennenlernen.

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Volker Bouffier

Samstag, 14.04.2018   10:14 Uhr

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will an den Schulen seines Landes sogenannte Rechtsstaatsklassen für Flüchtlinge einführen. Dort soll den Kindern nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch das deutsche Rechtssystem und die Werteordnung des Landes vermittelt werden. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

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Einen ähnlichen Unterricht gibt es bereits seit zwei Jahren in Flüchtlingsheimen. "Das Projekt ist sehr erfolgreich. Deshalb wollen wir diese Erfahrung nutzen und in der kommenden Legislaturperiode den Unterricht ausweiten", sagt Bouffier.

Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat angekündigt, einen Wertekundeunterricht für Flüchtlingskinder an den Schulen einzuführen. In Bayern und Hessen finden im Oktober Landtagswahlen statt.

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insgesamt 40 Beiträge
Mach999 14.04.2018
1.
Ich finde ja, dass das nicht schaden kann. In einigen Regionen sind ja schon die deutschen Kinder nicht ausreichend integriert, weswegen ein solcher Werteunterricht nicht nur für Flüchtlingskinder, sondern für alle [...]
Ich finde ja, dass das nicht schaden kann. In einigen Regionen sind ja schon die deutschen Kinder nicht ausreichend integriert, weswegen ein solcher Werteunterricht nicht nur für Flüchtlingskinder, sondern für alle verpflichtend sein sollte. Aber haben wir sowas nicht schon mit dem Ethikunterricht?
klugscheisser64 14.04.2018
2. Werteunterricht - warum nicht fur alle???
Ich finde die Idee gut, auch ohne Landtagswahlen im Hintergrund, aber warum dann nicht für alle Schüler/innen? Mein Erleben an mehreren Schulen im Rhein-Main-Gebiet ist, dass immer weniger Kinder und Jugendliche und junge [...]
Ich finde die Idee gut, auch ohne Landtagswahlen im Hintergrund, aber warum dann nicht für alle Schüler/innen? Mein Erleben an mehreren Schulen im Rhein-Main-Gebiet ist, dass immer weniger Kinder und Jugendliche und junge Erwachsen etwas mit bestimmten bislang "normalen" Werten, mit bestimmten Verhaltensnormen im Umgang miteinander und mit unserem politischen System anfangen können. Es fehlt an Grundlagenwissen und an einer entsprechenden Einstellung - und nicht nur bei Kindern mit Migrationshintergrund.
Mister Stone 14.04.2018
3.
Das ist eine gute Idee, weil unfreiwillige Migranten (= Flüchtende) anders als Urlauber oder Zuwanderer wegen Rechtsunkenntnis oft gar nicht bestraft werden können. Unwissenheit schützt nämlich unter bestimmten Umständen [...]
Das ist eine gute Idee, weil unfreiwillige Migranten (= Flüchtende) anders als Urlauber oder Zuwanderer wegen Rechtsunkenntnis oft gar nicht bestraft werden können. Unwissenheit schützt nämlich unter bestimmten Umständen durchaus vor Strafe! Zuwanderern und Urlaubern darf man zumuten, dass sie sich mit dem Recht des Ziellandes wenigstens rudimentär vertraut machen. Flüchtlingen mutet man das nicht zu. Insofern wird eine Art Rechtssicherheit geschaffen. Ich mag diesen Bouffier wegen seiner politischen Handlungen überhaupt nicht, aber der Ansatz ist gut.
aktenzeichen 14.04.2018
4. Herr Bouffier ist ein rechter Einfaltspinsel wenn er glaubt, dass
Flüchtlingskinder von den ihnen eingetrichterten Gesetzen Allahs Abstand nehmen werden, bloß weil ihnen ein Lehrer - oder gar eine Lehrerin - etwas anderes erzählen will! Würde Bouffier beispielsweise die Kairoer Erklärung [...]
Flüchtlingskinder von den ihnen eingetrichterten Gesetzen Allahs Abstand nehmen werden, bloß weil ihnen ein Lehrer - oder gar eine Lehrerin - etwas anderes erzählen will! Würde Bouffier beispielsweise die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam kennen, so wüsste er, dass selbst diese vermeintlichen Selbstverständlichkeiten ausdrücklich unter dem Scharia-Vorbehalt stehen. Die einzige richtige Reaktion ist die, das GG dahingehend zu ändern, dass Asyl per Gesetz geregelt wird und dass darin festgeschrieben wird, dass bei gewissen Straftaten deren Aufenthalt in Deutschland sofort und unwiderruflich beendet wird!
stefan_fueger 14.04.2018
5. Gute Idee ...
Leider ist von den Milliarden an Solidaritätszuschlag, der mehr oder minder wirkungslos ein Vierteljahrhundert gezahlt wurde, wohl nicht genug übrig, so etwas in in den neuen Bundesländern (speziell Sachsen) für dort [...]
Leider ist von den Milliarden an Solidaritätszuschlag, der mehr oder minder wirkungslos ein Vierteljahrhundert gezahlt wurde, wohl nicht genug übrig, so etwas in in den neuen Bundesländern (speziell Sachsen) für dort Einheimische anzubieten. :(
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