Panorama

Sorgerechtsstreit zwischen Jolie und Pitt

Das Recht auf die Handynummern

Angelina Jolie hat im Sorgerechtsstreit mit Brad Pitt einen Rückschlag erlitten - sie muss ihrem Noch-Mann laut einem Gericht mehr Kontakt mit den gemeinsamen Töchtern und Söhnen ermöglichen.

REUTERS
Mittwoch, 13.06.2018   16:04 Uhr

Der Sorgerechtsstreit zwischen Brad Pitt und Angelina Jolie ist in eine neue Runde gegangen. Ein US-Gericht hat die Schauspielerin dazu verpflichtet ihrem ehemaligen Partner engeren Kontakt zu den gemeinsamen Kindern ermöglichen, wie US-Medien berichteten.

Der 54-Jährige müsse unter anderem unbegrenzten Telefonkontakt zu den Mädchen und Jungen erhalten. Er habe demnach einen Anspruch auf die Handynummern der Kinder und dürfe ihnen jederzeit schreiben oder mit ihnen telefonieren - ohne die Aufsicht von Jolie.

Jolie müsse den Kindern sagen, dass sie bei ihrem Vater "sicher seien" und es wichtig sei, mit beiden Eltern "eine gesunde Beziehung" zu haben, zitierte der Sender CNN aus den Unterlagen. "Das Gericht hat beschlossen, dass es für sie schädlich ist, keine Beziehung mit ihrem Vater zu haben." Jolie müsse Pitt erlauben, diese Beziehung aufrechtzuerhalten und zu reparieren, heißt darin laut "People".

Zudem wurde die Filmregisseurin demnach darauf hingewiesen, dass die Sorgerechtsregelung noch weiter zugunsten von Pitt verändert werden könne, wenn die Kinder weiterhin von ihm ferngehalten werden. Ihm könne dann das vorrangige, leibliche Sorgerecht zugesprochen werden.

Jolie hatte 2016 die Scheidung von Pitt eingereicht. Sie forderte das alleinige Sorgerecht für die drei leiblichen und die drei adoptierten Kinder im Alter zwischen 9 und 16 Jahren.

bbr/dpa

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