Panorama

Rosenkrieg

Angelina Jolie erhebt schwere Vorwürfe gegen Brad Pitt

Seit ihrer Trennung liefern sich Angelina Jolie und Brad Pitt einen erbitterten Streit. Nun wirft die Schauspielerin ihrem Noch-Ehemann vor, er leiste keinen Unterhalt für die Kinder. Pitt verteidigt sich.

REUTERS
Donnerstag, 09.08.2018   08:29 Uhr

Der Rosenkrieg von Angelina Jolie und Brad Pitt geht in die nächste Runde. Erst warf die Anwältin der Schauspielerin Pitt am Dienstag vor, er habe seit der Trennung vor zwei Jahren "keine wesentlichen Zahlungen" für die Versorgung der Kinder geleistet. Nun verteidigt sich die Seite von Pitt: Jolie habe mehrere Millionen US-Dollar erhalten.

"Brangelina" galten zwölf Jahre lang als Vorzeigepaar Hollywoods. Jolie hatte 2016 die Scheidung von Pitt eingereicht. Sie forderte das alleinige Sorgerecht für die drei leiblichen und die drei adoptierten Kinder im Alter zwischen 9 und 16 Jahren. Die Trennung eskalierte. Sogar das FBI hatte ermittelt, ob Pitt gegenüber seinen Kindern handgreiflich geworden war. Zu einer Anklage kam es nicht.

Laut Gerichtsakten will Jolie, dass die Scheidung bis Ende 2018 vollzogen ist. Seitens Pitt heißt es, man habe selbst diese terminliche Abstimmung vorgeschlagen und sich längst im Einvernehmen darüber verständigt.

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Angelina Jolie und Brad Pitt: Streit um viel Geld

Zu den Vorwürfen, Pitt habe keinen Unterhalt für die Kinder gezahlt, heißt es vom Anwalt, die Noch-Ehefrau habe 1,3 Millionen Dollar erhalten und Pitt habe ihr weitere acht Millionen Dollar geliehen. Pitts Anwalt wirft Jolie zudem vor, sie versuche die Medien zu manipulieren, um sie auf ihre Seite zu ziehen.

Die Gegenseite kontert: Die Darstellung der Pitt-Anwälte sei ein Versuch, von den Fakten abzulenken, sagte Jolies Anwältin Samantha Bley DeJean dem "People"-Magazin. Es sei ehrenwert, dass Pitt ihrer Mandantin mehrere Millionen Dollar geliehen habe, sagte sie. "Ein Darlehen ist aber trotzdem keine Kinderfürsorge, und es so darzustellen ist irreführend und ungenau."

Die Eskalation des Konflikts hatte sich in dieser Deutlichkeit nicht angebahnt: Anfang des Jahres verkündete Jolie noch, man habe sich geeinigt, die Scheidung privat zu regeln.

tin/mxw/AP

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