Panorama

Angebliche Attacke auf Beyoncé

Und die bissige Schauspielerin ist...

Komikerin Tiffany Haddish streute vor Monaten das Gerücht, eine Schauspielerin habe Superstar Beyoncé gebissen - ohne einen Namen der Angreiferin zu nennen. Nun hat das Rätselraten - vielleicht - ein Ende.

AP
Mittwoch, 13.06.2018   20:04 Uhr

Eine Hollywoodschauspielerin hat Beyoncé ins Gesicht gebissen - dieses Gerücht setzte Tiffany Haddish im März in die Welt. Damals behielt aber für sich, von wem sie sprach. Über Monate rätselten die Fans, nun hat die Komikerin wohl offenbart, wer angeblich die Übeltäterin war.

Im Gespräch mit dem "Hollywood Reporter" habe sie den von der Journalistin vorgeschlagenen Namen Sanaa Lathan mit einem Lächeln quittiert und gesagt: "Ich bin super gut mit ihrer Stiefmutter und ihrem Vater befreundet, und sie waren wütend auf mich." Sie hätten ihr unter anderem vorgeworfen, dass sie Lathans Karriere ruiniere und gefordert, dass sie als schwarze Schauspielerinnen zusammenhalten sollten. "Aber ich habe nicht versucht ihre Karriere zu ruinieren", sagte Haddish. "Ich habe nie ihren Namen gesagt."

Der "GQ" gegenüber hatte Haddish im März berichtet, Beyoncé hätte sie davon abgehalten, die Angreiferin zu schlagen. Offenbar aus Dankbarkeit habe sie damals berichten wollen, wie Beyoncé in jener Nacht verhinderte, dass Haddish ins Gefängnis kam, behauptete die Komikerin nun gegenüber dem "Hollywood Reporter". "Ich hätte meine ganze Karriere beenden können."

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Räteselhafte Ereignisse um Beyoncé: Bissiges Hollywood

Lathan war in den sozialen Medien schon zum Beginn des Verwirrspiels als mögliche bissige Schauspielerin gehandelt worden - sie selbst hatte stets jede Schuld von sich gewiesen. Erst im Mai sagte sie der "Health": "Ich denke, das ist die absurdeste Sache, in die ich jemals hineingezogen wurde". Sie verehre Beyoncé - "Ich würde niemals jemanden etwas derartig Bösartiges antun - weder ihr, noch jemand anderem. Es ist so bizarr."

Ob Lathan dem Magazin damals die Unwahrheit sagte, oder Haddish doch nur eine falsche Spur legte, lässt sich wohl kaum feststellen.

bbr

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