Panorama

Klatsch und Knatsch

Alles nicht so einfach

Die englische Königin hat Schwierigkeiten mit der Krone, Game-of-Thrones-Darstellerin Rose Leslie hat Zeitprobleme und Mariah Carey findet sich nicht zurecht. Die Promi-Meldungen der Woche.

REUTERS
Freitag, 12.01.2018   19:55 Uhr

Auch eine Königin hat es nicht immer leicht: Elizabeth II. erzählt in einem Dokumentarfilm der BBC anlässlich des 65. Jubiläums ihrer Krönung von den kleinen Schwierigkeiten, die das Tragen einer Krone mit sich bringt. Man müsse den Kopf still halten und könne während einer Rede nicht nach unten schauen, um den Text abzulesen, sagte die 91-Jährige. "Diese Kronen haben also schon einige Nachteile, aber andererseits sind sie ziemlich wichtige Dinge."

Die 1,28 Kilogramm schwere und mit zahlreichen Perlen, Diamanten und anderen Steinen besetzte Imperial State Crown hat laut der Queen aber auch einen entscheidenden Vorteil: Wenn man sie einmal aufgesetzt habe, bleibe sie an Ort und Stelle. "Glücklicherweise haben mein Vater und ich einen ähnlich geformten Kopf."

Vielleicht wird auch die Urenkelin von Königin Elizabeth irgendwann einmal die Krone tragen. Erst mal geht Prinzessin Charlotte aber in den Kindergarten. Seit Anfang der Woche besucht sie die Willcocks Nursery School in London. Ihre Mutter Kate machte die Bilder an dem großen Tag. Auf diesen trägt das Mädchen einen roten Mantel und lächelt in die Kamera.

Instagram-Fotos wird es von Prinz Harrys Verlobter Meghan Markle in Zukunft wohl nur noch auf den offiziellen Profilen des Kensington Palasts geben. Die 36-Jährige passt sich den Gepflogenheiten der britischen Royals an und hat ihre Accounts bei Twitter, Instagram und Facebook gelöscht.

DPA

Meghan Markle

Während Meghan Markle und Prinz Harry schon genau wissen, wann und wo sie heiraten werden, kommt Schauspielerin Rose Leslie laut dem Magazin "Town & Country" mit ihrer Hochzeitsplanung nicht so recht voran. Der Grund dafür: Sie hat zu viel zu tun.

Sie spielt Ygritte in "Game of Thrones", hat eine weitere Rolle in der Serie "The Good Fight" und lieh zuletzt einer Computerfigur ihre Stimme. Dazwischen versuche sie irgendwie, ihre Hochzeit mit "Game-of-Thrones"-Co-Star Kit Harington unterzubekommen. Auf Fragen nach Datum oder Örtlichkeit antwortet sie: "Ich habe es noch nicht angepackt."

Auch bei Gwyneth Paltrow gibt es Hochzeits-News: Vier Jahre nach der Trennung von Coldplay-Sänger Chris Martin hat sich die 45-Jährige mit dem TV-Produzenten Brad Falchuk, dem Schöpfer der TV-Serie "Glee", verlobt. "Wir fühlen uns unglaublich glücklich, dass wir an diesem Punkt unseres Lebens zusammengekommen sind", teilte das Paar mit.

Einen Schritt weiter ist Latino-Popstar Ricky Martin: Er hat seinen Verlobten, den Künstler Jwan Yosef, geheiratet. "Ich bin ein Ehemann", sagte der 46-jährige Sänger aus Puerto Rico dem US-Sender E!.

"Es fühlt sich fantastisch an", sagte er in dem Video. "Wir haben die Gelübde abgelegt, alles geschworen und alle Papiere unterschrieben, die wir unterschreiben mussten." In ein paar Monaten werde er eine große Party veranstalten. Drei Tage wolle er feiern.

Bei Lena Dunham stehen die Zeichen dagegen auf Trennung: Die 31-Jährige und der Musiker Jack Antonoff sind kein Paar mehr - aber: Dunham trägt weiterhin einen Ring, den ihr Ex-Freund ihr schenkte.

Und offenbar gehören auch ihre Gefühle für den 33-Jährigen nicht komplett der Vergangenheit an: "Ich trage diesen Ring, den Jack mir gegeben hat, und ich werde ihn für immer tragen, weil Liebe eine wirklich coole, mächtige, ewige Sache ist."

Auch eine ziemlich coole Sache: Sängerin Pink darf in diesem Jahr erstmals die US-Nationalhymne beim Super Bowl singen. In der Halbzeit-Show wird dann Popstar Justin Timberlake auftreten. Er hatte 2004 mit dem "Nipplegate" für einen der größten Skandale der Super-Bowl-Geschichte gesorgt. Bei seinem Auftritt mit Janet Jackson hatte er die rechte Brust der Sängerin entblößt.

Schwarz, schwarz, schwarz sind alle unsere Kleider: Bei der diesjährigen Verleihung der Golden Globes trugen die Promis eine Farbe. Reese Witherspoon, Angelina Jolie, Emma Watson, Meryl Streep - sie alle wollten ein Zeichen gegen Ungleichbehandlung und Machtmissbrauch in Hollywood setzen. Oprah Winfrey hielt bei der Verleihung eine kämpferische Rede über Frauen und Bürgerrechte.

Auch Oscar-Preisträgerin Meryl Streep gehörte zu den Gästen der Golden-Globe-Verleihung. Sie hat den denkwürdigen Abend in der Talkshow "Jimmy Kimmel Live" noch einmal Revue passieren lassen - und sich einen kleinen Scherz mit Pop-Diva Mariah Carey erlaubt.

"Das Miststück hat meinen Platz geklaut", spielte Streep im Studio die Empörte. "Plötzlich war sie da, neben Steven Spielberg, am Herumscharwenzeln."

AP

Mariah Carey

Natürlich war es in Wahrheit ganz anders: Carey habe sich vielmals entschuldigt, als sie ihren Fauxpas bemerkt habe: "Oh mein Gott, man hat mir gesagt, ich soll mich hinsetzen!"

bbr/jpz/mxw

Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

TOP