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Klatsch und Knatsch

Kinder, Kinder!

John Legend und Chrissy Teigen sind fasziniert vom Nachwuchs, und "Big Bang Theory"-Star Melissa Rauch ist überglücklich, dass er endlich da ist. Die Promi-Meldungen der Woche.

AP
Freitag, 08.12.2017   21:59 Uhr

Ein Paar sein ist das eine, Eltern sein noch mal etwas ganz anderes - das findet zumindest US-Sänger John Legend. Er war schon fast zehn Jahre mit Chrissy Teigen zusammen, als im April 2016 ihre gemeinsame Tochter Luna geboren wurde. Sie hätten erst einmal lernen müssen, wie man gemeinsam ein Kind erziehe, sagte der 38-Jährige laut "Us Weekly".

Vor Kurzem hatte Teigen auf Instagram verkündet, dass sie erneut schwanger sei. Jetzt freut sich das Paar darauf, ein zweites Kind beim Aufwachsen zu begleiten: "Es ist wirklich einfach faszinierend, zuzusehen, wie der menschliche Verstand sich entwickelt", sagte Legend. Es sei aufregend gewesen, ihrer Tochter bei "kleinen Meilensteinen" zuzusehen: wie sie angefangen habe zu laufen, zu krabbeln oder auch nur sich umzudrehen.

Ein Meilenstein im Leben von Sängerin Fergie war wahrscheinlich, dass sie ihre Drogensucht besiegte. Manchmal sah sie in der Zeit davor nur Bienen oder Häschen, die nicht da waren, aber in anderen Momenten fühlte sie sich von CIA, FBI und einem Spezialeinsatzkommando verfolgt - das hat sie in einem Interview über die Halluzinationen erzählt, die sie hatte, als sie Anfang der Nullerjahre regelmäßig Crystal Meth nahm.

An ihrem Tiefpunkt habe sie unter einer chemisch bedingten Psychose und Demenz gelitten. "Ich hatte täglich Halluzinationen", sagte die 42-Jährige. Nachdem Fergie von der Droge loskam, habe es ein weiteres Jahr gedauert, bis sie aufgehört habe, Dinge zu sehen. Heute sei sie sehr froh, dass sie es geschafft habe, ihr Leben zu ändern: "Es ist so unglaublich, ich weiß. Ich denke, ich muss Schutzengel haben."

Geld und Erfolg sind also nicht alles. Bei vielen Prominenten fällt glücklicherweise beides zusammen: Sean Combs alias Diddy etwa ist laut "Forbes"-Magazin der bestbezahlte Musiker der Welt - mit etwa 130 Millionen Dollar Jahreseinkommen.

Auf Platz zwei in diesem Ranking steht Beyoncé Knowles, gefolgt von Rapper Drake. Überraschend weit abgeschlagen ist hingegen Adele: Die Sängerin kommt demnach gerade mal auf 69 Millionen Dollar. Noch härter traf es Taylor Swift: Die stand 2016 mit 170 Millionen Dollar noch an der Spitze der Liste - und kam nun mit läppischen 44 Millionen Dollar nicht mehr in die Top Ten.

Es gibt auch Prominente, deren Ruhm weder auf Geld noch auf besonderen Leistungen gründet - Christine Keeler war so jemand. Die Britin, die in den Sechzigerjahren eine legendäre Politaffäre auslöste und in der Folge eine ganze Regierung ins Wanken brachte, ist nun im Alter von 81 Jahren gestorben.

Keeler hatte auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges sowohl mit dem britischen Kriegsminister John Profumo als auch mit dem sowjetischen Agenten Jewgenij Iwanow ein Verhältnis - der offiziell stellvertretender UdSSR-Marineattaché an der Londoner Botschaft war. Der verheiratete Profumo musste wegen des Skandals im Juni 1963 zurücktreten, vier Monate später stürzte die Regierung von Harold Macmillan.

Einen herben Rückschlag erlitt nun auch Rainald Grebe. Der Kabarettist und Liedermacher forderte mit einer Klage das kostenlose Pinkeln an Autobahnraststätten - und erlitt nun eine Niederlage in dem Fall. "Die Klage blieb ohne Erfolg", befand das Verwaltungsgericht Koblenz. Grebe hatte das Land Rheinland-Pfalz verklagt, weil für die Benutzung der Toiletten an Autobahnen oft 70 Cent fällig sind.

Erfreuliches ereignete sich hingegen im Leben des "Big-Bang-Theory"-Stars Melissa Rauch. Die 37-Jährige, die in der Nerd-Comedy die Mikrobiologin Bernadette spielt, teilte über Instagram mit, sie sei "mehr als überglücklich, verkünden zu dürfen, dass unser wunderschönes Mädchen Sadie Rauch geboren ist". Die Herzen von ihrem Mann Winston und ihr platzten fast vor Liebe für das Kind, fügte die Schauspielerin hinzu.

Sie werde den schwierigen Weg, den sie zu ihrem Glück genommen habe, niemals als selbstverständlich ansehen, betonte Rauch. Im Juni hatte sie in einem Essay ihre Schwangerschaft verkündet und auch von einer vorherigen Fehlgeburt berichtet. In ihrem Instagram-Post ermutigte sie nun Menschen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.

Deutlich weniger schwerwiegende Probleme beschäftigen Mila Kunis und Ashton Kutcher - zum Beispiel: Die beiden sind von dem großen Interesse an ihrer Beziehung genervt. Entsprechend selten tritt das Paar in der Öffentlichkeit gemeinsam auf.

Nun haben die beiden für eine Wissenschaftsgala eine Ausnahme gemacht - angeblich war es sogar ihr erster gemeinsamer Roter-Teppich-Auftritt, seitdem sie vor fünf Jahren ein Paar wurden. Offenbar sind die beiden nach wie vor glücklich zusammen - das zumindest suggerieren die Bilder vom "Breakthrough Prize" in Kalifornien, dem sogenannten Oscar der Wissenschaft.

bbr/mxw/wit

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