Politik

Podcast "Stimmenfang"

Kampf um die Wutwähler

Die CSU riskiert im Asylstreit den Koalitionsbruch, um auch sie zu überzeugen: Wähler, die seit der Flüchtlingskrise die AfD unterstützen. Funktioniert das? Anruf bei einem Enttäuschten.

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Donnerstag, 28.06.2018   12:02 Uhr

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Stimmenfang #57 - Kampf um die Wutwähler - Könnte Merkel mit einer Asylwende überhaupt punkten?

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insgesamt 12 Beiträge
erzengel1987 28.06.2018
1. Es gibt auch Wutwähler die nichts gegen Asylanten haben :-)
und nicht die AFD wählen aber auch nicht mehr die CDU SPD wählen können wollen.
und nicht die AFD wählen aber auch nicht mehr die CDU SPD wählen können wollen.
larsmach 28.06.2018
2. ...derweil Reiche und Konzerne einseitig profitieren.
Der kleine Mann hat sein Thema: Nach unten treten! Derweil muss er Steuern und Abgaben auf Einnahmen und Umsätze zahlen, über die Konzerne und Spekulanten nur lachen. Er hat somit verdient, dass seine Arbeitszeit und [...]
Der kleine Mann hat sein Thema: Nach unten treten! Derweil muss er Steuern und Abgaben auf Einnahmen und Umsätze zahlen, über die Konzerne und Spekulanten nur lachen. Er hat somit verdient, dass seine Arbeitszeit und b-bedingungen immer flexibler bzw. schlechter und sein Realeinkommen immer geringer werden - denn würde er seine Interessen verfolgen, so wählte er keine neoliberale Partei.
**Kiki** 28.06.2018
3. Das eigentliche Problem sind gar nicht die Flüchtlinge.
Seit zehn Jahren kann man doch schon auf Bundes- und Länderebene (aber ebenso in der Mehrheit der anderen EU-Länder) beobachten, daß immer mehr Wähler irrational wirkende Wahlentscheidungen treffen. Beginnend mit dem Ergebnis [...]
Seit zehn Jahren kann man doch schon auf Bundes- und Länderebene (aber ebenso in der Mehrheit der anderen EU-Länder) beobachten, daß immer mehr Wähler irrational wirkende Wahlentscheidungen treffen. Beginnend mit dem Ergebnis der FDP vom 2009, das ziemlich eindeutig nichts mit dem Wahlprogramm dieser Partei zu tun gehabt haben kann, so schnell wie die vermeintliche Liebe dann in offenen Haß umschlug. Eine Flüchtlingskrise gab es damals noch nicht. Niemand scheint den schon jahrelange schwelenden und immer mal wieder zum Ausbruch kommenden Zorn der Wähler endlich einmal ernsthaft analysieren zu wollen, was aber nötig wäre, bevor man versucht, ihn zu beseitigen. Seehofer will ihn zwar noch nicht einmal beseitigen, sondern bloß für seine persönliche und/oder Parteiinteressen zunutze zu machen, aber da er das im Blindflug macht, wird er daran ebenfalls kläglich scheitern. Daß die Bundesregierung sich nun intern zerlegt, war es ausweislich der letzten Umfragen nämlich ganz bestimmt nicht, was die wütenden Wähler wollten. Die CSU wird das bei der nächsten Landtagswahl wahrscheinlich schmerzhaft zu spüren bekommen.
adrianhb 28.06.2018
4.
Die CDU-CSU-Allianz hat immer die Rechten gestärkt. Das linke Lager wurde erst durch die Grünen, später durch die Linke gespalten. Vielleicht steht das dem rechten Lager jetzt auch bevor. Besser wäre es für die CSU, die AfD [...]
Die CDU-CSU-Allianz hat immer die Rechten gestärkt. Das linke Lager wurde erst durch die Grünen, später durch die Linke gespalten. Vielleicht steht das dem rechten Lager jetzt auch bevor. Besser wäre es für die CSU, die AfD auszusitzen und einfach nur böse Mine zum guten Spiel zu machen. Aber irgendwie klappt das nicht. Die CDU ist mit dem Links-Ruck in die Mitte nicht schlecht gefahren und die CSU durfte mitmachen. Wenn die CDU wieder weiter nach rechts rückt, werden halt einige Wähler wieder weiter links wählen. Die CSU kann dann bundesweit versuchen, der AfD das Wasser abzugraben. Das isoliert zumindest die Rechtsextremen wieder, wie auch die Linksextremen politisch kaum Bedeutung haben. Aber es ist fraglich, ob die CSU es dann schaffen wird, dauerhaft in einer Bundesregierung mitzumachen. Sie können sich schon mal bei der Linken anschauen, wie schwer das sein wird ;) Für die Politik in Deutschland ist es allemal besser, wenn der Einfluss der CSU geringer wird.
Malto Cortese 28.06.2018
5.
Die absolute Mehrheit der Europäer teilt die Ansicht Seehofers. Es geht hier nicht um Wutwähler oder Wutbürger, es geht um den Wähler, der Frau Merkels Politik eben nicht goutiert - ganz egal, was in der Zeitung steht.
Die absolute Mehrheit der Europäer teilt die Ansicht Seehofers. Es geht hier nicht um Wutwähler oder Wutbürger, es geht um den Wähler, der Frau Merkels Politik eben nicht goutiert - ganz egal, was in der Zeitung steht.

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