Politik

Podcast "Stimmenfang"

Warum lässt das NSU-Urteil so viele Fragen offen?

Aufklärung, das hat Angela Merkel den Angehörigen der NSU-Morde versprochen. Deutschland hat dieses Versprechen nicht eingehalten. Mitwisser bleiben unbekannt, Behördenpannen ungeklärt. Was lief schief?

Ein Podcast von und
Donnerstag, 12.07.2018   11:35 Uhr

Wir wollen unser Podcast-Angebot noch besser machen, dafür brauchen wir Ihren Input! Nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit für unsere Podcast-Umfrage.

Stimmenfang #59 - NSU-Morde: Warum bleiben trotz Urteil viele Fragen offen?

Sie finden "Stimmenfang - den Politik-Podcast" jeden Donnerstag auf SPIEGEL ONLINE (einfach oben auf den roten Play-Button drücken) und auf Podcast-Plattformen wie iTunes, Spotify, Deezer oder Soundcloud. Unterwegs, auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport - Sie können unser neues Audioformat hören, wo Sie wollen und wann Sie wollen. Abonnieren Sie unseren kostenlosen Podcast "Stimmenfang", um keine Folge zu verpassen.

Wie abonniere ich den Podcast?

Sie können "Stimmenfang" entweder über den Player in diesem Artikel hören oder ihn herunterladen auf Ihr Smartphone, Tablet oder Ihren Computer. So können Sie ihn jederzeit abspielen - selbst wenn Sie offline sind.

Falls Sie diesen Text auf einem iPhone oder iPad lesen, klicken Sie hier, um direkt in die Podcast-App zu gelangen. Klicken Sie auf den Abonnieren-Button, um gratis jede Woche eine neue Folge direkt auf Ihr Gerät zu bekommen.

Falls Sie ein Android-Gerät nutzen, können Sie sich eine Podcast-App wie Podcast Addict, Pocket Casts oder andere herunterladen und dort "Stimmenfang" zu Ihren Abonnements hinzufügen.

insgesamt 16 Beiträge
moistvonlipwik 12.07.2018
1.
Die Aufklärung ist nicht Aufgabe des Gerichts. Das Gericht hat sich ausschließlich mit dem angeklagten Sachverhalt zu befassen. Mehr kann es nicht, und mehr darf es nicht. Es wäre Aufgabe der Politik, ein geeignetes Gremium [...]
Die Aufklärung ist nicht Aufgabe des Gerichts. Das Gericht hat sich ausschließlich mit dem angeklagten Sachverhalt zu befassen. Mehr kann es nicht, und mehr darf es nicht. Es wäre Aufgabe der Politik, ein geeignetes Gremium zu schaffen. Das ist bislang nicht geschehen. Parlamentarische Untersuchungsausschüsse sind offensichtlich ungeeignet, zumal sie den Eigengesetzlichkeiten des Parlamentarismus (wozu gehört, dass eine Mehrheit der Abgeordneten die Regierung zu stützen hat) unterworfen sind.
urbanism 12.07.2018
2. m.E. hat man nur die Handlanger verurteilt
M.E. hat man jetzt nur die Handlanger verurteilt. Die Köpfe und Drahtzieher sind m.E. weiterhin auf freien Fuß. Das eine Handvoll Menschen jetzt kreuz und quer durch Deutschland fahren um einzelne Personen augenscheinlich [...]
M.E. hat man jetzt nur die Handlanger verurteilt. Die Köpfe und Drahtzieher sind m.E. weiterhin auf freien Fuß. Das eine Handvoll Menschen jetzt kreuz und quer durch Deutschland fahren um einzelne Personen augenscheinlich Willkürlich aus Fremdenhass zu töten, erscheint mir jetzt nicht gerade logisch. Dafür sind auch zu viele Ungereimtheiten ans Tageslicht gekommen, die die Vermutung nahe legen, dass die Strippenzieher in einem ganz anderen Umfeld zu suchen sind. Aber okay, da die Bundesregierung selbst an keiner Aufklärung interessiert ist, muss man diese Mordserie so stehen lassen.
halihalo52 12.07.2018
3.
Es ist doch klar, dass es nicht zu einer vollständigen Aufklärung kommen konnte. Die Verstrickung der Dienste in diese Angelegenheit wäre doch viel zu Aufsehens erregend. Wer glaubt schon die Mär, dass diese drei Figuren ohne [...]
Es ist doch klar, dass es nicht zu einer vollständigen Aufklärung kommen konnte. Die Verstrickung der Dienste in diese Angelegenheit wäre doch viel zu Aufsehens erregend. Wer glaubt schon die Mär, dass diese drei Figuren ohne eine gute Logistik und Deckung von höheren Stellen so lange unentdeckt durch das Land ziehen konnten.
norgejenta 12.07.2018
4. Dem ersten Kommentar ist
nichts hinzuzufügen. Das Gericht entscheidet über den Sachverhalt und die Anklage. Das andere wäre Sache der Politik.. Ein echtes Interesse scheint aber nicht zu bestehen.
nichts hinzuzufügen. Das Gericht entscheidet über den Sachverhalt und die Anklage. Das andere wäre Sache der Politik.. Ein echtes Interesse scheint aber nicht zu bestehen.
fotos 12.07.2018
5. Wörtlich hat Angela Merkel gesagt
"wir werden alles tun um diese Verbrechen aufzuklären". Mir ist nicht bekannt, das Sie eine Aufklärung versprochen hat, den dieses Versprechen hätte niemand geben können.
"wir werden alles tun um diese Verbrechen aufzuklären". Mir ist nicht bekannt, das Sie eine Aufklärung versprochen hat, den dieses Versprechen hätte niemand geben können.

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

TOP