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Sicherheitspersonal kündigt Streiks an zwei Flughäfen an

Spanienurlauber müssen sich die kommende Woche in Geduld üben - oder ihre Reise noch einmal überdenken. Das Sicherheitspersonal an zwei Flughäfen will erneut die Arbeit niederlegen.

GARCIA/ EPA/ REX/ Shutterstock

Wartende am El Prat Flughafen in Barcelona

Freitag, 11.08.2017   16:02 Uhr

Mitten in der Hauptreisezeit müssen sich Spanienurlauber erneut auf Behinderungen an zwei Flughäfen einstellen: Ab Montag will das Sicherheitspersonal in Barcelona und in Santiago de Compostela streiken.

Nach Angaben des Auswärtigen Amts sind ab dem 14. August jeweils 24-stündige Streiks geplant. Eine Woche lang wollen die Mitarbeiter demnach die Arbeit niederlegen. Reisende seien dazu aufgefordert, engen Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter oder mit der jeweiligen Fluggesellschaft zu halten.

Bereits Anfang August hatte das Sicherheitspersonal am Flughafen Barcelona zeitweise gestreikt. Mit den Maßnahmen wollen die Beschäftigten eine Aufstockung des Personals und bessere Arbeitsbedingungen erreichen.

kry/dpa

insgesamt 7 Beiträge
juanth 11.08.2017
1. Keine Panik,
beide FH sind touristisch nicht so wichtig und fuer beide FH gibt es recht nahe Alternativen.
beide FH sind touristisch nicht so wichtig und fuer beide FH gibt es recht nahe Alternativen.
Egbert.Quirl 11.08.2017
2. ......nicht ganz richtig,.......
die beteiligten Kontrahenten haben sich bereits so gut wie mit- einander geeinigt. Es sollen zwischen 80-90 Leute bei der Sicherheitsfirma EULEN eingestellt werden, die Leute sollen 200/250 € monatlich mehr er- halten, das [...]
die beteiligten Kontrahenten haben sich bereits so gut wie mit- einander geeinigt. Es sollen zwischen 80-90 Leute bei der Sicherheitsfirma EULEN eingestellt werden, die Leute sollen 200/250 € monatlich mehr er- halten, das sind die Spielchen der letzten 14 Tage, die Kuh ist so gut wie vom Eis. Trotzdem gab und gibt es längere Schlangen besonders in BCN.
nixus_minimax 12.08.2017
3. Hat sich erledigt
Die Guardia CIvil wird die Sicherheitskontrollen unterstützen und so für den reibungslosen Ablauf sorgen
Die Guardia CIvil wird die Sicherheitskontrollen unterstützen und so für den reibungslosen Ablauf sorgen
jschm 12.08.2017
4. das kommt davon,
wenn der Staat seine hoheitlichen Aufgaben privatisiert. Die Flughafengesellschaft hatte den Auftrag für die Sicherheitskontrollen in Barcelona an den billigsten Anbieter (Eulen) versteigert. Der zahlt nun neuen Mitarbeitern an [...]
wenn der Staat seine hoheitlichen Aufgaben privatisiert. Die Flughafengesellschaft hatte den Auftrag für die Sicherheitskontrollen in Barcelona an den billigsten Anbieter (Eulen) versteigert. Der zahlt nun neuen Mitarbeitern an den Sicherheitsschleusen nur noch 800 Euro pro Monat, 300 weniger als den übernommenen Altmitarbeitern. Ich kann die Streikenden schon verstehen, obwohl es eine Sauerei ist tausenden von Passagieren den Urlaubsbeginn zu versauen (ich bin selbst Opfer gewesen). Moral von der Geschichte: Kosteneinsparungen sind nicht immer die optimale Lösung!
Egbert.Quirl 13.08.2017
5. "leben und geniessen"" ??
Für Sie war oder ist das eine ärgerliche Situation einerseits, die Beschäftigten brauchen maximalen Streikerfolg andererseits. Für heute ist die Urabstimmung angesetzt, 200 € / Monat und nunmehr doch 80 neue Stellen [...]
Zitat von jschmwenn der Staat seine hoheitlichen Aufgaben privatisiert. Die Flughafengesellschaft hatte den Auftrag für die Sicherheitskontrollen in Barcelona an den billigsten Anbieter (Eulen) versteigert. Der zahlt nun neuen Mitarbeitern an den Sicherheitsschleusen nur noch 800 Euro pro Monat, 300 weniger als den übernommenen Altmitarbeitern. Ich kann die Streikenden schon verstehen, obwohl es eine Sauerei ist tausenden von Passagieren den Urlaubsbeginn zu versauen (ich bin selbst Opfer gewesen). Moral von der Geschichte: Kosteneinsparungen sind nicht immer die optimale Lösung!
Für Sie war oder ist das eine ärgerliche Situation einerseits, die Beschäftigten brauchen maximalen Streikerfolg andererseits. Für heute ist die Urabstimmung angesetzt, 200 € / Monat und nunmehr doch 80 neue Stellen bei der Kontrolle, allerdings wurde schon angekündigt, es ist das letzte Angebot. Das Verhalten der Mitarbeiter erinnert stark an die alte "Nadelstich- taktik der IG Metall", geringer Aufwand bei maximalem Schaden, bei einer Arbeitslosenquote von 1,8 bis 3,3% in der IGM Region Grossraum Stuttgart existiert die nur noch in der Erinnerung. So sind am heutigen Sonntag über den Tag verteilt jeweils 1-2 Stunden Streik, Näheres wissen wir morgen. -------------------- noch einen Vorschlag an SPON: in der Küstenregion von Andalusien macht sich ein neues, für Hoteliers schadendes Verhalten breit, das man als " FAKE SICKNESS" bezeichnet, die Schäden durch Touriabzocke allein in dieser Region beläuft sich auf mittlerweile 60 bis 70 Mill. €, verursacht überwiegend durch britische Touristen. Das Ganze stinkt im wahrsten Sinne des Wortes (teilweise) zum Himmel. Ein intressantes Thema für die Reiseabteilung, zeigt es doch mehr als deutlich auf, das es neben viel Sonnenschein auch sehr viel Schattenseiten gibt. mfG

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