Gesundheit
Ausgabe
50/2016

Psychologie

Was gegen Erröten hilft

Manche Menschen haben Panik vor dem Rotwerden. Auch Ramona Heinze litt unter ständiger Angst. Bis sie endlich Hilfe fand.

Michael Trippel/ DER SPIEGEL

Ramona Heinze: "Das zu schaffen ist so ein krasses Gefühl"

Von
Freitag, 12.01.2018   11:09 Uhr

Manchmal schloss sich Ramona Heinze in der Schultoilette ein. So lange, bis sich ihre Wangen nicht mehr heiß anfühlten und die roten Flecken am Dekolleté verblassten. Sie versuchte, die Haut mit kaltem Wasser zu beruhigen, und riss das Fenster auf, damit frische Luft hereinströmt. Erst wenn sie mit dem Blick in den Spiegel zufrieden war, traute sie sich wieder auf den Flur. Die langen Haare trug sie offen, wie ein Vorhang fielen sie ihr ins Gesicht.

Die Vormittage in der Schule waren für die 16-Jährige eine Qual, die Nachmittage nicht viel besser. Wenn sie shoppen ging und bemerkte, dass sie beim Anprobieren der Klamotten ins Schwitzen gekommen war, saß sie ewig in der Umkleidekabine fest. "Ich hatte Panik, dass jemandem auffallen könnte, wie rot ich geworden bin", erzählt Heinze.

Sie hat blaue Augen, blonde Haare und einen blassen Teint. Helle Typen wie sie erröten schnell. Beim Sport, in warmen Räumen, in unangenehmen Augenblicken. Die meisten Menschen belastet das nicht weiter, zumindest fühlen sie sich nicht in ihrem Leben eingeschränkt.

Heinze allerdings fürchtete diese Situationen so sehr, dass sich die Angst immer tiefer in ihre Seele fräste. Und je mehr sie sich fürchtete, desto häufiger wurde sie rot. Warum nur? Und was hilft dagegen?

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insgesamt 1 Beitrag
jlrc 12.01.2018
1. Ohr kurz und unauffällig kneifen...
Dann Fließstraße das Blut zum Ohr und fertig :)
Dann Fließstraße das Blut zum Ohr und fertig :)

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