Sport

Ferrari-Teamchef über Mick Schumacher

"Wie könnten wir zu diesem Namen Nein sagen?"

Ferrari hat Mick Schumacher vorsichtig eine Zukunft bei der Scuderia in der Formel 1 in Aussicht gestellt. "Unsere Tür ist immer offen", sagte Teamchef Maurizio Arrivabene. Gleichzeitig mahnte er zur Geduld.

DPA

Mick Schumacher

Freitag, 14.09.2018   14:19 Uhr

Der Name Mick Schumacher war zuletzt mit vielen Erfolgsmeldungen verbunden, auf dem Nürburgring feierte er gar einen Dreifachsieg. Kein Wunder, dass deshalb auch bereits über eine Formel-1-Karriere des 19-Jährigen spekuliert wird. Die Bosse von Ferrari können sich eine Zukunft Schumachers beim Traditionsrennstall jedenfalls vorstellen.

"Wie könnte Maranello zu diesem Namen Nein sagen", sagte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene über ein mögliches künftiges Interesse am Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher. "Unsere Tür ist immer offen. Die Geschichte, die Ferrari mit diesem Namen verknüpft, ist eine besondere", sagte der 61-Jährige weiter. Fünf seiner sieben WM-Titel gewann Michael Schumacher im Ferrari.

Gleichzeitig warb Arrivabene allerdings um Zurückhaltung - mit Blick auf die junge Karriere Mick Schumachers. "Lasst den Jungen Spaß haben. Wir müssen ihm Zeit geben, um zu wachsen. Er hat ohnehin genug Druck. Mick hat sich zuletzt sehr gut entwickelt."

Schumacher fährt momentan seine zweite Saison in der Formel-3-Europameisterschaft und hat nach den hervorragenden Leistungen in den vergangenen Wochen sehr gute Titelchancen. Nur noch drei Punkte trennen ihn vom durch Red Bull geförderten Spitzenreiter Dan Ticktum aus Großbritannien.

Damit scheint Schumacher eine Hürde auf dem angepeilten Weg in die Formel 1 schon aus dem Weg zu räumen. Mit einem Ergebnis unter den Top zwei im Endklassement dieser Saison hätte er schon in diesem Jahr genügend Punkte für die Superlizenz gesammelt, die für den Sprung in die Königsklasse Voraussetzung ist.

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aev/sid

insgesamt 2 Beiträge
meresi 14.09.2018
1. Take it easy
Junger Mann, aber riskier nicht alles für den Erfolg. Viel Glück
Junger Mann, aber riskier nicht alles für den Erfolg. Viel Glück
flohzirkusdirektor 14.09.2018
2. "Gleichzeitig mahnte er zur Geduld"
Erinnert mich ein wenig an die Personalpolitik der U.S.-Army: Leute, die man ad hoc nicht braucht, aber vielleicht einmal brauchen könnte, bekommen irgendeinen exotischen, völlig neu kreierten Posten - beispielsweise [...]
Erinnert mich ein wenig an die Personalpolitik der U.S.-Army: Leute, die man ad hoc nicht braucht, aber vielleicht einmal brauchen könnte, bekommen irgendeinen exotischen, völlig neu kreierten Posten - beispielsweise Verbindungsoffizier einer Army National Guard bei der Bundeswehr - als Wartegleis. Dumm nur, manche bleiben dort für ewig ...

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