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Wehrlein und Mercedes trennen sich

"Kein konkurrenzfähiges Cockpit": Mercedes und Pascal Wehrlein haben das Ende ihrer Zusammenarbeit bekannt gegeben. Zuletzt war für den 23-Jährigen bereits kein Platz mehr in der Formel 1.

imago/ HochZwei

Pascal Wehrlein

Freitag, 14.09.2018   15:14 Uhr

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Pascal Wehrlein und Mercedes trennen sich. Beide Seiten teilten mit, dass sie den zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern werden. Der 23 Jahre alte Wehrlein gehörte sechs Jahre lang zum Nachwuchsprogramm bei Mercedes. Er fährt derzeit im Deutschen Tourenwagen Masters für den deutschen Autobauer. "Jetzt ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen", sagte Wehrlein. Seine Zukunftspläne ließ er offen.

2013 stieg er in die DTM ein und wurde 2015 jüngster Champion in der Geschichte der Serie. Mit der Unterstützung von Mercedes wechselte Wehrlein 2016 in die Formel 1, fuhr 2016 für Manor und 2017 für Sauber. In diesem Jahr erhielt er kein Cockpit und kehrte zurück in die DTM. Am Ende des Jahres beendet Mercedes sein Engagement in der Serie.

"Leider konnten wir Pascal kein konkurrenzfähiges Cockpit für das nächste Jahr anbieten", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. "Das soll ihm die bestmögliche Chance geben, andernorts eine Möglichkeit zu finden, die seinem Talent entspricht."

jan/dpa

insgesamt 9 Beiträge
ein-berliner 14.09.2018
1. Typisches Zeugnis
Er hat sich stets bemüht...
Er hat sich stets bemüht...
chrismuc2011 14.09.2018
2.
#1: Ja, genau so ist es. Im gegenseitigen Einverständnis, natürlich!
#1: Ja, genau so ist es. Im gegenseitigen Einverständnis, natürlich!
haralddemokrat 14.09.2018
3. Platz
für Mick Schuhmacher?
für Mick Schuhmacher?
Referendumm 14.09.2018
4. Logische Konsequenz
Aktuell tönt und zetert Mercedes-F1-Chef T. Wolff herum, was sich andere Teams einbilden würden, ihren ach so tollen Junior E. Ocon kein Cockpit zu geben. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Selber setzt Wolff auf [...]
Aktuell tönt und zetert Mercedes-F1-Chef T. Wolff herum, was sich andere Teams einbilden würden, ihren ach so tollen Junior E. Ocon kein Cockpit zu geben. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Selber setzt Wolff auf den drittklassigen Bottas - selbstverständlich als Wasserträger für Hamilton - will aber, dass fremde Teams die Ausbildung für E. Ocon übernehmen, damit der - vielleicht eines Tages - ein Mercedes-Cockpit bekommt. Ja, gehts noch? Dieselben miesen Spielchen trieb dieser Typ mit Pascal Wehrlein. Wehrlein, ein sehr guter F1-Fahrer (zumindest im Vergleich zu seinen F1-Teamkollegen) wurde ausgebootet, damit der drittklassige Bottas dem Hamilton nicht auf die Nerven gehen kann. Ein Wehrlein hätte es nämlich mit einem Hamilton locker aufgenommen. Aber ein zweites "Krieg der Sterne" wollte man nicht. Jetzt sitzt Ocon OHNE F1-Vertrag da und es wird für ihn verdammt schwer, noch was geeignetes zu finden. Eine hervorragende Ausbildung darf man bei Mercedes-Rennsport durchlaufen, bis eben zum Abstellgleis. Und dann gibts welche, die den (bis dato auch eher drittklassigen) Mick Schumacher zu Mercedes hinbringen wollen? Ne, aktuell macht Ferrari diesbezüglich den besseren Job - da fährt wenigstens in 2019 der Junior C. Leclerc neben Vettel und Kimi "darf" zurück zu Sauber. Arrivabene hat sich doch schon zu Mick Schumacher geäußert: Wie kann man diesem Namen nicht die Tür öffnen?
cassidy72 14.09.2018
5.
Artikel nicht gelesen? Mercedes kann ihm kein Cockpit anbieten, weil sie Ende 2018 aus der DTM aussteigen
Artikel nicht gelesen? Mercedes kann ihm kein Cockpit anbieten, weil sie Ende 2018 aus der DTM aussteigen

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