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BVB-Geschäftsführer

Dortmund verlängert mit Watzke bis 2022

Auf der Trainerbank wird munter gewechselt, auf Chefebene herrscht beim BVB dafür Kontinuität: Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat seinen Vertrag in Dortmund vorzeitig um drei Jahre verlängert.

AFP

Hans-Joachim Watzke

Dienstag, 13.02.2018   14:52 Uhr

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund setzt auch in der Zukunft auf Hans-Joachim Watzke. Der Vertrag des 58-Jährigen wird ebenso verlängert wie der Kontrakt von Co-Geschäftsführer Thomas Treß. Carsten Cramer wird obendrein zum weiteren Geschäftsführer bestellt.

"Die sportlich und wirtschaftlich außerordentlich erfolgreiche Entwicklung von Borussia Dortmund seit dem Jahr 2005 ist untrennbar verbunden mit dem Wirken von Hans-Joachim Watzke und seinem Geschäftsführerkollegen Thomas Treß", wird BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball auf der Webseite des Klubs zitiert.

Der ursprünglich bis 31. Dezember 2019 laufende Vertrag von Watzke wird vorzeitig bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Watzke wird auch weiterhin als Vorsitzender der Geschäftsführung fungieren. Unter seiner Führung wird der Umsatz der Schwarz-Gelben in diesem Geschäftsjahr erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro betragen.

Der Kontrakt von Treß, bislang bis zum 30. Juni 2020 befristet, wird vorzeitig bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Der bisherige Prokurist Carsten Cramer wird mit Wirkung zum 1. März 2018 als weiterer Geschäftsführer bestellt. Auch sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2022.

Die für den BVB positive Entwicklung im Bereich Marketing und Vertrieb wiederum sei in erster Linie der Expertise Cramers zu verdanken. Rauball: "Insofern ist sein Aufrücken in die Geschäftsführung folgerichtig und der Bedeutung seiner Geschäftsfelder angemessen."

mon/sid

insgesamt 74 Beiträge
rudolf_mendt 13.02.2018
1. Roll The Bones
Na, super. Dann können die Bajuwaren zumindest bis 2022 das Meisterbier kaltstellen. Nachdem auch der effzeh beschlossen hat, sich den Herausforderungen der 1. Bundesliga zu entziehen. Ich meine, wer soll es denn machen? Red [...]
Na, super. Dann können die Bajuwaren zumindest bis 2022 das Meisterbier kaltstellen. Nachdem auch der effzeh beschlossen hat, sich den Herausforderungen der 1. Bundesliga zu entziehen. Ich meine, wer soll es denn machen? Red Bull?
gnarze 13.02.2018
2. Watzke
Watzke ist ein guter Kaufmann, allerdings steht der Verein nun am Wendepunkt. Weiter nur Ausbildungsverein oder bei den Großen mitmischen, was finanzielles Umdenken erfordert. Die Fans jedenfalls scheinen auf Dauer nicht mit [...]
Watzke ist ein guter Kaufmann, allerdings steht der Verein nun am Wendepunkt. Weiter nur Ausbildungsverein oder bei den Großen mitmischen, was finanzielles Umdenken erfordert. Die Fans jedenfalls scheinen auf Dauer nicht mit Ersterem zufrieden zu sein, immerhin gingen die Umsätze aus dem Merchandising das erste Mal leicht zurück.
aprilhh 13.02.2018
3.
Alles richtig gemacht! Seine Macht im Verein gefestigt und sämtliche aufkommende Kritik an seinen Entscheidungen im Keim erstickt. Musste schon lachen als er am Sonntag was von „der Verein ist größer als jeder einzelne“ [...]
Alles richtig gemacht! Seine Macht im Verein gefestigt und sämtliche aufkommende Kritik an seinen Entscheidungen im Keim erstickt. Musste schon lachen als er am Sonntag was von „der Verein ist größer als jeder einzelne“ schwadronierte, dennoch nicht müde wurde zu betonen das es „sein Verein“ ist. Dabei war ihm der Frust über die sportliche Situation schon anzumerken. Aber was hat er im Sommer 2013 verlauten lassen? „Es wird nie wieder so ein großen Vorsprung geben“ .. Zitat des Jahrzehnts. Genauso peinlich wie Hoeneß oder die Konsorten vom hsv.
Oihme 13.02.2018
4. Gut!
Als Borusse weiß man den Verein damit auch weiterhin in ausgezeichneten Händen. Watzke weiß ebenfalls, dass seine Mission beim BVB noch nicht erfüllt ist. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen (die 2011/12 noch nicht da [...]
Als Borusse weiß man den Verein damit auch weiterhin in ausgezeichneten Händen. Watzke weiß ebenfalls, dass seine Mission beim BVB noch nicht erfüllt ist. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen (die 2011/12 noch nicht da waren), sind in 1-2 Jahren spätestens nach dem neuen Ausrüstervertrag vorhanden, sein Angriff auf den FC Bayern wird danach kommen, das ist sicher.
Levator 13.02.2018
5. Der Chef-Ausbilder
bleibt dem BVB also erhalten. Die Bayern jedenfalls werden es ihm danken. Ob es die Fans, Aktionäre und der Ausrüster gleichsam tun, bleibt zu bezweifeln.....
bleibt dem BVB also erhalten. Die Bayern jedenfalls werden es ihm danken. Ob es die Fans, Aktionäre und der Ausrüster gleichsam tun, bleibt zu bezweifeln.....
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