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Bundesliga-Vorschau

"Sei ein Eichhörnchen, Schalke"

Das BVB-Lager schwebt auf Wolke sieben-null. Und auf Schalke wünscht man sich nach fünf Niederlagen etwas mehr Nagetier-Mentalität. So tippen Fan-Experten und die SPON-Redaktion den 6. Spieltag.

Getty Images

Schalkes Matija Nastasic (l.) nach einem Gegentor

Von
Freitag, 28.09.2018   07:01 Uhr
6. Spieltag
Hertha BSC
-
2 : 0
Bayern
Endstand
TORE und KARTEN
23. Min. -
V. Ibišević
(Hertha BSC)
40. Min. -
V. Ibišević
(Hertha BSC)
44. Min. -
O. Duda
(Hertha BSC)
48. Min. -
J. Kimmich
(Bayern)
90. Min. -
J. Dilrosun
(Hertha BSC)
90. Min. -
O. Duda
(Hertha BSC)
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Hertha BSC-Experten
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Wir sind ein Blog aus leidenschaftlichen Hertha-Fans, die aus einer kritisch-analytischen Perspektive den täglichen Wahnsinn Hertha BSC mit unserer Community teilen. Unser Blog bringt Vorberichte, Nachberichte und Einzelkritiken zu allen Wettbewerben, sowie tages- und wochenaktuelle Beiträge zu verschiedensten Themen rund um unsere „alte Dame“. Um zu zeigen, dass wir neben dem Schreiben und Lesen auch das Sprechen beherrschen, sind wir in regelmäßigen Abständen auch über unseren hausgebrauten Podcast zu hören.
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Stimmung

Alle mal locker durch die Hose atmen. Die Niederlage in Bremen ist ein Dämpfer, aber keine Katastrophe. Sowohl die grandiose Leistung gegen die Borussia als auch der schwache Auftritt an der Weser sind nicht die Messlatten dieser Saison. Es bleibt ein sehr guter Saisonstart, nichts muss in Frage gestellt werden.

Form

Der Ausfall von Mittelfeldmotor Marko Grujic tut der Mannschaft extrem weh, ohne ihn fehlt sehr viel Präsenz im Zentrum. Nun wird auch Rune Jarstein gegen die Bayern fehlen. Hoffnung macht die weiterhin herausragende Form von Javairo Dilrosun und das gute Comeback von Abwehrkante Karim Rekik.

Gefühlslage

Ein ausverkauftes Olympiastadion, Flutlichtspiel, der große FC Bayern zu Gast - es ist alles für ein sehr schönes Fußballspiel angerichtet. Die Jungs sollen einfach kicken, Spaß haben und sich nicht hinten reinstellen. Gegen München darf man verlieren, das wie spielt hier die entscheidende Rolle. Vielleicht kann man die Bayern - wie der FC Augsburg - ja sogar ärgern.

Miasanrot
Bayern-Experten
Miasanrot
Wir sind Bayern-Fans und wollen unseren Lesern durch Spielberichte, Taktikanalysen, Podcasts und regelmäßige Round-ups zu Profis, Frauen und Amateuren ein komplettes Bild des FC Bayern München vermitteln. Uns eint die Leidenschaft für den FC Bayern und der Wunsch nach unaufgeregten, fundierten Analysen jenseits von reißerischen Schlagzeilen und Schwarz-Weiß-Denken.
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Stimmung

Die Bayern haben erstmals in dieser Saison Punkte gelassen. Beim unnötigen Unentschieden gegen Augsburg waren die eigene Chancenverwertung und individuelle Fehler wieder ein Thema. Gerade der erste Punkt verfolgte die Bayern schon in Lissabon und auf Schalke.

Form

Hertha hat den Münchnern in den vergangenen drei Bundesliga-Spielen ein Unentschieden abgetrotzt. Meist hat extreme Mannorientierung den Bayern den Zahn gezogen. Es reichte dabei aber eben auch maximal zum Unentschieden, gewonnen haben die Berliner seit 14 Spielen nicht mehr gegen die Münchner.

Gefühlslage

Solange Pál Dárdai Trainer in Berlin ist, werden die Münchner die Spiele gegen die alte Dame zumindest nicht hoch gewinnen. Dárdai schafft es, dass seine Spieler extrem motiviert und fokussiert in die Partie gehen. Kovac ist daher taktisch gefordert.

So tippt der SPON-Experte
Von Christian Helms

"Wäre dieser späte Ausgleichstreffer der Augsburger in der Münchner Arena doch bloß nicht gefallen", dürften nicht wenige Hertha-Fans klagen. So aber wird Bayern-Coach Niko Kovac sicher wieder ein wenig mehr in Richtung Bestbesetzung rotieren. Tipp: klarer Erfolg der Münchner - mit mindestens zwei Lewandowski-Toren.

Christian Helms
Jahrgang 1978, studierte Rechts-, Politikwissenschaft & Soziologie in Hamburg und Hagen. Journalistenschule in Berlin. Anschließend Redakteur bei sportal.de, Redakteur und CvD bei sportdigital in Hamburg, Autor für verschiedene Print- und Online-Medien. Seit Februar 2015 freie Mitarbeit, seit Juli 2017 Redakteur im Sportressort von SPIEGEL ONLINE.
  • E-Mail: Christian.Helms@spiegel.de
  • Twitter:
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Christian Helms
ist Redakteur im Sportressort von SPIEGEL ONLINE.
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Schalke
-
1 : 0
Mainz 05
Endstand
TORE und KARTEN
11. Min. -
A. Schöpf
(Schalke)
55. Min. -
A. Schöpf
(Schalke)
58. Min. -
S. Bell
(Mainz 05)
88. Min. -
G. Burgstaller
(Schalke)
90. Min. -
J. Boëtius
(Mainz 05)
Hassan Talib Haji
Schalke-Experte
Hassan Talib Haji
Ich bin Hassan Talib Haji, Jahrgang 1981, geboren in Mombasa (Kenia). Der FC Schalke 04 hat mich 1986 als Fünfjährigen im altehrwürdigen Parkstadion in seinen Bann gezogen und seither nicht mehr losgelassen.
Hassan Talib Haji
Der FC Schalke 04 hat mich 1986 als Fünfjährigen im altehrwürdigen Parkstadion in seinen Bann gezogen und seither nicht mehr losgelassen.

Stimmung

Fühle dich hier wie zu Hause. Leg deine Füße hoch und gönn dir die drei Punkte. Ein kurzer Rückblick auf die ersten fünf Ligaspiele. Langsam steht es mir bis oben hin. Die Königsblauen gehen den Bach runter und gefühlt regt sich niemand darüber auf. Das könnte sich am Samstag gegen Mainz 05 ändern. Schalke droht die Fans in der Arena zu verlieren.

Form

Gegen Freiburg "das beste Spiel" gemacht, sagt Christian Heidel. Dafür kann man sich nichts kaufen. Zum Personal: Nach jetzigem Stand scheint kein neuer Verletzter hinzugekommen zu sein. Weston McKennie stieg wieder ins Teamtraining ein.

Gefühlslage

Es muss eine Reaktion folgen. Schalke 04 befindet sich in einer äußerst kritischen Situation. Das Saisonziel – mit der Entourage auch nächstes Jahr durch Europa zu tingeln – hat die Mannschaft von Domenico Tedesco wohl schon weggeschmissen. Was willst du nun tun? Klein anfangen. Sei ein Eichhörnchen, Schalke! Fange an, endlich zu sammeln – am besten Punkte. Viele davon.

Thierry Misamer
Mainz 05-Experte
Thierry Misamer
Geboren im FCK-Land führte der heute 44-Jährige lange ein einsames Dasein bis er dann Ende des letzten Jahrtausends, während des BWL Studiums in Mainz, endlich seine fußballerische Heimat fand. Gerade noch rechtzeitig also, um die Spielerlegende Jürgen Klopp kennengelernt zu haben. Der langjährige Mitherausgeber des Mainzer Fanzines „Die TORToUR“ bezeichnet als seinen größten sportlichen Erfolg, dass im Pass seiner Tochter „geboren in Mainz, (20)05“ steht.
Thierry Misamer
Der langjährige Mitherausgeber des Mainzer Fanzines „Die TORToUR“ bezeichnet als seinen größten sportlichen Erfolg, dass im Pass seiner Tochter „geboren in Mainz, (20)05“ steht.

Stimmung

Auch das etwas trostlose 0:0 gegen Wolfsburg tut der positiven Stimmung keinen Abbruch. Die Einschätzung von Sandro Schwarz, dass es auch ein Erfolg sei, solche Spiele nicht zu verlieren, wird in der Breite geteilt. Diese gesunde Erwartungshaltung steht uns ziemlich gut.

Form

Wie alles hat auch der Gruselkick vom Mittwoch zwei Seiten: Es fällt uns offensichtlich schwer, Chancen zu erspielen. Aber mit einer derart jungen und neu zusammengestellten Mannschaft nur drei Tore in fünf Spielen zu kassieren, ist aller Ehren wert.

Gefühlslage

Seit Christian Heidel auf Schalke ist, haben wir alle vier Duelle zu null verloren. Es drängt sich die Befürchtung auf, dass wir wie in Leverkusen erneut Aufbauhilfe leisten und am Ende torlos aus dieser englischen Woche kommen.

So tippt der SPON-Experte
Von Christian Helms

Geschichte wiederholt sich nicht, heißt es. In diesem Fall aber läuft alles exakt wie vor zwei Jahren: Schalke kommt katastrophal aus den Startlöchern, am sechsten Spieltag gibt es dann den großen Befreiungsschlag. Mainz ist keinesfalls acht Punkte besser als Schalke, wie es die Tabelle aktuell suggeriert. Nach dem Spiel werden es auch nur noch fünf sein.

Christian Helms
Jahrgang 1978, studierte Rechts-, Politikwissenschaft & Soziologie in Hamburg und Hagen. Journalistenschule in Berlin. Anschließend Redakteur bei sportal.de, Redakteur und CvD bei sportdigital in Hamburg, Autor für verschiedene Print- und Online-Medien. Seit Februar 2015 freie Mitarbeit, seit Juli 2017 Redakteur im Sportressort von SPIEGEL ONLINE.
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Christian Helms
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Hoffenheim
-
1 : 2
RB Leipzig
Endstand
TORE und KARTEN
14. Min. -
Á. Szalai
(Hoffenheim)
22. Min. -
M. Sabitzer
(RB Leipzig)
34. Min. -
S. Ilsanker
(RB Leipzig)
53. Min. -
Y. Poulsen
(RB Leipzig)
62. Min. -
I. Konaté
(RB Leipzig)
73. Min. -
Y. Poulsen
(RB Leipzig)
90. Min. -
A. Kramarić
(Hoffenheim)
Heiko Walkenhorst
Hoffenheim-Experte
Heiko Walkenhorst
1964 in der Fußballdiaspora Heidelberg geboren konnte nur eines aus ihm werden: Student. 2006 kam Hoffenheim-Fan dazu, 2007 die 1. Dauerkarte sowie Gründung von Deutschlands 1. „Akademikerfanclubs“, auch weil es an Herz noch keinem Fan mangelte. Nachdem er ähnlich herzlich willkommen geheißen wurde wie die TSG selbst, war klar, dass es eine gute Sache ist, die Spaß macht – und das ist ja die Hauptsache, gerade bei Nebensachen.
Heiko Walkenhorst
1964 in der Fußballdiaspora Heidelberg geboren konnte nur eines aus ihm werden: Student. 2006 kam Hoffenheim-Fan dazu, 2007 die 1. Dauerkarte sowie Gründung von Deutschlands 1. „Akademikerfanclubs“, auch weil es an Herz noch keinem Fan mangelte.

Stimmung

Dienstagsspiel? So la la. Punkte? Oh, là là. Endlich stehen wir in der oberen Tabellenhälfte - auf Platz neun. Nun gegen Platz acht, beste Chancen also, sich da oben zu etablieren. Wenn jetzt die Spielweise der A-Mannschaft und das Glück der B-Mannschaft zusammenkommen, gibt es wieder so ein Fest wie bei den vergangenen Aufeinandertreffen der beiden.

Form

Die jüngsten Partien haben gezeigt, dass jeder in der Lage ist, die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Durch die Rotationen sehen wir uns bestens gewappnet. Trotz der Verletztenliste und der Belastung der vergangenen  Wochen erwarten wir vierzehn fitte Nagelsmänner. Bei denen die Luft hoffentlich nicht nur bis zur 80. Minute reicht. Aber gegen den Gegner wird das klappen.

Gefühlslage

Auch wenn die Ergebnisse bisher nicht immer stimmten, die Erlebnisse tun es. Und das ist nur aus Fansicht gesprochen. Wie muss sich das erst als Spieler anfühlen? Donezk, Dortmund, Hannover - und jetzt Leipzig, Dienstag dann Manchester City. Es ist ein Irrsinn! Ein Rausch! Ein Traum! Wie schafft man es, dass dieses Gefühl anhält? Der Regionalmund weiß das: "Weida schaffe!"

Matthias Kießling
RB Leipzig-Experte
Matthias Kießling
Seit 2010 blogge ich unter rotebrauseblogger.de über alles, was rund um RB Leipzig passiert. Aus einer spinnerten Idee, entstanden in der Elternzeit, wurde eine umfängliche Begleitung des Clubs und all seiner Nebengeräusche. Nüchtern im Ton, emphatisch in der Sache. Seit Clubgründung vom interessierten Beobachter zum Fan des sportlichen Teils des Vereins geworden und trotzdem interessierter Beobachter geblieben. Seit 2012 bei fast jedem Spiel zu Hause oder auswärts dabei.
Matthias Kießling
Seit 2010 blogge ich unter rotebrauseblogger.de über alles, was rund um RB Leipzig passiert.

Stimmung

Von der Weltuntergangsstimmung nach dem Spiel gegen Salzburg hin zu Hochgefühlen wegen der vier Bundesligaspiele am Stück ohne Niederlage binnen nicht mal einer Woche. Am erstaunlichsten: Gegen Stuttgart hat RBL dabei nicht nur erfolgreich, sondern sogar ansehnlich Fußball gespielt.

Form

Die große Rotation hat bei RB Leipzig ausgedient. Nur noch punktuell soll nun gewechselt werden. Luxusprobleme auf einigen Positionen inklusive. Mukiele oder Laimer? Augustin oder Werner? Saracchi oder Halstenberg? Weniger Rotation bedeutet mehr Eingespieltheit, aber eventuell auch mehr Unzufriedenheit bei denen, die dann länger auf der Bank sitzen.

Gefühlslage

0:4 und 2:5 hieß es in der Vorsaison gegen Hoffenheim. Der logische nächste Schritt wäre nun eigentlich die Zahl sechs. Offensiv ist die TSG jedenfalls schon wieder gut drauf, auch wenn es in der Chancenverwertung noch hapert. Vielleicht kann man ja auch auf einen Passus in den Nagelsmann-Verträgen hoffen, der ihm das Gewinnen gegen den künftigen Arbeitgeber untersagt.

So tippt der SPON-Experte
Von Christian Helms

Für viele Bundesliga-Nostalgiker ist es natürlich immer noch eine Paarung, an der man sich reiben kann. Spielerisch ist es aber eine der attraktiveren Begegnungen der Liga: RB Leipzig kommt nach der Mini-Krise in der Europa League immer besser in die Saison, Julian Nagelsmann wird sich für seinen zukünftigen Arbeitgeber auch etwas Besonderes ausgedacht haben. Remis.

Christian Helms
Jahrgang 1978, studierte Rechts-, Politikwissenschaft & Soziologie in Hamburg und Hagen. Journalistenschule in Berlin. Anschließend Redakteur bei sportal.de, Redakteur und CvD bei sportdigital in Hamburg, Autor für verschiedene Print- und Online-Medien. Seit Februar 2015 freie Mitarbeit, seit Juli 2017 Redakteur im Sportressort von SPIEGEL ONLINE.
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Stuttgart
-
2 : 1
Werder
Endstand
TORE und KARTEN
19. Min. -
A. Donis
(Stuttgart)
26. Min. -
P. Bargfrede
(Werder)
34. Min. -
M. Gomez
(Stuttgart)
36. Min. -
M. Veljković
(Werder)
47. Min. -
A. Donis
(Stuttgart)
66. Min. -
Y. Osako
(Werder)
68. Min. -
R. Zieler
(Stuttgart)
75. Min. -
G. Castro
(Stuttgart)
78. Min. -
E. Thommy
(Stuttgart)
Christian Prechtl
Stuttgart-Experte
Christian Prechtl
Christian Prechtl geht seit 1977 ins Neckarstadion. Er ist Mitglied, Dauerkarteninhaber und Fan des VfB Stuttgart. In seinem Blog By the way schreibt er wöchentlich über Fußball und Gesellschaft im Allgemeinen und den VfB im Besonderen. Dafür nominierte ihn die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur für die Shortlist bei der Wahl zum Fußball-Blog des Jahres. Als Vorstand des FC PlayFair! engagiert er sich für mehr Integrität und weniger Profitgier im Profifußball. Prechtl ist verheiratet und hat drei Kinder.
Christian Prechtl
Christian Prechtl geht seit 1977 ins Neckarstadion. Er ist Mitglied, Dauerkarteninhaber und Fan des VfB Stuttgart.

Stimmung

Verzweiflung, Not und Schrecken, hinweg von diesem Flecken! Am besten mit einem hohen Sieg die immer stärker werdende Panik unter den Fans aus dem Stadion schießen. Wer allerdings die bisherigen Spiele des VfB gesehen hat, der wird an so ein Szenario nicht glauben können.

Form

Wer wagt, gewinnt. Und wer nichts wagt, der gewinnt auch nichts. Und der VfB wagt gar nichts, zeigt gar nichts - außer schönen Trikots -, macht gar nichts. Wenn ein erkennbares Konzept und Siegeswille Maßstäbe für die Form sind, dann kann die Form der Mannschaft inklusive Trainer derzeit nur mit "nicht-existent" bezeichnet werden.

Gefühlslage

Ratlosigkeit. Steht der "Korkout" an? Scheitert auch der gefühlt zehnte Trainer in Folge an diesem Virus, das den VfB seit Jahren daran hindert, Erfolge dauerhaft zu machen? Oder ist gar der Trainer selbst schuld? Was bleibt, ist die Hoffnung. Denn gegen Werder war häufig schon Spektakel.

Johanna Göddecke
Werder-Expertin
Johanna Göddecke
Johanna Göddecke, 25 Jahre alt, seit elf Jahren Werder-Fan, gebürtig aus dem Sauerland und wohnt seit vier Jahren in Bremen. Vorsitzende des Werder Fanclubs #twerder  (Twitter: @WFCTWERDER), welcher im Frühjahr 2016 die #greenwhitewonderwall initiiert hat und eine der Stimmen vom @Weserfunk, einem Werder Podcast.
Johanna Göddecke
Johanna Göddecke, 25 Jahre alt, seit elf Jahren Werder-Fan, gebürtig aus dem Sauerland und wohnt seit vier Jahren in Bremen.

Stimmung

"Werder Bremen - Bayern-Jäger." Das kommt davon, wenn man eine Nacht lang auf Tabellenplatz zwei steht. Es ist eine schöne Momentaufnahme, aber kein Grund abzuheben. Genießen und weiterarbeiten ist die Devise.

Form

In Stuttgart sahen wir in den vergangenen Jahren selten gut aus. Zeit, das zu ändern. Es sind alle Spieler fit, und der Trainer hat wieder die Qual der Wahl, 18 Spieler auszusuchen.

Gefühlslage

Das Spiel gegen Hertha BSC war seit langem das Beste, was ich von Werder gesehen habe. Das Spiel hätte noch ewig dauern können. Wenn wir so gegen die angeknacksten Schwaben antreten, könnte der erste Auswärtssieg in Stuttgart seit 2013 winken.

So tippt der SPON-Experte
Von Christian Helms

Die Werder-Fans sind (wie so oft) begeistert - ausnahmsweise aber mal zu Recht. Ungeschlagen, etliche spannende Spieler im Kader, mit Nuri Sahin jetzt noch einmal Erfahrung und Qualität dazubekommen. Eigentlich die klassische Situation, um etwas zu selbstsicher zu sieglosen Stuttgartern zu reisen. Ein knapper Heimsieg.

Christian Helms
Jahrgang 1978, studierte Rechts-, Politikwissenschaft & Soziologie in Hamburg und Hagen. Journalistenschule in Berlin. Anschließend Redakteur bei sportal.de, Redakteur und CvD bei sportdigital in Hamburg, Autor für verschiedene Print- und Online-Medien. Seit Februar 2015 freie Mitarbeit, seit Juli 2017 Redakteur im Sportressort von SPIEGEL ONLINE.
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Wolfsburg
-
2 : 2
M'gladbach
Endstand
TORE und KARTEN
5. Min. -
N. Elvedi
(M'gladbach)
7. Min. -
A. Pléa
(M'gladbach)
12. Min. -
R. Steffen
(Wolfsburg)
18. Min. -
C. Kramer
(M'gladbach)
37. Min. -
J. Brooks
(Wolfsburg)
48. Min. -
T. Hazard
(M'gladbach)
55. Min. -
R. Steffen
(Wolfsburg)
59. Min. -
W. Weghorst
(Wolfsburg)
Antonia Menge
Wolfsburg-Expertin
Antonia Menge
Ich bin Antonia, 19 Jahre alt und leidenschaftlicher Fan vom VfL Wolfsburg. Ich bin im Revier der Wölfe aufgewachsen und habe mich von Jahr zu Jahr mehr als Teil des Rudels gefühlt. Mir ist es egal, was andere über Wolfsburg denken – für mich ist die Stadt Heimat und das Stadion ein zweites Zuhause.
Antonia Menge
Mir ist es egal, was andere über Wolfsburg denken – für mich ist die Stadt Heimat und das Stadion ein zweites Zuhause.

Stimmung

Das sechste Unentschieden gegen Mainz in Folge - überrascht ist hier keiner. Dass der VfL seine Chancen in der ersten Hälfte nicht genutzt hat, ist ärgerlich. Dass er in der zweiten kaum welche kreiert hat, noch viel mehr. Acht Punkte aus fünf Spielen sind aber mehr als erwartet, dementsprechend ist die Stimmung noch im grünen Bereich.

Form

Unsere rechte Seite bereitet mir Sorgen. William ist zu fehleranfällig, Mehmedi gelingt offensiv fast nichts - wenn dann auch noch Brekalo und Roussillon auf der linken Seite nicht ihren besten Tag haben, schießt der VfL halt auch kein Tor.

Gefühlslage

Gladbach, Bayern, Dortmund, Leipzig - so lauten die nächsten vier Heimspiele in Wolfsburg. Da ist Gladbach noch der vermeintlich leichteste Gegner. Somit sollte man zumindest punkten, damit der gute Saisonstart nicht völlig in Vergessenheit gerät. Vielleicht ist gegen auswärtsschwache Gladbacher sogar mehr drin.

Marc Basten
M'gladbach-Experte
Marc Basten
Geboren 1967 in Aachen, wurde er im Kindesalter mit dem Borussia-Virus infiziert, als er Netzers legendäres Tor im Pokalfinale '73 sah. Seitdem verfolgt er Borussia Mönchengladbach mit großer Leidenschaft. Im Jahr 2000 gründete er das Online-Magazin TORfabrik.de, für welches er seitdem als verantwortlicher Chefredakteur unter dem Motto „fachlich, sachlich, kritisch, fair“ über die Fohlenelf schreibt.
Marc Basten
Geboren 1967 in Aachen, wurde er im Kindesalter mit dem Borussia-Virus infiziert, als er Netzers legendäres Tor im Pokalfinale '73 sah.

Stimmung

Der Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt war die richtige Antwort auf die erste Saisonniederlage in Berlin. Die Borussen können nun ohne Panikattacken die beiden Auswärtsspiele in Wolfsburg und München angehen.

Form

Gegen Frankfurt ging es wieder in die richtige Richtung, die Personalentscheidungen von Dieter Hecking passten. In Wolfsburg dürfte Christoph Kramer wieder zum Zuge kommen, dazu steht das Debüt von Zugang Michael Lang als Rechtsverteidiger bevor. Möglicherweise steht Lars Stindl erstmals wieder im Aufgebot.

Gefühlslage

Borussia gibt auswärts oft Rätsel auf, dazu ist Wolfsburg traditionell ein ganz mieses Pflaster. Doch Wolfsburg bietet trotz des guten Saisonstarts einiges an. Vieles spricht für ein interessantes Spiel, bei dem es diesmal nicht mit leeren Händen zurück nach Gladbach geht.

So tippt der SPON-Experte
Von Christian Helms

Der VfL Wolfsburg hat von seinen acht Punkten vier daheim und vier auswärts geholt. Es scheint ihnen komplett egal zu sein, wo sie spielen - anders Borussia Mönchengladbach (neun Heimpunkte, ein Auswärtspunkt). Da dieses Spiel nicht am Niederrhein stattfindet: Sieg Wolfsburg.

Christian Helms
Jahrgang 1978, studierte Rechts-, Politikwissenschaft & Soziologie in Hamburg und Hagen. Journalistenschule in Berlin. Anschließend Redakteur bei sportal.de, Redakteur und CvD bei sportdigital in Hamburg, Autor für verschiedene Print- und Online-Medien. Seit Februar 2015 freie Mitarbeit, seit Juli 2017 Redakteur im Sportressort von SPIEGEL ONLINE.
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Nürnberg
-
3 : 0
Düsseldorf
Endstand
TORE und KARTEN
28. Min. -
H. Behrens
(Nürnberg)
32. Min. -
A. Morales
(Düsseldorf)
64. Min. -
M. Ishak
(Nürnberg)
68. Min. -
J. Zimmer
(Düsseldorf)
78. Min. -
F. Palacios-Martínez
(Nürnberg)
Felix Amrhein
Nürnberg-Experte
Felix Amrhein
In Würzburg geboren, führte der Weg zunächst weit weg vom 1. FC Nürnberg gen Osten. Mit Hans Meyer und Marek Mintal wuchs die Liebe zum Glubb. Seit 2014 spricht Felix im Podcast Total beglubbt über den Verein, der ihm schlaflose Nächte bereitet.
Felix Amrhein
In Würzburg geboren, führte der Weg zunächst weit weg vom 1. FC Nürnberg gen Osten. Mit Hans Meyer und Marek Mintal wuchs die Liebe zum Glubb. Seit 2014 spricht Felix im Podcast Total beglubbt über den Verein, der ihm schlaflose Nächte bereitet.

Stimmung

Der FCN ist gegen Dortmund böse gelandet. Die allgemeine Stimmung nach dem ersten Schock war aber: Mund abwischen, weiter machen. Die Mannschaft hat sich einen Kredit erspielt und so werden die Glubberer am Samstag bedingungslos hinter ihrem Team stehen, auch wenn die Ohrfeige noch nachhallt.

Form

Michael Köllner wollte sein Team dem BVB anpassen und hat sich komplett verzockt. Gegen Düsseldorf wird es die Rolle rückwärts geben. Mit Petrak und Ishak sah man gegen die direkten Konkurrenten bislang meist gut aus. Auch die gewohnte Viererkette sollte die Mannschaft stabilisieren.

Gefühlslage

Heimspiel gegen Düsseldorf? Da hat der FCN noch eine Rechnung vom letzten Spieltag der Vorsaison offen. Obendrein wollen die Spieler Wiedergutmachung leisten. Deshalb bleiben die Punkte diesmal in Nürnberg.

Beate Müller-van Ißem
Düsseldorf-Expertin
Beate Müller-van Ißem
Beate Müller-van Ißem lebt in ihrer Heimatstadt Düsseldorf und hatte auch familiär keine wirkliche Wahl. Alle Versuche, sich mit Segeln und Politik von ihrer leidvollen Leidenschaft für die launische Diva abzulenken, waren zum Scheitern verurteilt. Vereinsmitglied, Dauerkarteninhaberin und trotz allem unerschütterlich überzeugt vom Klassenerhalt (und dem frühen Pokalaus).
Beate Müller-van Ißem
Vereinsmitglied, Dauerkarteninhaberin und trotz allem unerschütterlich überzeugt vom Klassenerhalt (und dem frühen Pokalaus).

Stimmung

Die erste schwächere Spielhälfte der Saison reicht also aus, um ein Bundesligaspiel zu verlieren. Die erste Hälfte gegen Leverkusen war klasse, mit guten Offensivaktionen und 8:0 Torschüssen, nur leider ohne Treffer. Auch nach zwei Gegentreffern nach der Pause hat sich die Mannschaft Chancen erarbeitet und sich den Anschlusstreffer verdient.

Form

Das erste Gegentor nach einer Ecke war nicht sauber verteidigt, das zweite einfach gut vom Gegner herausgespielt. Die veränderte Defensive wirkte anschließend etwas verunsichert, schnelle Ballverluste setzten sich im Mittelfeld dann fort. Gleichzeitig das erste Stürmertor (Hennings per Elfmeter) und Usami ist zurück.

Gefühlslage

Gegen Nürnberg gewann die Fortuna in der letzten Minute der Vorsaison die Zweitligameisterschaft. Aus dem Aufsteigerduell nimmt Fortuna Punkte mit nach Hause und belohnt sich am Ende der englischen Woche für einen überraschend starken Saisonstart.

So tippt der SPON-Experte
Von Christian Helms

Nach einem Unfall so schnell wie möglich wieder ans Steuer: Nürnberg bekommt die schnelle Chance, den desaströsen Eindruck vom Mittwoch wieder zu zerstreuen. Düsseldorf wirkt insgesamt etwas gefestigter, auch in den beiden bisherigen Auswärtsspielen (1:1 in Leipzig, 0:0 in Stuttgart) hat Fortuna gepunktet. Tendenz: Auswärtssieg.

Christian Helms
Jahrgang 1978, studierte Rechts-, Politikwissenschaft & Soziologie in Hamburg und Hagen. Journalistenschule in Berlin. Anschließend Redakteur bei sportal.de, Redakteur und CvD bei sportdigital in Hamburg, Autor für verschiedene Print- und Online-Medien. Seit Februar 2015 freie Mitarbeit, seit Juli 2017 Redakteur im Sportressort von SPIEGEL ONLINE.
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Leverkusen
-
2 : 4
Dortmund
Endstand
TORE und KARTEN
6. Min. -
T. Delaney
(Dortmund)
9. Min. -
M. Weiser
(Leverkusen)
39. Min. -
J. Tah
(Leverkusen)
65. Min. -
J. Bruun Larsen
(Dortmund)
69. Min. -
M. Reus
(Dortmund)
85. Min. -
Paco Alcácer
(Dortmund)
88. Min. -
Wendell
(Leverkusen)
90. Min. -
Paco Alcácer
(Dortmund)
Bastian Hahne
Leverkusen-Experte
Bastian Hahne
Bastian Hahne, 35 Jahre alt, Journalist aus Bergisch Gladbach. Bayer-Fan seit Mitte der 90er Jahre. Mein erstes Livespiel war das Abstiegsendspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern 1996 und hatte direkt alles drin, was einen als Fan binden kann. Enttäuschung nach dem 0:1 durch Pavel Kuka und dem damit drohenden Abstieg, Riesenjubel nach dem Ausgleich durch Markus Münch und dem damit erreichten Klassenerhalt. Seitdem habe ich viel mit dem Verein erlebt: Die erfolgreiche Daum-Ära, die Triple-Vize-Saison, ein weiterer Fast-Abstieg, viele großartige Spieler (der Größte: Dimitar Berbatov), unzählige, teils legendäre Europapokalspiele und ebenso viele zweite Plätze. Seit 2002 ununterbrochen Dauerkarten-Besitzer und leidensfähig.
Bastian Hahne
Seit 2002 ununterbrochen Dauerkarten-Besitzer und leidensfähig.

Stimmung

Nach einem desaströsen Saisonstart hat sich die Werkself gefangen und mit drei Siegen in Folge ordentlich Selbstvertrauen getankt. Heiko Herrlich und die Mannschaft haben die Wende offenbar geschafft, auch wenn noch Luft nach oben da ist.

Form

Ob gegen Rasgrad, Mainz oder Düsseldorf - mehr als eine gute Halbzeit ist derzeit nicht drin. Wie schon in der vergangenen Saison bekommt es die Mannschaft nicht hin, in einem Spiel mal über 90 statt 45 Minuten zu überzeugen. Dazu wird der langzeitverletzte Charles Aránguiz als Taktgeber vermisst.

Gefühlslage

Ein Flutlichtspiel am Samstagabend und zwei offensive Mannschaften mit aufsteigender Form, das klingt nach Topspiel. Ob Leverkusen aber schon weit genug ist, um Borussia Dortmund zu bezwingen, ist fraglich. Der BVB geht jedenfalls als Favorit in diese Partie.

Larissa Grösch
Dortmund-Expertin
Larissa Grösch
Der Fußball zog mich aus der bayerischen Rhön in den Pott. Trotz FCB-Papa ein BVB-Fan seit Kindheitstagen. Seit 2017 in der Redaktion von schwatzgelb.de.
Larissa Grösch
Der Fußball zog mich aus der bayerischen Rhön in den Pott. Trotz FCB-Papa ein BVB-Fan seit Kindheitstagen. Seit 2017 in der Redaktion von schwatzgelb.de.

Stimmung

Solide.

Form

Was soll man noch groß sagen? Ja, unser Gegner machte es uns nicht unbedingt schwer. Ja, der Glubb strich spätestens nach dem 3:0 endgültig die Segel. Aber im Ernst: Wenn der Dortmunder Schwachpunkt Offensivabteilung einen Treffer nach dem anderen so zauberhaft gut herausspielt, wenn eine komplett neue Viererkette nach hinten aber auch rein gar nichts zulässt, wenn ein Innenverteidiger die gegnerische Abwehr schwindelig spielt - es sieht ganz gut aus, beim zweitspannendsten Projekt der Liga.

Gefühlslage

Ein Selbstläufer wird es mit Sicherheit nicht. Leverkusen hat nach einem eher unglücklichen Bundesligastart wieder etwas Oberwasser bekommen. Dennoch würde es mich überraschen, sollte unser Schwung nach dem 7:0 nicht für die nächsten drei Punkte reichen.

So tippt der SPON-Experte
Von Christian Helms

Bayer 04 feierte zuletzt gleich zwei Erfolge in Serie in der Bundesliga. Wer die erste Hälfte in Düsseldorf gesehen hat, weiß allerdings, dass auch reichlich Glück dabei war. Der BVB drei Tage nach dem 7:0-Torrausch gegen den 1. FC Nürnberg also der Favorit? Ja.

Christian Helms
Jahrgang 1978, studierte Rechts-, Politikwissenschaft & Soziologie in Hamburg und Hagen. Journalistenschule in Berlin. Anschließend Redakteur bei sportal.de, Redakteur und CvD bei sportdigital in Hamburg, Autor für verschiedene Print- und Online-Medien. Seit Februar 2015 freie Mitarbeit, seit Juli 2017 Redakteur im Sportressort von SPIEGEL ONLINE.
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Frankfurt
-
4 : 1
Hannover
Endstand
TORE und KARTEN
36. Min. -
E. N'Dicka
(Frankfurt)
45. Min. -
A. Rebić
(Frankfurt)
59. Min. -
J. de Guzmán
(Frankfurt)
65. Min. -
O. Sorg
(Hannover)
66. Min. -
Lucas Torró
(Frankfurt)
86. Min. -
F. Muslija
(Hannover)
88. Min. -
W. Anton
(Hannover)
89. Min. -
L. Jović
(Frankfurt)
Eintracht Podcast
Frankfurt-Experten
Eintracht Podcast
Das Team vom Eintracht Frankfurt Podcast, bestehend aus Alex (@odoratio), Basti (@basti_red), Marvin (@Marv2punkt0), Dennis (@Duke1203) und René (@Ruesseltier) bietet seit 2010 mit wöchentlichen Audio-Sendungen eine Art Therapie für Fans. Kaum eine Sendung dauert weniger als 60 Minuten, da es eigentlich immer Dinge gibt, die hoch emotional diskutiert werden. Genau das ist es, was viele Hörer zur Verarbeitung oder zur Vorbereitung eines Spieltages brauchen.
Eintracht Podcast
Das Team vom Eintracht Frankfurt Podcast bietet seit 2010 mit wöchentlichen Audio-Sendungen eine Art Therapie für Fans.

Stimmung

Rund 1.800 Fans fahren an einem Mittwoch nach Gladbach und erleben, dass die Frankfurter Eintracht sich abkochen lässt. Souveränität nach Standards: Fehlanzeige. Platz 15 mit vier Punkten nach fünf Spieltagen. Noch so ein Spiel und der Baum brennt.

Form

Das neue Spielsystem des neuen Trainers sitzt noch nicht tief genug und nach guten Halbzeiten folgen immer wieder kapitale Aussetzer. Die Mannschaft muss schnellstmöglich stabiler werden, aber mit Rebic kommt ein Eckpfeiler langsam aber sicher in Spielrhythmus.

Gefühlslage

Hannover ist momentan Tabellennachbar, hat noch weniger gerissen als die Eintracht. Wenn man nicht total untergehen und unnötig den Rucksack für die Europatour beladen will, muss ein Befreiungsschlag her. Heimsieg!

Gunnar Lott
Hannover-Experte
Gunnar Lott
Gunnar Lott macht was mit Medien. Wenn er nicht auf dem 96-Blog niemalsallein.de über Fußballtaktik fachsimpelt, gibt er auf stayforever.de seiner Liebe zu alten Computerspielen Ausdruck. 96-Fan seit Anfang der 90er.
Gunnar Lott
96-Fan seit Anfang der 90er.

Stimmung

Ich finde weiterhin, dass sich 96 in allen bisherigen Spielen ganz gut präsentiert hat und es im Wesentlichen nur am Matchglück und ein paar Kleinigkeiten gemangelt hat. Aber: Bei zwei Punkten nach fünf Spielen sprechen Umfeld und Presse natürlich trotzdem von "Krise". Egal, nach dem Sieg in Frankfurt ist das hoffentlich vorbei.

Form

Anton: als Kapitän überfordert? Wimmer: noch nicht ganz angekommen? Bebou: Ladehemmung? Egal, was die Presse schreibt, die Mannschaft hat es bisher geschafft, auch starke Gegner zumindest phasenweise an die Wand zu spielen. Klar ist noch Arbeit zu tun, beim Pressing, beim Vermeiden von Kontern, beim Ausspielen von Gegenangriffen - aber die Richtung stimmt.

Gefühlslage

Die SGE hat bislang auch nicht viel besser gespielt als 96 und war mit Ausnahme des Leipzig-Spiels eigentlich in jeder Partie die schwächere Mannschaft. Aber sie hat einen Sieg mehr, weil Freiburg am ersten Spieltag 90 Minuten lang vergessen hat, wo das Tor nun genau steht. Wir werden ein ausgeglichenes Spiel sehen, bei dem die besseren Standards entscheiden.

So tippt der SPON-Experte
Von Christian Helms

Der 15. gegen den 16., ein echter Leckerbissen für den Sonntagnachmittag. Die Gäste aus Hannover warten seltsamerweise noch immer auf ihren ersten Saisonsieg, dabei spielen sie bislang keinen so unansehnlichen Ball (drittbeste Passquote der Liga - hinter Bayern und dem BVB). In Frankfurt reicht es bei der von Selbstzweifeln angenagten Eintracht zumindest für den dritten Punkt.

Christian Helms
Jahrgang 1978, studierte Rechts-, Politikwissenschaft & Soziologie in Hamburg und Hagen. Journalistenschule in Berlin. Anschließend Redakteur bei sportal.de, Redakteur und CvD bei sportdigital in Hamburg, Autor für verschiedene Print- und Online-Medien. Seit Februar 2015 freie Mitarbeit, seit Juli 2017 Redakteur im Sportressort von SPIEGEL ONLINE.
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Christian Helms
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Augsburg
-
4 : 1
Freiburg
Endstand
TORE und KARTEN
19. Min. -
Caiuby
(Augsburg)
34. Min. -
A. Finnbogason
(Augsburg)
41. Min. -
N. Höfler
(Freiburg)
49. Min. -
J. Schmid
(Augsburg)
68. Min. -
A. Finnbogason
(Augsburg)
83. Min. -
A. Finnbogason
(Augsburg)
Kristell Gnahm
Augsburg-Expertin
Kristell Gnahm
Augsburg-Anhängerin seit 2006. Zunächst durchlitt ich mit dem Team drohende Abstiege zurück in die dritte Liga und Trainer wie Fach. Dann kam Luhukay und der Aufstieg in die Bundesliga. Ich war sicher, mit dem FCA alles erreicht zu haben, aber Weinzierl strafte mich Lügen. Mölders schoss uns zum 1:0-Heimsieg gegen Bayern, Bobadilla ein Jahr später in die Europa League, wo uns #keineSau etwas zutraute. Kurzum, der FCA und ich, das ist eine ganz große Liebe.
Kristell Gnahm
Augsburg-Anhängerin seit 2006. Seitdem pilgere ich regelmäßig ins Augsburger Rosenaustadion, wo der FC Augsburg seinen Weg nach oben begonnen hatte.

Stimmung

Ein Punktgewinn in München fühlt sich an wie ein Sieg. Und Belohnung für die herausragende Leistung hat das Team unbedingt gebraucht. Nach dem Frust der vergangenen Spiele kann der FCA nun mit stolzgeschwellter Brust das letzte Spiel des Spieltags angehen.

Form

Die Sorgen im Tor sind vergessen, Andreas Luthe zeigte sich in München in hervorragender Verfassung und darf sich weiter als Nummer eins beweisen. Die Elf, die in München diszipliniert und mutig den Bayern auf den Senkel ging, kann damit gegen Freiburg gleich weitermachen.

Gefühlslage

Neuer patzt, Götze trifft - und plötzlich ist die Welt wieder in Ordnung. Das Heimspiel gegen Freiburg hat das Potenzial, den FCA vollends zurück in die Erfolgsspur zu bringen. Dafür fehlt nur noch der erste Heimsieg der Saison. Und den gibt's am Sonntag!

Sven Metzger
Freiburg-Experte
Sven Metzger
Beschäftigt sich tagsüber mit Online Marketing und abends mit drei verrückten Weibern. Twittert zu eigentlich allem. Seit über zehn Jahren Mitglied beim SC Freiburg, moderiert mit dem Füchsletalk den Podcast zum SCF und ist nach Dauerkarten trotz 400 Kilometer pro Heimspiel mittlerweile seltener an der Dreisam im Stadion.
Sven Metzger
Seit über zehn Jahren Mitglied beim SC Freiburg, moderiert mit dem Füchsletalk den Podcast zum SCF und ist nach Dauerkarten trotz 400 Kilometer pro Heimspiel mittlerweile seltener an der Dreisam im Stadion.

Stimmung

Zwei Siege in Folge, sieben Punkte aus drei Spielen. Seit der Rückkehr von Christian Streich auf die Trainerbank läuft es wieder. Zwei Schalker Pfostentreffer in der ersten Halbzeit am Dienstag sind aber Grund genug, die Füße auf der Erde zu lassen. Schließlich fehlen weiterhin 33 Punkte zur berühmten 40.

Form

15. April 2017. An diesem Datum stand Christian Günter das letzte Mal bei einem Bundesligaspiel des SCF nicht für 90 Minuten auf dem Platz. Seitdem hat er unglaubliche 44 Partien in Folge über die volle Distanz absolviert. Sein einziges Tor schoss er dabei in Augsburg. Do it again, Chris!

Gefühlslage

Zuletzt trafen Niederlechner, Petersen, Sallai und Frantz. Ausrechenbar ist also gerade beim SC gar nichts. Auch die Abwehr hat sich gefunden: Was in den Strafraum kommt, köpfen Gulde und Heintz schmerzfrei raus. Mit den Beinen auf dem Boden hält der Freiburger Höhenflug auch bei der Puppenkiste an. Der SC gewinnt mit 2:1.

So tippt der SPON-Experte
Von Christian Helms

Ein Klassiker: Alle denken jetzt, Augsburg wäre bärenstark, weil sie einen Punkt aus München entführt haben. Aber: Beim SC Freiburg steht eben nicht Manuel Neuer im Tor. Die unbequemen Freiburger holen sich die drei Punkte beim FCA.

Christian Helms
Jahrgang 1978, studierte Rechts-, Politikwissenschaft & Soziologie in Hamburg und Hagen. Journalistenschule in Berlin. Anschließend Redakteur bei sportal.de, Redakteur und CvD bei sportdigital in Hamburg, Autor für verschiedene Print- und Online-Medien. Seit Februar 2015 freie Mitarbeit, seit Juli 2017 Redakteur im Sportressort von SPIEGEL ONLINE.
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Christian Helms
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insgesamt 2 Beiträge
feinbein74 28.09.2018
1. ?
Hat das eigentlich einen bestimmten Grund warum Schalke hier seit Saisonbeginn das wichtigste Thema zu sein scheint? Es gibt auch noch andere Mannschaften...
Hat das eigentlich einen bestimmten Grund warum Schalke hier seit Saisonbeginn das wichtigste Thema zu sein scheint? Es gibt auch noch andere Mannschaften...
Ignorant00 28.09.2018
2. Anzahl Spiele!
Euer Experte rechnet komisch: "Der VfL Wolfsburg hat von seinen acht Punkten vier daheim und vier auswärts geholt. Es scheint ihnen komplett egal zu sein, wo sie spielen.." Da sie aber 3 Heimspiele hatten und nur 2 [...]
Euer Experte rechnet komisch: "Der VfL Wolfsburg hat von seinen acht Punkten vier daheim und vier auswärts geholt. Es scheint ihnen komplett egal zu sein, wo sie spielen.." Da sie aber 3 Heimspiele hatten und nur 2 Auswärtsspiele sieht die Welt eher so aus: Auswärts 2 Punkte Pro Spiel, und zuhause nur mickrige 1,3 Punkte. Das ist schon eine sehr schwache Heimbilanz. Spiegelt sich auch in der Heimtabelle wieder: Nur Platz 10 und 6 Mannschaften dahinter mit einem Spiel weniger! Ist aber eigentlich eh zu früh in der Saison für solche Rechenspiele!

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