Sport

Vertrag bis 2020 verlängert

Hitzlsperger bleibt ARD-Experte

Die ARD setzt weiter auf die Expertise von Thomas Hitzlsperger. Der frühere Nationalspieler hat seinen Vertrag mit dem Sender um ein weiteres Jahr verlängert und wird auch die EM 2020 begleiten.

DPA

ARD-Experte Thomas Hitzlsperger

Donnerstag, 31.01.2019   11:52 Uhr

Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger steht der ARD weiterhin als TV-Experte zur Verfügung. Er vereine "sämtliche Eigenschaften, die bei unseren Zuschauerinnen und Zuschauern gefragt sind: fachliche Kompetenz, Mut zur eigenen Meinung sowie die nötige Lockerheit und Sprachgewandtheit", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky zur Vertragsverlängerung bis 2020.

Hitzlsperger, der 2007 mit dem VfB Stuttgart die deutsche Meisterschaft gewann, wird demnach bis einschließlich der Europameisterschaft 2020 weiter alle Fußball-Live-Übertragungen im Ersten an der Seite von Jessy Wellmer, Alexander Bommes, Gerhard Delling und Matthias Opdenhövel bewerten und analysieren.

Beim ARD-Publikum hat sich der 36-Jährige zuletzt unter anderem im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 einen Namen gemacht. Die Verlängerung des 52-fachen Nationalspielers war daher erwartet worden. Im vergangenen Sommer hatte sich die ARD von Philipp Lahm als TV-Experten nach Auslauf des Vertrages getrennt.

Balkausky hatte Lahm nach der Fußball-WM in Russland kritisiert, nachdem dieser seine deutliche Kritik auch an Bundestrainer Joachim Löw im Online-Netzwerk LinkedIn und nicht bei einer Sendung im Ersten geäußert hatte.

Zuvor hatte die ARD bereits die Zusammenarbeit mit dem Experten Mehmet Scholl nach neun Jahren beendet, nachdem dieser während des Confed-Cups 2017 vorzeitig das Studio verlassen hatte. Scholl hatte sich mit Vorberichten über Doping in Russland unzufrieden gezeigt.

aha/dpa

insgesamt 2 Beiträge
hans-rai 31.01.2019
1. Wenn schon "Experten"-Dialog...
notwendig sein sollte - für wen auch immer. Dann ist mir Hitzelsberger jedenfalls lieber als damals Scholl. Im ZDF Kahn zuzuhören macht aber eher Spaß.
notwendig sein sollte - für wen auch immer. Dann ist mir Hitzelsberger jedenfalls lieber als damals Scholl. Im ZDF Kahn zuzuhören macht aber eher Spaß.
rp10490 31.01.2019
2. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky
Der scheint bestens darüber informiert zu sein, was die Zuschauer, die noch Sport im Öffentlich/Rechtlichen schauen, denken. Nur die, die das Gesülze dieser sogenannten Experten leid sind, wird er weiterhin nicht erreichen. Die [...]
Der scheint bestens darüber informiert zu sein, was die Zuschauer, die noch Sport im Öffentlich/Rechtlichen schauen, denken. Nur die, die das Gesülze dieser sogenannten Experten leid sind, wird er weiterhin nicht erreichen. Die müssen dann zusätzliche Gebühren für private Sender aufbringen.

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