Sport

Randale am letzten Spieltag

HSV muss 115.000 Euro zahlen

Die Krawalle einiger Zuschauer beim Abstieg des HSV haben ein teures Nachspiel: Der Klub muss 115.000 Euro zahlen.

DPA

Szenen aus der Nachspielzeit im Hamburger Volkspark

Donnerstag, 14.06.2018   18:17 Uhr

Empfindliche Geldstrafe für den Hamburger SV: Wegen der Krawalle am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison sowie anderer Vergehen in der Rückrunde muss der Bundesliga-Absteiger eine Geldstrafe in Höhe von 115.000 Euro zahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Bis zu 35.000 Euro davon kann der HSV für eigene sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Einige Zuschauer hatten kurz vor kurz vor dem Abpfiff gegen Borussia Mönchengladbach am 12. Mai, als der erste Abstieg der Vereinsgeschichte so gut wie feststand, für Chaos gesorgt. Aus dem Fanblock hinter dem Tor waren Böller und Rauchbomben in den Strafraum geworfen worden. Schiedsrichter Felix Brych unterbrach daraufhin die Partie, erst 17 Minuten später konnte die Begegnung fortgesetzt und nach kurzer Zeit beendet werden.

Ebenfalls wegen Fehlverhaltens der Fans wurden die Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (57.000) und 1. FC Nürnberg (25.000), die Zweitligisten Dynamo Dresden (26.000) und Erzgebirge Aue (23.00) sowie Zweitiga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern (18.000) zur Kasse gebeten.

sak/sid

insgesamt 2 Beiträge
Tolotos 14.06.2018
1. Können die Clubs sich das von den Randalierern wieder holen?
Es wäre doch fein, wenn Randalierer die nächsten Jahrzehnte nur dafür arbeiten müssten, ihre Schulden abzuzahlen!
Es wäre doch fein, wenn Randalierer die nächsten Jahrzehnte nur dafür arbeiten müssten, ihre Schulden abzuzahlen!
Nonvaio01 14.06.2018
2. warum werden die leute nicht verklagt?
wenn ich Bengalos irgendwo abfakel muss ich dafuer rechenschaft ablegen und nicht der inhaber des Biergartens.
wenn ich Bengalos irgendwo abfakel muss ich dafuer rechenschaft ablegen und nicht der inhaber des Biergartens.

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