Sport

Von Hamburg nach Shanghai

Extremläufer bricht sich beide Füße - nach mehr als 11.000 Kilometern

Er wollte ein Zeichen für die Städtefreundschaft zwischen Hamburg und Shanghai setzen, es wurde ein sehr schmerzhaftes Erlebnis: Extremläufer Kai Markus hat sich in China beide Füße gebrochen. Aufgeben will er nicht.

DPA

Kai Markus vor dem Start des Laufs in Hamburg

Donnerstag, 12.10.2017   14:20 Uhr

Der Hamburger Kai Markus, der sich im März zu einem Lauf von Hamburg nach Shanghai aufgemacht hat, hat sich 1200 Kilometer vor dem Ziel in China beide Füße gebrochen. Das teilte er über Facebook mit. Es sei nach mehr als 11.000 Kilometern am Tag 202 passiert, schrieb der Extremsportler, für dessen Lauf Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Der Unfall ereignete sich demnach in der Provinz Hubei an einem Tag mit Regen, als er an einer schmalen Straße in das Betonbett eines Kanals fiel. Mit seinem Projekt will Markus die Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Shanghai symbolisch stärken. Er wird auf seiner Reise von einem Freund, Victor Neubauer, in dessen VW Käfer begleitet - der Wagen ging aber ebenfalls am Tag 202 der Reise kaputt.

Plan sei jetzt, die Reise dennoch als Team zu beenden, teilte er der Deutschen Presse-Agentur per Messenger mit. Neubauer werde die fehlenden Kilometer "abarbeiten", indem er um die jeweilige Stadt, in der sie ankommen, laufe. Wenn er die nötigen Kilometer zusammen habe, gehe es per Zug bis zur nächsten Stadt weiter. In Shanghai wollen beide Mitte Dezember einlaufen - statt wie geplant schon im November.

aha/dpa

insgesamt 3 Beiträge
Marvel Master 12.10.2017
1.
Na, dann ab in die Werktstatt. Neue Füße dran und weiter gehts. Ach nee, geht ja gar nicht. Könnte daran liegen, dass der menschliche Körper Erholung braucht ,um sich zu regenerieren. ;-) Der Mensch ist zwar für [...]
Na, dann ab in die Werktstatt. Neue Füße dran und weiter gehts. Ach nee, geht ja gar nicht. Könnte daran liegen, dass der menschliche Körper Erholung braucht ,um sich zu regenerieren. ;-) Der Mensch ist zwar für Langstrecke ausgelegt, allerdings hat auch dieser irgendwo seine Grenzen würde ich sagen. So eine Dauerbelastung muss sich auch mal erholen.
uzsjgb 12.10.2017
2.
Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass es ein Unfall war. Der hätte auch bei Kilometer 1 passieren können. Also nichts mit Dauerbelastung und Regeneration. Und Erholung scheint wohl auch nicht [...]
Zitat von Marvel MasterNa, dann ab in die Werktstatt. Neue Füße dran und weiter gehts. Ach nee, geht ja gar nicht. Könnte daran liegen, dass der menschliche Körper Erholung braucht ,um sich zu regenerieren. ;-) Der Mensch ist zwar für Langstrecke ausgelegt, allerdings hat auch dieser irgendwo seine Grenzen würde ich sagen. So eine Dauerbelastung muss sich auch mal erholen.
Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass es ein Unfall war. Der hätte auch bei Kilometer 1 passieren können. Also nichts mit Dauerbelastung und Regeneration. Und Erholung scheint wohl auch nicht nötig zu sein, der Läufer will ja weitermachen, so gut es eben geht.
steffen.ganzmann 12.10.2017
3.
Beim Lesen der Überschrift dachte ich auch zuerst an "Marschfrakturen", also Ermüdungsbrüche der Füsse ...
Zitat von Marvel MasterNa, dann ab in die Werktstatt. Neue Füße dran und weiter gehts. Ach nee, geht ja gar nicht. Könnte daran liegen, dass der menschliche Körper Erholung braucht ,um sich zu regenerieren. ;-) Der Mensch ist zwar für Langstrecke ausgelegt, allerdings hat auch dieser irgendwo seine Grenzen würde ich sagen. So eine Dauerbelastung muss sich auch mal erholen.
Beim Lesen der Überschrift dachte ich auch zuerst an "Marschfrakturen", also Ermüdungsbrüche der Füsse ...
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