Wirtschaft

Kryptowährung

Bitcoin rutscht unter 12.000-Dollar-Marke

Digitaler Absturz: Die umstrittene Kryptowährung Bitcoin hat massiv an Wert verloren und fiel zeitweise unter die 12.000-Dollar-Marke. Anleger fürchten staatliche Regulierungen des Handels mit Cybergeld.

REUTERS

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Dienstag, 16.01.2018   13:53 Uhr

Der Kurs der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin ist an diesem Dienstag drastisch eingebrochen. Zeitweise fiel der Wert deutlich unter die Marke von 12.000 US-Dollar. Das ist der niedrigste Stand der Cyberwährung seit vier Wochen. Auch andere digitale Währungen wie Ether oder Ripple, die mit dem Kurs des Bitcoin zusammenhängen, verzeichneten starke Verluste.

Im Laufe des Vormittags erholte sich der Kurs von Bitcoin zwischendurch leicht, rutschte dann aber laut der Finanzwebsite Coinmarketcap wieder auf einen Wert von etwa 11.900 US-Dollar.

Grund für den Kurseinbruch sind offenbar wachsende Befürchtungen der Anleger vor zunehmenden Regulierungen der Digitalwährungen. In Südkorea wird vermutlich ein Gesetzentwurf vorbereitet, der den Handel mit Kryptowährungen untersagt. Außerdem will die chinesische Regierung offenbar das sogenannte Schürfen von Cyberwährungen, das große Mengen an Strom verbraucht, einschränken.

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Anfang 2017 war ein Bitcoin noch für 1000 Dollar zu haben. Bis Mitte Dezember erreichte die Währung dann nach rasantem Wachstum Werte von bis zu 20.000 US-Dollar. Angesichts der rasanten Kursanstiege sehen Vertreter der Finanzwelt den Handel mit Kryptowährungen skeptisch.

ans/dpa/Reuters

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