Mobilität

Fast überall Herbstferien

Auf diesen Autobahnen droht Stau am Wochenende

In fast allen Bundesländern fahren Menschen jetzt in die Herbstferien oder kommen bereits aus dem Urlaub zurück. Wo es am Wochenende auf den Autobahnen besonders eng wird - die Übersicht.

DPA

Am Wochenende drohen deutschlandweit Staus wegen der Herbstferien

Montag, 07.10.2019   14:14 Uhr

Am kommenden Wochenende erreichen die herbstlichen Staus ihren Höhepunkt. Autofahrer sollten daher deutlich mehr Zeit für die Fahrt einplanen. Der Grund: Urlauber aus 14 Bundesländern sind unterwegs in die Ferien oder auf der Heimreise, erklärt der ADAC. So beginnen zum Beispiel im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen die Herbstferien, während sie etwa in Hessen enden oder in Thüringen in die zweite Woche gehen. Lediglich in Bayern und Baden-Württemberg ist noch regulär Schule. Auf diesen Routen drohen lange Verzögerungen:

In den benachbarten Alpenländern ist der Herbsturlauberverkehr ebenfalls zeitweise sehr stark. Zu den Staurouten zählen unter anderem Arlberg-, Tauern-, Fernpass-, Brenner- und Gotthard-Route, aber auch die wichtigen Bundesstraßen in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und der Steiermark. An den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim) müssen sich Autofahrer bei der Einreise nach Deutschland auf Wartezeiten von bis zu 30 Minuten einstellen.

Bei einem Stau die Autobahn zu verlassen und über Landstraßen zu fahren bringe laut ADAC generell nur selten einen Vorteil. Auch die Ausweichstrecken seien schnell verstopft. Erst ab Staus von mehr als zehn Kilometer Länge oder bei einer Vollsperrung mache es Sinn, von der Autobahn abzufahren.

cfr/dpa

insgesamt 46 Beiträge
hrboedefeld 07.10.2019
1. selbst gemacht
leider sind die Deutschen, und besonders die, welche nicht regelmäßig die Autobahn nutzen, sehr schlechte Autofahrer! An normalen Werktagen ist schon Stau vorprogrammiert an den Problemstellen, klar zusammen mit LKW wird's eng [...]
leider sind die Deutschen, und besonders die, welche nicht regelmäßig die Autobahn nutzen, sehr schlechte Autofahrer! An normalen Werktagen ist schon Stau vorprogrammiert an den Problemstellen, klar zusammen mit LKW wird's eng in den Baustellen. Aber an den Wochenenden, an denen die LKW fehlen wird der Stau sogar noch schlimmer. Die übervorsichtigen Deutschen schleichen eben lieber, kaum einer kann die Breite seines KFZ einschätzen und im Zweifel wird erstmal gebremst. Wäre alles kein Problem, es gibt ja Regeln. Aber die legt jeder so aus wie es ihm passt. Rechtsfahrgebot und Blinken ist längst kein Thema mehr und wenn dann jemand sich erdreistet auf selbiges per Lichthupe hinzuweisen wird gerne auch mal grundlos eine Vollbremsung hingelegt. Kein Wunder kommt der Verkehr zum erliegen! Ich empfehle nachts zu fahren, das spart mir auf dem Weg zu den Eltern jedes Mal 1,5Std, die ich tagsüber hinter Rentnern in SUV's unnötig vertrödeln würde...
guddewie 07.10.2019
2. Demo
Ist das eine Demo der Hubraumfreunde? Angemeldet worden? ADAC macht den Ordnungsdienst? oder eine Prozession der größten Religionsgemeinschaft. 99% der Autofahrer glauben fest das sie Fahren können
Ist das eine Demo der Hubraumfreunde? Angemeldet worden? ADAC macht den Ordnungsdienst? oder eine Prozession der größten Religionsgemeinschaft. 99% der Autofahrer glauben fest das sie Fahren können
r_dawkins 07.10.2019
3. Tja, das frage ich mich auch
Warum nur, warum "schleichen" die Leute mit 80 oder gar 60 durch so eine Baustelle? Fragen über Fragen
Zitat von hrboedefeldleider sind die Deutschen, und besonders die, welche nicht regelmäßig die Autobahn nutzen, sehr schlechte Autofahrer! An normalen Werktagen ist schon Stau vorprogrammiert an den Problemstellen, klar zusammen mit LKW wird's eng in den Baustellen. Aber an den Wochenenden, an denen die LKW fehlen wird der Stau sogar noch schlimmer. Die übervorsichtigen Deutschen schleichen eben lieber, kaum einer kann die Breite seines KFZ einschätzen und im Zweifel wird erstmal gebremst. Wäre alles kein Problem, es gibt ja Regeln. Aber die legt jeder so aus wie es ihm passt. Rechtsfahrgebot und Blinken ist längst kein Thema mehr und wenn dann jemand sich erdreistet auf selbiges per Lichthupe hinzuweisen wird gerne auch mal grundlos eine Vollbremsung hingelegt. Kein Wunder kommt der Verkehr zum erliegen! Ich empfehle nachts zu fahren, das spart mir auf dem Weg zu den Eltern jedes Mal 1,5Std, die ich tagsüber hinter Rentnern in SUV's unnötig vertrödeln würde...
Warum nur, warum "schleichen" die Leute mit 80 oder gar 60 durch so eine Baustelle? Fragen über Fragen
pbpbpb 07.10.2019
4. Tja
Wir müssen am kommenden Wochenende vom Ruhrgebiet nach Hannover. Die Bahn scheidet leider aus Kostengründen aus. Für zwei Personen fast 250? hin und zurück inkl. Reservierung ist nicht zeitgemäß und nicht konkurrenzfähig [...]
Wir müssen am kommenden Wochenende vom Ruhrgebiet nach Hannover. Die Bahn scheidet leider aus Kostengründen aus. Für zwei Personen fast 250? hin und zurück inkl. Reservierung ist nicht zeitgemäß und nicht konkurrenzfähig zum Auto
hrboedefeld 07.10.2019
5. schleichen?
es wäre mir neu, dass das Einhalten des Tempolimits mit "schleichen" betitelt werden kann. Aber in der aktuellen Baustelle bei Ellwangen auf der A7 wird tagsüber tatsächlich Schritttempo gefahren. Das fällt dann [...]
es wäre mir neu, dass das Einhalten des Tempolimits mit "schleichen" betitelt werden kann. Aber in der aktuellen Baustelle bei Ellwangen auf der A7 wird tagsüber tatsächlich Schritttempo gefahren. Das fällt dann meiner Ansicht nach unter den Begriff "schleichen"

Verwandte Themen

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

TOP