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Elektroauto: Audi ruft e-tron wegen Brandgefahr zurück

Audi Audis e-tron soll zum Teslajäger werden, nun muss er jedoch in die Werkstätten zurück. Eindringende Feuchtigkeit könnte ein "thermisches Ereignis" auslösen.
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#1 - 11.06.2019, 12:32 von k.hohl

Schade

Da berichtete die dt. Presse seit Wochen und Monaten über jeden Mangel an einem Tesla. Besonders aber über die Fälle, in denen die Fahrer den sog. "Autopiloten" bzw. dessen Funktion nicht verstanden hatten.
Wie sehr musste man hoffen, dass es den deutschen Mitbewerbern besser geht. Neutraler berichtet wird, nicht jeder Parkrempler eine Topmeldung wird.

Und nun liefert ausgerechnet ein deutscher Hersteller selbst die Schlagzeilen. Nachdem man viele, viele Jahre hinter der Konkurrenz aus Korea und den U.S.A. hinterherhinkt, macht man ausrechnet bei der Sicherheit des Wagen so einen groben Fehler. Schade.

#2 - 11.06.2019, 12:42 von merlin 2

Thermisches Ereignis = Brand

Ich muß #1 zustimmen. Jeder kleinste Fehler bei Tesla und die Foren überschlugen sich ob der miesen Technik etc. Was nun? Audi hat Murks gebaut und wo bleiben jetzt die Basher?

#3 - 11.06.2019, 12:48 von isolde_trinken

Bananaware...

...reift beim Kunden.
Ob's so viel Geld wert ist, muss jeder selbst entscheiden...

#4 - 11.06.2019, 13:01 von nickmason

Skepsis

Bislang habe ich geglaubt, dass Tesla durchaus gute Elektroautos baut, aber die deutschen Hersteller den Markt von hinten aufrollen werden. Inzwischen bin ich da deutlich skeptischer. Die neuen Modelle wie dieser Audi oder der kürzlich vorgestellte Mercedes sind in Bezug auf die für viele potenzielle Kunden entscheidende Reichweite den Amerikanern offenbar deutlich unterlegen. Und das im Falle des e-tron bei durchaus vergleichbarer Akku-Kapazität. In einem aktuellen Test hat der Audi auf der Autobahn zwischen 12 und 17 Prozent mehr verbraucht, als ein vergleichbares Tesla Model X. Dessen realistische Reichweite war dadurch rund 30 Prozent höher. Details gibt es hier:
https://nextmove.de/autobahn-test-au...ktroauto-welt/

Andere Tests bestätigen diese Tendenz. Tesla scheint also bei der Effizienz (Strommanagement, Rekuperation, Zusammenspiel der Motoren, Aerodynamik etc.) einen Vorsprung zu haben, den die deutschen Hersteller trotz jahrelanger Entwicklung offenbar bislang nicht aufholen konnten. Das zeigt sich auch daran, dass das Model 3 im genannten Test als sparsamstes Fahrzeug bewertet und beim Model S ein Verbrauch auf dem Niveau des deutlich kleineren und leichteren Hyundai Kona ermittelt wurde. Kurzschlussgefahr an der Audi-Hochleistungsbatterie fällt zwar unter Kinderkrankheiten, rundet aber andererseits das Bild dann irgendwie auch ab. Schade.

#5 - 11.06.2019, 13:14 von wurmfortsatz

1. Jedes Elektroauto ist kein Tesla-Jäger sondern ein Verbrenner-Jäger.
2. Muss Audi für diese tolle Werbung durch alle Medien eigentlich zahlen? "He, Auto verhindert Brände, nicht wie Tesla, die kaufe ich" ist doch die beste Werbekampagne und die Medien fallen auch noch drauf rein.

#6 - 11.06.2019, 13:16 von rubkat

wieso überrascht mich das nicht...?

Das Thema reiht sich für mich nahtlos in die bisherigen Veröffentlichungen und eigenen Erfahrungen mit Audi ein.
Von ärgerliche Qualitätsprobleme (Türschlösser, Wasserpumpen u.a. beim B8 8K) über Konstruktionsfehler bei Motoren (EA888 mit massiven Ölproblemen) bis hin zu den Mauscheleien an Dieselmotoren.
Wo bleibt hier der Vorsprung durch Technik? Premium ist hier letztlich nur noch der Preis und die Überheblichkeit gegenüber dem Kunden.

#7 - 11.06.2019, 13:25 von aschu0959

Wie passend

zu ihrem Artikel über die schwächelnden deutschen Konzerne.
Anstatt anderen beim E-Antrieb hinterherzuhecheln sollte man vielleicht doch besser seine Energie und Innovationskräfte dort nutzen wo zu punkten es andere noch nicht so hinbekommen,
sprich beim Wasserstoffantrieb.
Aber die Manager wissen es natürlich besser und der Aktionär will ja schnell seine Rendite... . Der Fisch stinkt zuerst am Kopf!

#8 - 11.06.2019, 13:27 von PeterVietz

Theoretische Gefahr

Leute, bleibt auf den Boden! Es handelt sich um eine Dichtung, die im Extremfall undicht werden kann. Ein Hype um nichts. Audi hat reagiert und tauscht die Dichtung aus - Punkt. Eigentlich kein Bericht wert.

#9 - 11.06.2019, 14:03 von sandiro

Langweilig

Zu groß, zu schwer und die ewige Lüge von null Emission. Kann denn das nicht mal endlich aufhören? Wie wäre es mit einem Verbot von schwereren Autos als 1000 kg und mehr als 4 Meter, in den Innenstädten?! Oder alles bis 3 Meter darf umsonst Strom beziehen an den Säulen!!!! Keine Ideen - ich finde noch welche.

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