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Schnellcheck: Was bringen Scheuers neue Verkehrsregeln fürs Fahrrad?

R Price / snapshot/ imago images Mehr Rechte für Radfahrer, strengere Regeln für Autos: Verkehrsminister Scheuer will die Straßenverkehrsordnung in vielen Punkten ändern. Die geplanten Änderungen im Schnellcheck.
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#90 - 12.06.2019, 09:31 von Naturführer

Immer möglichst weit rechts

Für mich als Radfahrer ist es selbstverständlich, dass ich möglichst weit Rechts fahre, damit Autofahrer mich überholen können. Notfalls weiche ich auch auf den Gehsteig aus, um Autofahrer vorbeizulassen.

#91 - 12.06.2019, 09:31 von gvcom

dafür..

Zitat von Anneliese-Schmidt
*räusper* Die KfZ-Steuer reicht bei weitem nicht aus um die Kosten der Straßen auch nur annähernd zu decken.
..gibt es ja auch noch die Mineralölsteuer........

#92 - 12.06.2019, 09:32 von axel_roland

fahrradfahrer sind oft die Axt im Wald

Ich bin beides: Radfahrer und Autofahrer und obwohl ich in einer ausgesprochenen Fahrradstadt wohne muss ich sagen, dass im Normalfall alles sehr geregelt und umsichtig abläuft. Wenn sich jemand aber rücksichtslos und laut herumpöbelnd im Recht sieht -ungeachtet der Tatsachen- sind es ausnahmslos Radfahrer, die die StVo. nur vom Hörensagen kennen.

Außerdem halte ich einen Mindestabstand von 1,5m für absurd. Wer soll das nachmessen? Außerdem werden manche Straßen dadurch zu Überholverbotszonen für Autos, was in meiner Stadt zum Verkehrsinfarkt führen würde - das ist unrealistisch.

#93 - 12.06.2019, 09:38 von quidquidagis1

Mir würe ja..

Zitat von GPTip.com
Warum soll denn das Nebeneinanderfahren erlaubt werden? Bereits jetzt fahren Fahradfahrer regelmäßig so nebeneinander, daß man sie nicht mehr überholen darf (wegen des dann unterschrittenen Seitenabstandes). Evtl. wäre über eine Empfehlung (evtl. sogar Verpflichtung) zur Nutzung von Tagfahrlicht nachzudenken. Weil das bei Motorrädern zur Verbesserung der Sichtbarkeit eingeführt wurde und auch viele PKW damit ausgestattet sind, erscheint das bei den kleineren Fahrrädern auch sinnvoll. Denn ausgerechnet die kleinsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer sind die einzigen, die ohne Beleuchtung fahren und in der Vielzahl der Lichter untergehen.
..schon reichen,wenn man im Dunklen mit Licht fährt.Mir konnte noch in keinem Forum ein Radfahr Experte erklären,warum so viele Radfahrer nachts ohne Licht fahren

#94 - 12.06.2019, 09:39 von tpro

Zitat von misterknowitall2
weil sie im Gegensatz zu Motorrad und Auto in der Regel mit etwa 20 kmh fahren. Als ob so ein dusseliges Lämpchen helfen würde. Die Autofahrer gucken doch auch so schon selten nach Radfahrern.
"...Die Autofahrer gucken doch auch so schon selten nach Radfahrern...."

In einem Post vorher werfen Sie dem Foristen vor, zu verallgemeinern, jetzt machen Sie es selbst.

#95 - 12.06.2019, 09:39 von suplesse

Ohne vorherige Verbesserung der Infrastruktur

bringen die neuen Regeln nur zusätzliche Konflikte. Auch Radfahrer können ganz schön rechthaberisch sein. Da stehen sie ihren Verkehrskollegen in den Autos in nichts nach. Es wird zu verbalen Konflikten bis hin zu Schlägereien kommen. Die Sicherheit der Radfahrer wird ohne die Veränderung der Infrastruktur nicht befördert. Die meisten Autofahrer werden so weitermachen wie bisher. Die Radfahrer werden Ihre Rechte auswendig lernen und bestehen auf Einhaltung. Der Autofahrer wird draufhalten und sein Recht auf eingebaute Vorfahrt beanspruchen, wie schon immer in den meisten Fällen. Hinterher, wenns kracht muss das jeweilige Fehrlverhalten immer noch bewiesen werden. Nicht immer gibt es Zeugen und dann steht Aussage gegen Aussage. Der Radfahrer bleibt mit seinem ungeschützten Körper immer im Nachteil. Denn was nützt die Erkenntnis, der Radfahrer war im Recht, aber er ist tot oder sitzt im Rollstuhl. Nur noch als Hinweis. Ich bin vorwiegend Radfahrer.

#96 - 12.06.2019, 09:40 von zausi

Das erste was kommen sollte..

ist eine Kennzeichnung Pflicht der Fahrräder. Damit auch die Strafverfolgung der Rennrad Cowboys möglich ist. Und eine Radweg Nutzungspflicht für alle Fahrräder her, bei nicht beachten 200?und fertig. Dann würden weniger dieser Leute mitten auf der Landstraße Fahren und zu Überholmanöver veranlassen......
Auch sollte die Verkehrsüberwachung für Radfahrer erhöht werden, sind nämlich sehr viele unterwegs, die es drauf anlegen den Autofahrer ab zu zocken...

#97 - 12.06.2019, 09:40 von Thomas Kolb

Gleichberechtigt

Zitat von Patrik74
Aber immerhin widerlegt dieser Satz von objektiver Seite die üblichen Polemiker, die der Ansicht sind, dass die "Kampfradler" die Regeln brechen, während sich Autofahrer sklavisch an die StVO halten würden; die Wahrheit ist eher, dass viele die aktuellen Verkehrsregeln - insbesondere in Bezug auf die Rechte von Radfahrern - nicht einmal kennen. Das erklärt so manchen Wutausbruch des Spießers am Steuer, der sich über vermeintliche Regelverletzung der Radfahrer aufregt, weil er sich einfach nur nicht gewahr ist, was tatsächlich erlaubt ist. Wichtig ist die Erkenntnis, dass Radfahrer den Verkehr nicht behindern, sondern Verkehr SIND - und zwar gleichberechtigt.
Ich bin auch dafür, dass der Fahrradverkehr dem Autoverkehr gegenüber gleichberechtigt sein soll. Das bedeutet: Jeder Fahrradfahrer, der mehr als eine Sekunde nach dem Umschalten auf Rot über eine rote Ampel fährt, erhält Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Dann sind die Straßen auch schnell wieder schön leer. Wenn ich morgens in Berlin zur Arbeit fahre, feiere ich jedes Mal, wenn ich einen Fahrradfahrer sehe, der an einer roten Ampel wartet. Ich habe aber leider nicht oft Grund zum Feiern. Gut die Hälfte der Fahrradfahrer fährt einfach rüber.

#98 - 12.06.2019, 09:41 von mwroer

Zitat von Anneliese-Schmidt
...und hier das erste Beispiel fehlerhaften Wissens. Radfahrer dürfen über den Zebrastreifen fahren, haben dann aber keinen Vorrang vor dem Autoverkehr. Schiebend über den Zebrastreifen sind sie Fußgänger und haben Vorrang vor dem Autoverkehr. Hier mal ein Link des ADAC dazu: https://www.adac.de/verkehr/verkehrsvorschriften-verkehrssicherheit/verkehrsklassiker-regeln-strassenverkehr/zebrastreifen-das-gilt/
Schöner Link, so mit https und alles!

Das Problem ist: Radfahrer fahren oft genug rechts von mir und biegen dann einfach so scharf links ab über den Zebrastreifen - das zucken der linken Hand soll wohl sowas wie eine 'Richtungsanzeige' darstellen.

Das andere Problem ist: Radfahrer kennen diese Regel auch oft genug nicht und fahren einfach durch - in der Annahme das sie Vorrang haben!

Das grundlegende Problem das wesentlich weniger Radfahrer die Regeln die für sie gelten kennen als Autofahrer die Regeln die für sie gelten - und einfach annehmen das man so ziemlich alles darf.

Das andere Problem: Es gibt zu viele Verkehrsteilnehmer die sich nicht an die Regeln halten (explizit: Verkehrsteilnehmer) und zu wenig Kontrollen. Beim Auto geht das noch halbwegs automatisch in manchen Bereichen (Blitzer, rote Ampeln, Streifenwagen). Bei Fußgängern schon schwieriger und bei Radfahrern noch schwieriger.

Das nutzen Radfahrer natürlich gerne aus.

Es mangelt nicht an Regeln - es mangelt an Disziplin und gesundem Menschenverstand bei vielen Verkehrsteilnehmern. Und ich fahre öfter mit dem Fahrrad als mit dem Auto und nehme mich davon auch in keinster Weise aus. Primär wegen Unwissenheit - ich gebe gerne zu weder die deutsche noch die niederländische oder belgische StVO auswendig zu kennen.

#99 - 12.06.2019, 09:42 von vwenk

Schon mal in FR im Auto gefahren?

Ich finde Regeln gut. Und ich fände es auch gut, wenn sich Radfahrer und Autofahrer an diese halten würden. Ich möchte mal gerne wissen, wie viele der Toten und Verletzten sich selbst ins ausgeschossen haben, weil sie genau das nicht getan haben. Wer es nicht glaubt, den lade ich gerne mal ein mit mir mit zu fahren.

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