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Streetscooter-Gründer: Aachener Elektroauto-Pionier stellt Flugtaxi vor

Oliver Berg/ DPA Über den Stau hinweg ans Ziel - das versprechen Entwickler von Flugtaxis. Aachener Forscher um den E-Auto-Unternehmer Günther Schuh haben nun ein Gerät vorgestellt, das bis zu 1000 Kilometer weit kommen soll.
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#1 - 11.06.2019, 20:34 von o.schork

Da bleiben Fragen

So wie ich das sehe, ist das nicht die Vorstellung eines Flugtaxis, sondern lediglich die Vorstellung eines Konzeptes. Genauer gesagt lese ich sogar nur die klassischen Designvorgaben, als da wären Startstrecke, Reisegeschwindigkeit, Runwaylänge und Anzahl Paxe. Interessant wäre, wie diese Vorgaben erreicht werden sollen. Zum Konzept selbst lese ich nur "Boxwing" und "Elektrohybrid". Klingt beides nicht unvernünftig obwohl es m.E. schwer sein wird, mit Elektohybrid einen dem Verbrenner äquivalenten Nutzlastfaktor zu erreichen. Zwei Schlagworte können auch kaum das ganze Konzept sein. Vielleicht fehlen dem Artikel noch 200 Zeilen?

#2 - 11.06.2019, 20:51 von vetris_molaud

Geht einem im Auto der Sprit aus oder meinetwegen der Akku leer, fährt man rechts ran und holt Hilfe. Bleibt ein Flugtaxi im dreidimensionalen Himmelsstau stecken und der Akku sinkt auf 0, geht‘s rapide abwärts und man fällt Passanten auf dem Kopf. Geniale Idee, Probleme verlagern anstatt zu lösen. Das Mobilitätsproblem lässt sich nur mit massiven Ausbau des Nahverkehrs, gekoppelt mit intelligenten Verkehrsformmix lösen. Vor dem 2. Weltkrieg gab in vielen größeren Städten Straßenbahnen. Nach dem Wiederaufbau konnten nur wenige dieser Städte der Versuchung widerstehend, die Straßenbahnen abzuschaffen, da sie „den Autoverkehr stören“.

#3 - 11.06.2019, 20:56 von noalk

Elektrohybrid

Was bedeutet das? Die eine Antriebskomponente nutzt elektrische Energie. Welche Energie wird von der zweiten Antriebskomponente genutzt? Kohle? Rückenwind? Sollten es fossile Energieträger sein, ist das Konzept albern.

#4 - 11.06.2019, 21:10 von frenchie3

@2 Ist Ihnen bei Ihren Überlegungen

nicht aufgefallen daß das mit einem normalen Flugzeug auch passieren kann? Übrigens, auch Elektrofliegerpiloten können rechnen....

#5 - 11.06.2019, 21:14 von frenchie3

@3 Hybrid ist albern wenn mit fossilen Brennstoffen?

Und Hybridautos fahren mit Kohle? Rückenwind?zusätzlich?

#6 - 11.06.2019, 21:33 von abuske1

Dann doch lieber Lilium

Die können wenigstens senkrecht starten und kommen im reiseflug dank aerodynamischem Auftrieb auf nenneswerte Reichweiten.
Bei diesem Konzept hier braucht es immer noch Startbahnen, die im Zweifelsfall nicht auf einem Hochhaus, sondern ausserhalb der Stadt zu finden sind und der Fluggast sitzt doch wieder im Pendlerstau.

#7 - 11.06.2019, 21:35 von gammoncrack

Ich empfehle

Zitat von noalk
Was bedeutet das? Die eine Antriebskomponente nutzt elektrische Energie. Welche Energie wird von der zweiten Antriebskomponente genutzt? Kohle? Rückenwind? Sollten es fossile Energieträger sein, ist das Konzept albern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hybridelektrokraftfahrzeug

#8 - 11.06.2019, 21:39 von Darkqueen

Eine Brennstoffzelle wäre eine Möglichkeit

#9 - 11.06.2019, 21:40 von guidomuc

Da werden nur Forschungsgelder akquiriert...

...ansonsten ist das alles heiße Luft. Man kann die Gesetze der Physik nicht umgehen. Konkret: um dieses Ding mit einer Masse von sagen wir mindestens 1,5t 300 km/h fliegen zu lassen mit 2 elektrischen Fan-Triebwerken, braucht es eine derartige Strommenge, dass sie diese aus einer was auch immer Batterie in der erforderlichen Zeit gar nicht rauskriegen. Und die Energiemenge für 1000 km ganz zu schweigen. Es gibt nur einen Weg, der Flieger müßte ein armdickes Kupferkabel hinter sich herziehen. Welche Reichweite hat noch mal der E-Scooter? Bei eingeschalteter Heizung?

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