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Gesperrte Videoclips: Musikriese räumt Geheimvertrag mit YouTube ein

YouTube erlaubt dem Musikgiganten Universal, per direktem Zugriff auf die Video-Website Clips zu sperren. Das stellte sich bei einem Gerichtsverfahren heraus, in das eine der schillerndsten Figuren der New Economy verwickelt ist: Kim Dotcom, früher bekannt als Kim Schmitz. Gesperrte Videoclips: Musikriese räumt Geheimvertrag mit YouTube ein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
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#1 - 17.12.2011, 12:49 von marcobb

war doch klar

Kim Schmitz ist doch in Deutschland mehrfach einschlägig vorbestraft. War doch klar, dass er einfach so weitermacht.

Und er hat es im kriminellen Milieu jetzt eben geschafft. Da ist er nicht der Erste.

#2 - 17.12.2011, 12:57 von Attlila

Der Kim...

ach der Kim :-), an seiner Stelle wäre ich ja nicht mehr ins Rampenlicht zurückgekehrt. Vor allem nicht in Deutschland. Inzwischen scheint er ja cleverer geworden zu sein und aus seinen Fehlern zu lernen. Ein gewisse Geschäftstüchtigkeit kann man ihm ja nicht absprechen. Auch wenn es nicht unbedingt seriös erscheint. Na auf jeden Fall alles Gute von mir. Die Welt hat mehr von ihm als ohne ihn. Es war schon immer witzig über ihn und was er macht zu lesen.

#3 - 17.12.2011, 13:07 von Eselvieh

Zitat von sysop
YouTube*erlaubt dem Musikgiganten Universal, per*direktem Zugriff auf die Video-Website Clips zu sperren. Das stellte sich bei einem Gerichtsverfahren heraus,*in das*eine der schillerndsten Figuren der New Economy*verwickelt ist: Kim Dotcom, früher bekannt als Kim Schmitz.
Sehr viel spassiger finde ich, dass SPON sogar selbst dazu beitraegt illegale Inhalte im Netz zu finden. Man bemueht sich zwar die Adressleisten auszublenden, vergisst aber die Herkunft und/oder Beschreibung zu schwaerzen. Siehe Bild 5 ;)

Da haben wir dann wohl das naechste Opfer von UMG. Lieber mal das Bild entfernen...

#4 - 17.12.2011, 13:22 von dilletantes

*

Anfänglich dachte ich ja, in dem Artikel geht es hauptsächlich um Universal und You tube, aber offenbar ist es weniger ein Skandal, dass die großen Musikverlage Videos sperren, die die Künstler selbst reinstellen, als die Tatsache, dass ein kriminelles Riesenbaby jetzt in Neuseeland sein Unwesen treibt. Schade.
Ich persönlich bin ziemlich genervt davon, dass man als Musiker, wenn man bei ner großen Plattenfirma ist, gar keine Rechte mehr über seine eigene Musik hat...

#5 - 17.12.2011, 13:23 von asdf01

...

Jaja, der Kimble... echt nicht totzukriegen... Eines von zahllosen Beispielen, dass man nur dreist und skurpellos genug sein muss, um im System voranzukommen. Naja, sich mit der Content-Industrie anzulegen, ist natürlich durchaus ein heißes Eisen, da wird ja gerne mal für ein angeblich raubkopiertes Liedchen einen Strafe knapp unter der Todesstrafe verlangt.

#6 - 17.12.2011, 13:37 von Berlin142

Genau der gleichen Meinung

Zitat von Attlila
ach der Kim :-), an seiner Stelle wäre ich ja nicht mehr ins Rampenlicht zurückgekehrt. Vor allem nicht in Deutschland. Inzwischen scheint er ja cleverer geworden zu sein und aus seinen Fehlern zu lernen. Ein gewisse Geschäftstüchtigkeit kann man ihm ja nicht absprechen. Auch wenn es nicht unbedingt seriös erscheint. Na auf jeden Fall alles Gute von mir. Die Welt hat mehr von ihm als ohne ihn. Es war schon immer witzig über ihn und was er macht zu lesen.
Der leibe nett Kimbel ist wohl nicht eine der schlillernsten Figuren, sondern eher eine derer, die sich am meisten lächerlich gemacht haben. Was hat er nicht schon alles für Ideen projeziert, die dann regelmäßig so laut krachen gingen, wie sie angekündigt wurden.
Mag sein, dass MegaUpload noch eine Weile exisitert. Aber so ganz ohne ist die Sache nicht. Man ist (leider) dabei, die vorhandenen grauen und weißen Zonen im Internet immer mehr verschwinden zu lassen. Und gerade hier bewegt sich MegaUpload halt. Und ehrlich gesagt - ich mag auch den hehler nicht. Da spielt es kieine Rolle, ob ich das, was er feil bietet, habe möchte.

JT

#7 - 17.12.2011, 14:09 von curtisnewton

Keine wichtigen Daten in die Cloud!

Was die Telekom, Google, Amazon und hierzulande unter dem Namen "Cloud", zu Deutsch "Wolke" als tolle Neuheit verkaufen ist nichts anderes als ein Verbund von Rechnern, die bei eben diesen Unternehmen stehen. Wenn man seine Daten auf diese Rechner lädt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn andere auf die Daten zugriff haben. Und zwar egal was in den AGB steht! Im Verdachtsfall ist der Zugriff schneller gewährt. Von der Datensicherheit (Von Angriffe auf Cloud-Anbieter, die für Hacker besonders interessant sind, mal ganz abgesehen).

Bei Youtube ist das alles nicht so schlimm. Wenn man seine privaten oder Firmendaten allerdings mit der "Cloud" teilt (und zwar egal ob mit Youtube, Apple-Cloud oder Telekom) handelt man absolut verantwortungslos. Private Daten und Unternehmensdaten gehören nicht in Fremde Hände gegeben. Auch wenn es die Sache machmal einfacher macht und windige, IT-ferne Unternehmensberater von Kosteneinsparungen sprechen.

#8 - 17.12.2011, 14:30 von mark78

Zensurfreudige Deutsche?

Unglaublich UMG/Youtube-Google zensieren offensichtlich nach belieben Viedeos und Suchergebnisse und das wird als quasi legale Notwehrmaßnahme dargestellt. Google ist Monopolist und darf nicht einfach die Konkurrenz weg zensieren.

Innovative und offensichtlich legale Ideen wie Megaupload werden hingegen als kriminell dargestellt. Leidet ihr hier unter Gehirnwäsche?

Illegale Kopien sollte man mit eigenen Attraktiven und Innovativen Angeboten begegnen und nicht indem man das Internet durch Zensur zerkrüppelt.

#9 - 17.12.2011, 14:36 von canjonero

Glückwunsch

Jetzt wird wieder auf Kim Schmitz rumgehackt. Als der sein Megaupload aufgebaut hat, war übrigens noch alles offen, wer jetzt meckert, hätte damals einfach ebenso etwas machen müssen und wär heute auch Millionär. Im Grunde geht das immer noch, denn Speicherplatz anbieten kann jeder, kann ja auch jeder Lagerräume für echte Dinge anbieten.

Megaupload ist halt schlauer konzipiert. Da kann wirklich jeder mit maximaler Geschwindigkeit sein Kontingent runterladen und kriegt nicht tröpfchenweise seine Daten wie bei der Konkurrenz.

Ein Streamingdienst, der nicht streamt oder nur gegen Gebühr, der wird halt nix. Das hat er erkannt und umgesetzt. Sein Wachstum generiert er über halblegale Inhalte, die es bei Youtube nicht gibt. Wenn er irgendwann mal so groß wie Youtube sein sollte, dann wird er den halblegalen Content wieder rausnehmen-er verdient ja dann sein Geld auch so und jemand anderes baut das nächste Megaupload...

Kim Schmitz Auftreten muss man nicht mögen, aber man kann ihm nicht absprechen, dass er Mumm hat. Der sieht die Lücke, die eigentlich jeder sieht. Unterschied ist, der hat auch den Mut, sich in die Lücke zu setzen und sich dort einzurichten.

In Deutschland hätter er das nie werden können, was er heute ist. Schon bezeichnend, dass man in Deutschland im Internet kein Geld verdienen kann. Gut, offline mit normaler Arbeit kann man das ja auch nicht mehr, insofern ist das wohl alternativlos...

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