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Ostwestfalen: 14-Jähriger an Spätfolgen von Masern gestorben

DPA Es ist eine seltene aber tückische Spätfolge der Masern-Infektion: Im ostwestfälischen Lage ist jetzt ein 14-Jähriger an einer unheilbaren Gehirnentzündung gestorben. Der Junge hatte sich als Baby im Wartezimmer eines Kinderarztes mit den Viren infiziert. Lage: 14-Jähriger an Spätfolgen von Masern gestorben - SPIEGEL ONLINE
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#90 - 13.06.2013, 20:15 von boeseHelene

Zitat von yael.schlichting
SSPE ist wirklich selten. Die Chance, daß es ein Kind erwischt beträgt 1/100.000 bis 1/10.0000. Das wäre gerade noch akzeptabel. Die Akute postinfektiöse Enzephalitis erwischt jedoch jedes tausendste an Masern erkrankte Kind. Jedes fünftausendste bis zehntausendste an Masern erkrankte Kind stirbt an dieser Enzephalitis und jedes dreitausendste bis fünftausendste an Masern erkrankte Kind trägt bleibende Schäden davon. Nochmal anders gerechnet: Die Chance auf eine Akute Postinfektiöse Enzephalitis beträgt also 1:1000. Auf die Zahl der davon betroffenen Kinder gerechnet stirbt jedes fünfte bis zehnte Kind und jedes dritte bis fünfte Kind trägt bleibende Schäden davon. Würde man in Deutschland die Impfpflicht einführen, könnte man die Zahl der Ansteckungen drastisch reduzieren. Je mehr geimpft sind umso weniger Ansteckungen wird es geben. Daher bin ich für die Einführung einer Impfpflicht!
ein sehr gutes Posting auch wen ich leider nicht denke, dass sich damit die Eso Spinner überzeugen lassen die glauben lieber an ihr Gefühl, an Karma oder an Quecksilber in den Impfungen als sich von den wirklichen Fakten und Gefahren die die so genannten "Kinderkrankheiten" für Babies darstellen überzeugen zu lassen.

#91 - 13.06.2013, 20:15 von zeigefinger1

Das Problem ist doch, dass uns weisgemacht wird, wir müssten mit unseren Kindern bei jedem querliegenden Pups zum Kinderarzt rennen. Wir haben damals zwei Wochen dauernde Bindehautentzündungen und Ringelröteln ohne Kinderarzt über die Bühne gebracht. Aber das traut sich ja heute niemand mehr.

#92 - 13.06.2013, 20:15 von Wirbelwind

Zitat von serbmem
Dann scheint das Impfen wohl doch nicht so ungefährlich zu sein. Woher weiss der Arzt denn ob er im 11. oder im 14. Monat impfen soll?
Der Arzt wird versuchen möglichst früh zu impfen. Es kann aber z.B. sein, dass das Kind beim Impftermin im 11. Monat zufällig gerade krank ist. In diesem Fall muss man erst mal abwarten bis das Kind wieder gesund ist. Allein schon deshalb macht es Sinn, dass ein etwas breiteres Zeitfenster vorgegeben wird.

#93 - 13.06.2013, 20:16 von kreis_rund

Zitat von lessisanoption
Jetzt sollte nur einer den Mut haben, die Eltern des nich geimpften Jungen wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen anzuklagen.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Der nun gestorbene Junge hat sich im Alter von 5 Monaten (!) im Wartezimmer (!) eines Kinderarztes mit dem Masern-Virus angesteckt.
Die erste MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln) bekommt ein Kind hierzulande frühestens mit 12 Monaten (!), die Nachimpfung im Alter von frühestens 24 Monaten (!).

So sehr mir auch Impfgegner ein Dorn im Auge sind, so wenig können die Eltern des verstorbenen Jungen etwas dafür.

Meine Güte, ist es denn wirklich so schwer, erst einmal grundlegende Infos reinzuholen, bevor man so einen hahnebüchnen Unsinn wie Sie schreibt?

#94 - 13.06.2013, 20:18 von kreis_rund

Zitat von frunabulax
Sie haben die Pharma Mafia und die Chem-Trails vergessen. Sie erwarten Selbstkritik aber Kritik an Impfkritikern ist für Sie Bashing. Egal, Esoteriker erreicht man mit Argumenten eh nicht.
Esoteriker? Oder Verschwörungstheoretiker? Oder geht das eine mit dem anderen gar Hand in Hand?

#95 - 13.06.2013, 20:18 von boeseHelene

Zitat von chestbaer
Tun sie nicht, es erkranken viel weniger an Masern und in Ländern in denen die Durchimpfungsquote höher ist als in Deutschland auch praktisch keine. Es ist ein erbärmliches Zeugnis für den Bildungsstand einer Nation wenn ein Kind an den Folgen einer einfach vermeidbaren Infektionskrankheit stirbt - durch die Verbreitung von Dummheit und Unkenntnis. Als Beispiel Deutschland: Masernfälle 1980: 28.745 Masernfälle 2011: 1607 Oder wenn Sie größere Zahlen wollen: Masern USA (vor Einführung des Impfstoffs pro Jahr, vor 1963): Zwischen 400.000 und 700.000. 2011: 222(!) Warum meinen Sie wohl gibt es in den USA weniger(!) Masernfälle als in Deutschland? Weil mehr Kinder geimpft werden. Wenn weniger als 95% der Bevölkerung geimpft sind, kann es immer wieder zu lokalen Krankheitsausbrüchen kommen. Die Daten können Sie übrigens auf der WHO Website nachlesen.
nur als Anmerkung zu den USA
Zitat von
Die Anzahl der Masernerkrankungen in den USA sank nach der Einführung des Impfstoffes 1963 von über 500.000 auf einige wenige Fälle im Jahr. Einen starken Anstieg der Fälle gab es jedoch von 1989 bis 1991. In diesen drei Jahren wurden über 50.000 Erkrankungsfälle berichtet, von denen 123 tödlich endeten. Hauptsächlich waren Kleinkinder aus hispanoamerikanischen und afroamerikanischen Familien betroffen, bei denen die Rate ungeimpfter Kinder deutlich höher war als bei der Gesamtbevölkerung. Mittlerweile treten genuine, also nicht importierte, Masernerkrankungen in den Staaten Nord- und Südamerikas mit Einschluss der Karibik kaum noch auf.[25] Die Centers for Disease Control and Prevention sehen die Masern in den USA nicht mehr als endemische Krankheit an.[6]
Masern

#96 - 13.06.2013, 20:19 von Andr.e

Zitat von serbmem
Danke für die Blumen. Meine Frage ging dahin, warum erst ab dem 11. Monat geimpft werden soll und welche z.B. die Risiken bei einer Impfung vor dem 11. Monat sind. Aber das scheinen Sie nicht verstanden zu haben. Statt dessen geben Sie mir Zahlen die ich lesen und verstehen kann, aber meine eigentliche frage verstehen Sie nicht. Ich empfehle meinen Klienten immer auf das zu hören was wirklich gesagt wird. Das hilft.
Das wurde aus Ihrer Frage nicht unmittelbar deutlich - in der es nicht mal um Zahlen ging. Spielt aber auch keine Rolle.
Fragen Sie gerade ernsthaft, warum man erst ab Monat 11 impfen soll? Fragen Sie eigentlich auch, warum man Kindern keinen Alkohol geben soll - Erwachsenen diesen aber durchaus erlauben kann. Oder hängen Sie der amüsanten Theorie an, das ein Glas Wein krebserregend ist? Das beißt sich zwar mit Ihrem Anti-Impfwahn, würde aber ins Bild passen.

#97 - 13.06.2013, 20:19 von 3dim

Zitat von krisiba
... ein bis zwei Maserntodesfälle pro Jahr. Und wieviele Imfkomplikationen pro Jahr? Wie viele Fehlbehandlungen? Das wird verschwiegen oder besser garnicht erhoben. Könnte ja rauskommen, dass das viel gefährlicher ist oder gar selbst gemacht ist...

Dass die maserntodesfaelle so niedrig sind liegt daran, dass wir in deutschland eben doch immerhin eine impfrate um die 90% erreicht haben. Waere die impfrate niedriger, dann gasbe es deutlich mehr todesfaelle als durch impfkomplikationen.

Das gilt uebrigens auch fuer alle anderen nebenwirkungen der MMR impfung.
Als extremstes beispiel nehmen wir mal krampfanfaelle: ca 1 von 1000 kindern bekommt diese nach der impfung (relativ haeufig)...allerdings sind diese noch deutlich haeufiger !

Weiter:
- encephalitis nach impfung ca 1 in 1million, encephalitis nach masern ca 1 in 1000...
...und diese liste kann ich in aehnlicher beliebig weiterfuehren

#98 - 13.06.2013, 20:19 von chestbaer

Zitat von serbmem
Danke für die Blumen. Meine Frage ging dahin, warum erst ab dem 11. Monat geimpft werden soll und welche z.B. die Risiken bei einer Impfung vor dem 11. Monat sind. Aber das scheinen Sie nicht verstanden zu haben. Statt dessen geben Sie mir Zahlen die ich lesen und verstehen kann, aber meine eigentliche frage verstehen Sie nicht. Ich empfehle meinen Klienten immer auf das zu hören was wirklich gesagt wird. Das hilft.
Diese Frage haben Sie danach erst gepostet, ich bezog mich auf Ihr vorheriges posting das auch zitiert ist.
Zu der Frage: Erstens besteht die ersten Monate Immunschutz durch die Mutter, sodass hier eine Impfung nicht zwingend notwendig ist. Zweitens können Antikörper erst nach Ausreifung des Immunsystems gebildet bzw. zu Gedächtniszellen umgewandelt werden - das ist für den jeweiligen Erreger und Impfstoff unterschiedlich. Würde man gegen Masern früher impfen, wären einfach zu viele Kinder trotzdem nicht geschützt, daher die Empfehlung. Es muss ohnehin ein zweites Mal geimpft werden, da auch mit einem Jahr nur 90% ansprechen.

#99 - 13.06.2013, 20:19 von orkansachse

Impfen ist keine Medizin ohne Nebenwirkungen

Impfen hat in den letzten 100 Jahren Beachtliches geleistet und zahlreiche gefährliche Krankheiten stark eingedämmt oder gar nahezu ausgerottet. Bevor ich Vater von 2 Kindern geworden bin, habe ich Impfungen als eine leicht konsumierbare Medizin mit ein paar kleinen Nebenwirkungen angesehen, die Erfolge der Medizin waren für mich überwätligend. Bei genauerer Betrachtung und Recherche wurde mir jedoch deutlich, dass Impfungen gegen Krankheiten wie Masern für die Einzelperson und für die Gesellschaft weitreichende nicht abschätzbare und sehr machteilige Folgen haben. Mütter, welche natürliche Masern durchgemacht haben, geben ihren Säuglingen einen Nestschutz für das erste Lebensjahr mit. Dieser Nestschutz wird von nur geimpften Müttern nicht weitergegeben. Die Säuglinge sind dadurch besonders anfällig für Infektionen. Und für genau diese Gruppe ist durch die Masernimpfungen die Zahl der Masernkomplikationen angestiegen. Lösbar wäre dieses Problem nur durch eine praktische Ausrottung der Masern, welche jedoch aufgrund der hohen Versagerquote der Masernimpfung völlig utopisch ist. Eine verfehlte Impfstrategie mit Durchhalteparolen zu propagieren, ist genau der falsche Weg.

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