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Ostwestfalen: 14-Jähriger an Spätfolgen von Masern gestorben

DPA Es ist eine seltene aber tückische Spätfolge der Masern-Infektion: Im ostwestfälischen Lage ist jetzt ein 14-Jähriger an einer unheilbaren Gehirnentzündung gestorben. Der Junge hatte sich als Baby im Wartezimmer eines Kinderarztes mit den Viren infiziert. Lage: 14-Jähriger an Spätfolgen von Masern gestorben - SPIEGEL ONLINE
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#10 - 13.06.2013, 18:20 von juergen_das_kamel

Zitat von lessisanoption
Jetzt sollte nur einer den Mut haben, die Eltern des nich geimpften Jungen wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen anzuklagen.
Hm, auch wenn das natürlich ethisch fragwürdig wäre, kann ich die Reaktion sehr gut verstehen.


Zitat von hollens
diese Artikel, die dem Spiegel vom Robert-Koch-Institut souffliert werden und kritiklos in die Veröffentlichung kommen... Wäre interessant gewesen zu erfahren, wie das arme Kind damals gegen Masern behandelt wurde: sehr wahrscheinlich mit Fiebermitteln, die ihm einen wichtigen Teil seiner Immunabwehr gegen die Masern genommen haben. Aber statt Selbstkritik fängt sicher wieder das Impfkritiker-Bashing an.
Mit Bashing hat das eher weniger zu tun denke ich. Von einem rein wissenschaftlich-rationellen Standpunkt aus gesehen sind Impfkritiker/Verweigerer bestenfalls fahrlässig, schlimmstenfalls einfach dumm. Grundsätzlich sollte natürlich niemandem vorgeschrieben werden wie er sein Kind großzieht, worunter ich jetzt mal das Ablehnen von Impfungen einordne. Wenn jedoch die Gesellschaft der Leidtragende ist, bzw. andere Kinder in diesem Fall, so sind Zwänge leider ein notwendiges Übel, fürchte ich. Ohne Impfpflicht werden wir diverse Erkankungen nicht "besiegen" können.

#11 - 13.06.2013, 18:22 von monolithos

Ja zum Impfkritiker-Bashing!

Zitat von hollens
Aber statt Selbstkritik fängt sicher wieder das Impfkritiker-Bashing an.
Zu Recht! Denn mit der fehlenden Impfung ging es los. Und nun sollen die Ärzte dran Schuld sein? Hauptsache die Verantwortung Jemandem in die Schuhe schieben, dessen Job es ist zu helfen ... Leider steht eine sichere Diagnose nicht immer schnell genug zur Verfügung. Vielleicht hätte eine andere Behandlung geholfen, aber ich bin sicher, die Ärzte haben ihr Bestes getan, was sie in der Situation für am wahrscheinlich angebrachtesten hielten. Die Impfung hätte sicher geholfen und diese schwere Verantwortung von den Schultern aller genommen. Was soll an der Impfung denn schlecht sein? Ist die Krankheit etwa gut? Mein Gott, hier sterben Kinder und Sie reden von Bashing ... unglaublich!

#12 - 13.06.2013, 18:23 von tw1974

haha...

Zitat von spon-facebook-10000060433
Bis heute gibt es keine Studie, die ohne Messfehler nachgewiesen hat, dass Impfungen die Verbreitung von Krankheiten stoppen bzw. eindämmen, schon gewusst?
Ich hoffe, Sie meinen das nicht Ernst.

#13 - 13.06.2013, 18:24 von christianf42

Zitat von hollens
Aber statt Selbstkritik fängt sicher wieder das Impfkritiker-Bashing an.
Mir Recht. Bei einer Krankheit, bei der solche üblen Folgen häufig sind, sollte eine Impfung zwingend vorgeschrieben werden, damit eine vernünftige Durchimmunisierung erreicht wird.

#14 - 13.06.2013, 18:28 von buckaroobanzai

Die Frage ist...

...wieso das die Kinder die sich angesteckt haben nicht gegen Masern geeimpft waren. Das wird man doch als Säugling.

#15 - 13.06.2013, 18:28 von christianf42

Zitat von spon-facebook-10000060433
@lessisanoption, Impfen ist eine Einstellungssache. Bis heute gibt es keine Studie, die ohne Messfehler nachgewiesen hat, dass Impfungen die Verbreitung von Krankheiten stoppen bzw. eindämmen, schon gewusst?
Welch ein bornierter Unsinn. Die Wirkung einer teilweisen oder vollständigen Immunisierung einer Bevölkerung lässt sich schon mit einer simplen Computersimulation beweisen. Abgesehen dazu gibt es Studien wie Sand am Meer!

#16 - 13.06.2013, 18:28 von krisiba

Ach ja ...

... ein bis zwei Maserntodesfälle pro Jahr. Und wieviele Imfkomplikationen pro Jahr? Wie viele Fehlbehandlungen? Das wird verschwiegen oder besser garnicht erhoben. Könnte ja rauskommen, dass das viel gefährlicher ist oder gar selbst gemacht ist...

#17 - 13.06.2013, 18:32 von a_friend

Studie?

Zitat von spon-facebook-10000060433
Bis heute gibt es keine Studie, die ohne Messfehler nachgewiesen hat, dass Impfungen die Verbreitung von Krankheiten stoppen bzw. eindämmen, schon gewusst?
Ja klar, die Wirksamkeit von Schutzimpfungen ist nicht belegt und deswegen sterben nach wie vor jedes Jahr Tausende von Menschen an Pocken - oder nicht?

Ach so, seit 35 jahren jhat sich keiner mehr infiziert? Muss ein Zufall sein, an den Schutzimpfungen kann es ja nicht liegen, oder?

Na Hauptsache, niemand rüttelt an ihrem Weltbild.

P.S: Die Pockenimpfung war übrigens deutlich risikoreicher als alle heutigen Schutzimpfungen zusammengenommen.

#18 - 13.06.2013, 18:32 von Whitejack

Zitat von spon-facebook-10000060433
@lessisanoption, Impfen ist eine Einstellungssache. Bis heute gibt es keine Studie, die ohne Messfehler nachgewiesen hat, dass Impfungen die Verbreitung von Krankheiten stoppen bzw. eindämmen, schon gewusst?
Deswegen erkranken z.B. an Pocken ja auch seltsamerweise praktisch nur die ungeimpften Leute. Deswegen sind die Pocken auch rein zufällig zeitgleich mit der Durchführung groß angelegter Impfungen de facto ausgerottet worden. Deswegen ist die Tollwut aus deutschen Wäldern auch rein zufällig während des Einsatzes von Impfködern für Füchse beinahe verschwunden, während sie genau in den Ländern, in denen dies nicht passiert (z.B. Indien) weiter grassiert. Deswegen sind die Polio-Erkrankungszahlen bei Kleinkindern auch rein zufällig nach Einführung der Schutzimpfung innerhalb weniger Jahre dramatisch gefallen. Alles reiner Zufall, nicht wahr?

Mir ist immer noch nicht ganz klar, was die ganze Propaganda gegen das Impfen eigentlich soll. Pure Bösartigkeit? Oder einfach der Genuss, etwas anderes als der Mainstream zu behaupten, auch wenn es Menschenleben kostet? Kann man dann nicht wenigstens behaupten, die Sonne sei kalt, Kondensstreifen seien "Chemtrails" oder am Südpol gäbe es immer noch Nazis? Das schadet wenigstens niemandem.

#19 - 13.06.2013, 18:37 von van-mons

immer wieder

taucht bei der Impfgegnerargumentation das Fieber auf. Impfgegner glauben dass Krankheiten die Erfüllung des Karmas sind. Man muß ausreichend krank werden. Keine Schutzimpfungen, keine Fieber senkende Mittel - Karma muss im Fieber verbrannt werden.

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