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Als die USA Alaska von Russland kauften: Schatzkammer zum Schnäppchenpreis

INTERFOTO Good Deal! Vor 150 Jahren verhökerte Russland die Kolonie Alaska - für 7,2 Millionen Dollar. Trotz des Spottpreises zeterten die Amerikaner über die "Gefriertruhe". Bis sie Gold entdeckten, und dann Öl.
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#1 - 30.03.2017, 10:12 von André Mettke

Der schlechteste (bzw. beste) Deal aller Zeiten

Ich kann verstehen, dass sich die Russen heute in den Allerwertesten beissen.
Schon krass, dass Russland mal ein Zusammenhängendes Staatsgebiet hatte, dass sich über drei Kontinente erstreckte.
P.s.: Ich will Sansibar zurück, die Briten können Helgoland haben :)

#2 - 30.03.2017, 10:22 von Reinhard Kupke

Gratuliere, Sie haben ein neues Tier entdeckt, nämlich ein Walross mit Hörnern. Zu Ihrer Information: Das Walross ist eine Robbe und hat im Oberkiefer zwei Stoßzähne (manchmal auch Hauer genannt), welche beim Männchen so reichlich einen halben Meter lang werden. Diese Zähne sind aus Elfenbein und wurden oder werden auch so verwendet. Nach Hörnern jedoch werden Sie vergeblich suchen.

#3 - 30.03.2017, 11:06 von Frank Kampmann

Da hat der Zar aber noch Glück gehabt...

..wenn man so sieht, mit welchen Methoden sich die USA Kalifornien, Texas usw von den Mexikanern unter den Nagel gerissen haben; oder die Kanonenbootpolitk gegen über Japan um die gleiche Zeit.

#4 - 30.03.2017, 11:44 von Lorenz Ohm

Die Russen haben das richtig gemacht

So einen Stützpunkt auf einem anderen Kontinent konnte historisch kein Land oder Imperium halten, insofern wwar es eine weise Entscheidung, das rechtzeitig abzuverkaufen, genauso wie der Luisana Deal, den Napoleon mit den USA gemacht hat.

#5 - 30.03.2017, 11:56 von Jürgen Endres

Hörner aufgesetzt!

Möglicherweise hatte die Autorin die heute ausgerottete Stellersche Seekuh (Hydrodamalis gigas), auch Riesenseekuh genannt, vor Augen. Blöd nur - auch die besaß keine Hörner, sondern allenfalls Zähne.
Aber so feinsinnige Unterscheidungen wie etwa zwischen Hörnern und Zähnen scheinen ja im Zeitalter der lila Milka-Kuh selbst in der journalistischen Oberliga keine Rolle mehr zu spielen.

#6 - 30.03.2017, 12:02 von stefan knorr

Monroedoktrin

Die Amis hätten sich Alaska in jeden Fall geholt, ob nun gekauft oder halt später besetzt, denn es galt in der Aussenpolitik seit 1824 nur ein Slogan: Amerika den Amerikanern. Nach 1865 waren die USA schwach und kriegsmüde (Bürgerkrieg etc) und vorher hat kaufen auch immer ganz gut geklappt (Louisiana Purchase). Sie wussten nicht, dass Russland auch schwach war. Mit Kuba (Spanien) haben sie 30 Jahre später nämlich nicht mehr lange gefackelt.

#7 - 30.03.2017, 20:50 von Hilde Schneiderhan

Walrosshörner

Bild 1: Was um Himmelswillen sind den "Walrosshörner" ?
War mein erster Gedanke, dann habe ich nochmals unter Wiki nachgeschaut und hab den Begriff gefunden:
"den Schädel eines Walrosses „mit den Hörnern“;"

und zwar unter https://de.wikipedia.org/wiki/Musaeum_Tradescantianum aus dem 17. Jahrhundert.

Na ja, ich würde als Journalist im 21. Jahrhundert den Begriff "Hörner" heute nicht mehr verwenden.