Forum
einestages Blogs

Buffalo Bill: Der Mann, der den Wilden Westen erfand

Buffalo Bill Center of the West/ Cody, Wyoming Bisontöter, Prahlhans, König der Prärie - blendendes Showtalent machte Buffalo Bull in Amerika wie Europa berühmt. Noch lange nach seinem Tod vor 100 Jahren sorgte der Wildwest-Superstar für Schlagzeilen.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/2    
#1 - 10.01.2017, 10:32 von Emanuel Gold

Man muss es mal sagen dürfen:

William Cody, genannt Buffalo Bill war ein übler Schlächter und rassistischer Indianerhasser. Er ist einer der Mitverantwortlichen für den Genozid an den First Nations und es ist nicht nachvollziehbar, dass er überhaupt glorifiziert wird, denn nichts an ihm ist ehrenwert gewesen, schon gar nicht sein "Waidwerk", das aus bloßem Abschlachten von Tier (und Mensch) bestand. We are all wounded at Woundet Knee!

#2 - 10.01.2017, 10:33 von Hans-Gerd Wendt

We are all wounded...

Nicht vergessen werden sollte, dass die Büffel auch nahezu ausgerottet wurden, um den Prärieindianern ihre Lebensgrundlage zu nehmen und sie in "Reservationen" zu zwingen. Aus freien Menschen wurden so von Almosen abhängige Untertanen gemacht.

#3 - 10.01.2017, 11:38 von Sven Steinhäusser

Geschichte

Die Geschichte wird von den siegern/Überlebenden erzählt. Vielleicht gibt es Geschichten über Cody von den native American die nicht so glorifiziert sind.

#4 - 10.01.2017, 12:29 von Stephan Haag

Der Mann, der den Wilden Westen erfand

Nein, der "wilde Westen" war da praktisch schon vorbei. Er hat nur eine üble Show daraus gemacht.

#5 - 10.01.2017, 12:46 von helmut alt

Was für Heldentaten?

Tausende von Büffel sinnlos zu erschießen ist vergleichbar mit dem Abknallen von Weidekühen. Schon eine sehr sonderbare Zeit, in der Buffalo Bill lebte.

#6 - 10.01.2017, 13:02 von Rolf Dernen

Historisch falsch

Karl May hatte die Geschichten, die er ab 1893 in den drei Bänden "Winnetou" übernahm, lange vor Codys Auftritt in Deutschland geschrieben und in Zeitchriften veröffentlicht.

#7 - 10.01.2017, 14:50 von Thorsten Munder

Der wilde wilde Westen fing gleich hinter Hamburg an

Der sogenannte wilde Westen war nichts anderes als so eine Art Schlachtfeld wo Einwanderer aus der ganzen Welt hin kamen um Land zu nehmen und sich eine Existenz aufzubauen alles was da störte wurde abgeschlachtet egal ob Menschen Tiere oder Mitbewerber Europäische Einwander brachten auch gegenseitig um wenns um etwas zu Essen oder Gold Geld Land ging die Indianer hatten keine Chance weil die auf die Brutalität der Einwanderer gar nicht gefasste waren, daraus eine eine Show zu machen war genauso makaber wie als würde ein SSMann ein Musical übers KZ machen wo auf Unterhaltsame Weise gezeigt wird wie Juden umgebracht werden! Viele Einwanderer kamen auch aus Deutschland!

#8 - 10.01.2017, 17:09 von Ernst Hugentobler

Grab Bewachung?

Also gemäss der Fotostrecke (Bild 25, mit dem Panzer) sollen die Soldaten für Kriegsanleihen dort gestanden haben, nicht um das Grab zu bewachen. Was denn nun?

#9 - 11.01.2017, 13:39 von Jürgen Vogel

Sioux

Sie schreiben in Bild 6 von "Lakota-, Sioux- und Hunkpapakriegern". Das verwirrt mich. Sioux ist der Oberbegriff für das Volk der Sioux, das sich in drei große regionale Stammesgruppen gliedert. Die Lakota sind eine dieser Stammesgruppen und die Hunkpapa wiederum sind oder waren ein Stamm von mehreren der Lakota-Stammesgruppe. Weniger irreführend wäre vielleicht von Lakota--Sioux-Kriegern vom Stamm der Hunkpapa zu schreiben oder sofern nicht im einzelnen bekannt von Sioux-Kriegern verschiedener Stämme, u. a. der Hunkpapa, dem Stamm Sitting Bulls.

    Seite 1/2