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Chilenische Geheimakten : Hitlers Späher am Ende der Welt

Fondo Departamento 50 de la Dirección General de Investigaciones/ 1500 Seiten, spannend wie ein Krimi: Frisch veröffentlichte Geheimakten zeigen, dass die Nazis Spione nach Chile schickten. Ihr Auftrag: Sabotage in Häfen und Bergwerken - und die Zerstörung des Panama-Kanals.
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#1 - 04.07.2017, 14:39 von Heinz Johansmeier

Foto 19 falsch untertitelt?

Das Foto Nr. 19 (soll das Reichssicherheitshauptamt - RSHA - darstellen) dürfte entweder nicht aus den 30er/40er Jahren stammen (wegen der zeitlich "unpassenden" Automodelle) oder ein Gebäude zeigen, das damals nicht am heutigen Ort der Gedenkstätte "Topographie des Terrors" in Berlin, Niederkirchnerstraße, stand. Denn das RSHA-Gebäude wurde zum Ende des Krieges zerstört.

#2 - 04.07.2017, 19:14 von M. Clemens

Foto RSHA

Das Gebäude kam mir doch irgendwie bekannt vor.
https://de.wikipedia.org/wiki/Altersheim_der_Jüdischen_Gemeinde_zu_Berlin
Es wurde sehr wechselhaft genutzt u.a. auch vom RSHA. Es wurde einfach später fotografiert, deshalb die Automodelle.

#3 - 06.07.2017, 17:10 von Rolf Elmar Hofmeister

Verschlüsselungscodes ?

Wäre interessant gewesen einmal zu erfahren welche Verschlüsselungsmethode bei der südamerikanischen "Kapelle" zum Einsatz kam. Eine Abwehr-Enigma hat man den Agenten bei der Infiltration bestimmt nicht mitgegeben. Möglicherweise nutzten sie die zweimalige Spaltentransposition, den sogenannten "Doppelwürfel". Der gilt, sofern die beiden Schlüsselworte, die die Transpositionsbreiten festlegen, in ihrer Länge relativ prim zueinander sind und ausreichend lang (15 und mehr Zeichen), als unbrechbar. Zur damaligen Zeit allemal.