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Der unerwünschte Nazi-Jäger

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#1 - 31.01.2013, 13:37 von Heinz Eggert

Danke, dass daran erinnert wird.
Solche Lebensschicksale dürfen einfach nicht untergehen.

#2 - 31.01.2013, 13:37 von peter drees

die geschichte war mit bis heute nicht bekannt. man möchte ausspeien vor solchen gestalten wie dem nazirichter mulzer ( der lebte , wenn es sich um dieselbe person handelt laut wiki bis 2011 und verstarb im hohen alter von 95) da wird mir einfach nur noch schlecht. sicherlich hochversorgt mit dicker pension. widerlich !


#3 - 31.01.2013, 13:37 von Thomas Fahr

Bei diesem Anlaß und bezüglich der in dem Artikel benannten "Vorurteile" möchte ich im Hinblick auf Veruntreuungen von Entschädigungsgeldern in Millionenhöhe beispielhaft nur auf 4 Artikel des SPIEGEL verweisen, der sicher kein antisemitisches Blatt ist:

- SPIEGEL 29/1988

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13529536.html


- SPIEGEL ONLINE vom 10.11.2010:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/millionen-abzocke-betrueger-sollen-holocaust-entschaedigungen-erschlichen-haben-a-728266.html


- SPIEGEL 46/10:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75159742.html


- SPIEGEL 23/2008:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57223286.html

#4 - 31.01.2013, 13:38 von Kaman Korkmaz

Deutschland 2013 die NPD ist weiterhin zugelassen, es gibt einen radikal-nationalistischen Untergrund, Verfassungsschutz Polizei und Politik haben die Entwicklung Jahre lang heruntergespielt gedeckt, finanziert und mit rassistischen Ressentiments Wahlkampf gemacht allen voran unsere ach so beliebte Bundeskanzlerin die aus dem Osten kommt, wo durchschnittlich 10% (und mehr) der Bevölkerung die NPD wählen, die rechte Gesinnung wird dort ganz öffentlich ausgelebt und man bzw. frau muss entweder Blind oder ( nein so dumm kann man nicht sein ) ja was eigentlich ? sein wenn man das nicht gemerkt hat.
Aber all das ist so peinlich, dass lieber geschwiegen wird, wie damals ...

#5 - 31.01.2013, 13:38 von lois figo

Mit diesem Vorfal, den ich nich kannte, zeigt der Autor des Artikels, wenn auch unfreiwillig, das wir hier in diesem Lande von normalen Menschen mit grausamen Seelen umgeben sind.

#6 - 31.01.2013, 13:38 von Thomas Löwer

Schön, nicht wahr?

Da steht "der Jud" 1952, sieben Jahre nach Zerschlagung der Naziherrschaft von Gericht und muß einem einstigen Oberkriegsgerichtsrat sowie ehemaligen SA und NSDAP-Mitgliedern Rede und Antwort stehen.

Wenn solche Juristen einem Attentat zum Opfer gefallen wären, hätte ich das mit meiner Auffassung von Gerechtigkeit vereinbaren lassen.

#7 - 31.01.2013, 14:01 von Wolfram Kuerschner

Eine heftige Geschichte, die mir nicht bekannt war. Schlimm was auch noch nach dem Holocaust alles an Unrecht passiert ist. Nicht genug das solche Nazi-Täter offensichtlich unbehelligt blieben, sie wurden zu Richtern um noch mehr Unheil zu bringen, vom Staat beauftragt.

#8 - 31.01.2013, 14:29 von nils gronmeyer

Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein, oder "Wer hat diese Person, die im Krieg gegen uns gearbeitet hat, zu Gastspielen eingeladen?", Bildzeitung zu Marlene Dietrich

Ja, so war es halt. Aber das wirklich furchtbare ist ja das bis noch weit über die Machtphase dieser Nazis im Demokratiemantel deren Geisteshaltung bis unsere Zeit hinüber getragen wurde. Konnte man das Unrecht der
Naziopfer ( aus dem Staatsdienst entfernt, die Staatszugehörigkeit aberkannt - keine Rente, weiter vorbestraft aufgrund von Naziurteilen etc. ) noch mit der aktiven Teilhabe dieser Nazis in der Wirtschaftswunderrepublik erklären, so ist z.B. das viel zu späte Aufheben von diesesem Unrecht 1998 bzw. 2002 dank Blockade meist konservativer MDB's unentschuldbar.
Aber auch die Sozis haben daran Ihren Anteil, denn während ihrer Amtsperioden ist nichts geschehen, zu anrüchig war auch hier das agieren gegen den Staat, das nicht konform gehen selbst mit einer mörderischen Diktatur.
Es sei denn diese Ansinnen kam von einer ehemals oder evtl. weiterhin staatstragenden Elite.....

#9 - 31.01.2013, 15:26 von Eckhardt Gehde

Ralf Giordano hatte nur zu Recht mit seinem Begriff "Die zweite Schuld der Deutschen." Das gleiche Pack, das quälen, demütigen und morden ließ, bestimmte selbstredend nachher die juristische Infrastruktur, den Geschichtsunterricht wie das Gedächtnis unseres Volkes der Richter und Henker. Alte Kameraden saßen natürlich auch bis Ende der siebziger Jahre in den Verhandlungen zu Kriegsdienstverweigerungen, wovon ich die Originalstimmen noch bestens im Ohr habe. So geschwind die Karriere aller Obernazis ab 9. Mai 1945 weitergehen konnte, konnte man gar nicht hinsehen. Kriegsverbrechern wie Mengele wurde der Weg nach Südamerika ausgerollt, mit Hilfe von deutschen Behörden (in denen Nazis so dichtgedrängt wie feist und dreist saßen), der CIA und der katholischen Kirche besonders Italiens. Die Opfer wurden weiter mit Lügen und Verfolgung überzogen. Das hat in Deutschland Tradition: Den Satrapen der Stasi geht es zu 90 Prozent und ohne jede Verfolgung bestens, während ihre Opfer bis heute von posttraumatischen Schäden um ihr Leben gebracht werden.
Vielen Dank, daß der skandalöse Fall Auerbach noch einmal veröffentlicht wurde!

#10 - 31.01.2013, 15:29 von Markus Szczypiorski

>Deutschland 2013 die NPD ist weiterhin zugelassen, es gibt einen radikal-nationalistischen Untergrund, Verfassungsschutz Polizei und Politik haben die Entwicklung Jahre lang heruntergespielt gedeckt, finanziert und mit rassistischen Ressentiments Wahlkampf gemacht allen voran unsere ach so beliebte Bundeskanzlerin die aus dem Osten kommt, wo durchschnittlich 10% (und mehr) der Bevölkerung die NPD wählen, die rechte Gesinnung wird dort ganz öffentlich ausgelebt und man bzw. frau muss entweder Blind oder ( nein so dumm kann man nicht sein ) ja was eigentlich ? sein wenn man das nicht gemerkt hat.
>Aber all das ist so peinlich, dass lieber geschwiegen wird, wie damals ...

Erzählen Sie doch bitte keinen Unfug, Herr Korkmaz. Die NPD sitzt in nur 2 von 6 ostdeutschen Bundesländern im Landtag, mit einem Maximalergebnis von 6%. Und wo es einen "radikal-nationalistischen Untergrund" gibt und wo die Bundeskanzlerin mit rassistischen Ressentiments Wahlkampf gemacht hat, können Sie ja bestimmt belegen, nicht wahr

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