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Deutsche in Argentinien: Wie der Kriegsverbrecher ins Familienalbum kam

Archiv Juan Alberto Schulz Über die "Rattenlinie" flohen viele Nazis nach Südamerika, vor allem nach Argentinien. Juan Alberto Schulz hat seine Familiengeschichte durchleuchtet und stieß auf einen fragwürdigen Nachlass seines Vaters.
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#10 - 09.05.2019, 00:11 von juan alberto schulz

Beitrag Nr 9 Militaerdiktaduren

Ja, und dazu unter den Schatten des Kalten Krieges kommen noch die Militaerdiktaduren wie zum Beispiel die in Chile unter General Augusto Pinochet (1973–1989), in Argentinien (1966-1973 / 1976 bis 1983) und Brasilien (1964-1985) die natuerlich kein interesse hatten Nazis auszuliefern.

#11 - 10.05.2019, 08:30 von Thomas Esseling

Zwillingsexperiment?

Ohne irgendwem persönlich zu nahe treten zu wollen oder gar der gesamten südamerikanischen Bevölkerung deutscher Herkunft:
Für mich ist das eine Art Zwillimngsexperimanet, wir haben hier zwei Bevölkerungsgruppen gleicher Prägungs (die Zwillinge), Die Deutschen in Deutschland und die Parallelgruppe in Südamerika.
Während die Nazizeit in D wenigstens teilweise aufgearbeitet wurde, fand dies in Südamerika wohl nicht statt, im Gegenteil, durch Pinochet und co. wurden faschistoide Tendenzen noch gefördert.

Würde -mit aller Vorsicht- beuten, daß es ohne eine Aufarbeitung in Deutschland heute eine ähnliche "Gesinnungslage" wie unter den Deurschen in Südamerika gäbe.

#12 - 10.05.2019, 08:34 von Thomas Esseling

Zwillingsexperiment?

Ohne irgendwem persönlich zu nahe treten zu wollen oder gar der gesamten südamerikanischen Bevölkerung deutscher Herkunft:
Für mich ist das eine Art Zwillimngsexperimanet, wir haben hier zwei Bevölkerungsgruppen gleicher Prägungs (die Zwillinge), Die Deutschen in Deutschland und die Parallelgruppe in Südamerika.
Während die Nazizeit in D wenigstens teilweise aufgearbeitet wurde, fand dies in Südamerika wohl nicht statt, im Gegenteil, durch Pinochet und co. wurden faschistoide Tendenzen noch gefördert.

Würde -mit aller Vorsicht- beuten, daß es ohne eine Aufarbeitung in Deutschland heute eine ähnliche "Gesinnungslage" wie unter den Deurschen in Südamerika gäbe.

#13 - 10.05.2019, 16:08 von juan alberto schulz

Zum Beitrag 11

Ja, dass kann man schon so sagen aber mann muss auch nicht generalisieren. Die deutschsprachige Gemeinschaft in Argentinien, Brasilien und Chile (Die ABC Länder Südamerikas) ist nicht Einheitlich, war es nicht dann und ist es auch nicht Heute. Mann kann schon sagen dass in den 30er Jahren eine grosse Mehrheit zu den Nazis stand aber es gab auch Opposition und in Argentinien eine grosse Deutch-Jüdische Bevölkerung. Die deutschprachige Zeitung "Das Tageblatt" (Buenos AIres), die noch heute existiert ist ein gutes Beispiel dieser Opposition. Was nach dem Krieg passierte ist "das grosse Schweigen" und im grossen und ganzem keine Verarbeitung der Vergangenheit. Das kam natürlich den geflüchteten Nazis entgegen die dann auch unter der deutschsprachigen Gemeinde zuflucht fanden, in Argentinien and die 200.000. Die argentinische Neutralität während des Zweiten Weltkrieges zpielte auch ein Rolle, mann kann die Worte von Eichmann nicht vergessen als er im Jahre 1950 nach Argentinien kam ...er fühlte sich wie Zuhause und endlich an einem Sichren Ort!!.

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